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Mit Früchtefasten zu mehr Vitalität

Mit Früchtefasten zu mehr VitalitätBigstock I ID: 357890945 I Copyright: Tom Wang

Garantiert keine Probleme, die allgemein bekannten Empfehlungen fünfmal am Tag Obst und Gemüse zu essen haben Sie, wenn Sie sich für Früchtefasten entscheiden. Wie Sie anhand des Namens sicher schon vermuten, geht es dabei nicht um ein vollständige Nahrungskarenz, die gerade bei älteren Menschen oft zu Problemen führt.

Wenn Sie über mehrere Tage gar nichts essen, sind Kreislaufprobleme vorprogrammiert. Vor allem dann, wenn Sie versuchen eine Fastenkur ohne ärztliche Aufsicht durchzuführen. Auch vor dem Früchtefasten fragen Sie besser Ihren Arzt, ob diese Kur für Sie geeignet ist.

Früchtefasten hilft gegen Übersäuerung

Es mag fast ein wenig paradox klingen, aber Früchtefasten hilft tatsächlich gegen Übersäuerung. Denn die Fruchtsäure ist nicht der Auslöser dafür, dass das Säure-Basen Gleichgewicht vieler aus den Fugen gerät. Die Übeltäter sind nämlich ganz andere Lebensmittel.

Grundsätzlich wird der PH-Wert im Blut zwischen 7,35 und 7,45 gehalten, ist also leicht basisch. Einige Körperflüssigkeiten sind von Natur aus im sauren Bereich angesiedelt, dazu zählen der Urin, die Magensäure und der Schweiß. Doch bei immer mehr Menschen verschiebt sich der PH-Wert generell in den sauren Bereich.

Zu einer chronischen Übersäuerung kommt es in der Regel dann, wenn zu viele tierische Lebensmittel verzehrt werden. Fleisch, Wurst und Eier im Übermaß übersäuern den Körper ebenso wie zuckerhaltige Getränke und Speisen und aus Weißmehl hergestellte Lebensmittel.

Da all diese Nahrungsmittel während des Früchtefastens nicht aufgenommen werden, trägt es zu einer Stabilisierung des PH-Werts im Normalbereich bei. Bei chronischer Übersäuerung steigt das Risiko für Allergien, Rheuma, Diabetes, Osteoporose und weiteren Erkrankungen.  Da nahezu alle Obstsorten als basisch gelten, können Sie beim Früchtefasten maßgeblich dazu beitragen, die Balance wiederherzustellen.

Warum Früchtefasten?

Wenn Sie das Früchtefasten einmal ausprobieren möchten, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten offen. Manche legen bewusst einmal pro Woche einen Obsttag ein. Dabei geht es darum, zwischendurch den Körper zu reinigen und ihm eine Auszeit von schwer verdaulicher Kost zu gönnen. Hier die Vorteile des Früchtefastens kurz zusammengefasst:

  • Um Früchtefasten zu betreiben, brauchen Sie keine aufwendigen Zutaten. Saftiges Obst bekommen Sie in jedem Supermarkt oder im Bioladen
  • Vorbereitung ist für das Früchtefasten kaum nötig. Einen Obsttag können Sie zwischendurch einlegen, wenn Sie zum Beispiel nach einem rauschenden Fest bewusst Ihre Energieaufnahme reduzieren möchten
  • Da Sie während des Früchtefastens Kalorien in reduziertem Maße aufnehmen, werden Sie einen Gewichtsverlust bemerken
  • Früchtefasten regt Ihre Verdauung an

Außerdem lässt sich Früchtefasten ganz einfach in Ihren Alltag integrieren. Über den Tag verteilt essen Sie bis zu 1,5 Kilogramm Obst. Dabei sollten Sie jedoch auf stark zuckerhaltige Sorten wie Bananen verzichten. Wie sie das Obst aufteilen, bleibt Ihnen selbst überlassen.

Manche nehmen drei Mahlzeiten ein, andere wiederum verteilen das Obst auf fünf Portionen. Besonders wenig Fruchtzucker enthalten übrigens Beeren. Auch Wassermelonen sind perfekte Zutaten für das Früchtefasten.

Tipps für die Umsetzung des Früchtefastens

Besonders wichtig ist beim Früchtefasten die Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Obst ist von Natur aus reich an gesunden Inhaltsstoffen. Allerdings gibt es dabei große Unterschiede. Importierte Ware, die lange Transportwege hinter sich hat, büßt viele Vitamine ein. Auch der Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, sinkt.

Dabei handelt es sich um so genannte Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren. Grundsätzlich sind freie Radikale ganz natürlich, sie entstehen als Zwischenprodukt des Stoffwechsels. Wenn jedoch oxidativer Stress entsteht, also freie Radikale überhandnehmen, richten sie sich gegen körpereigene Zellen.

Beim Früchtefasten mit saisonalem Obst nehmen Sie ausreichend Antioxidantien ein, die als Gegenspieler von freien Radikalen gelten. Ist die Balance wiederhergestellt, regeneriert sich Ihr Immunsystem. Damit sie besonders viele Vitamine zu sich nehmen, kaufen Sie saisonale Sorten. Ab Mai bereichern Erdbeeren den Speiseplan beim Früchtefasten, auch Himbeeren und Heidelbeeren reifen im Frühsommer. Äpfel und Birnen stehen das ganze Jahr über zur Verfügung.

Nicht nur saisonaler Einkauf ist beim Früchtefasten wichtig. Entscheiden Sie sich bewusst für regionale Sorten, wenn möglich noch dazu aus biologischem Anbau. Achten Sie darauf, dass das Obst frei von Pestiziden ist. Nicht immer ist der blank polierte Apfel ohne jeden Makel der Gesündeste. Vielleicht haben Sie sogar Gelegenheit, in der Nähe ab Hof Zutaten für das Früchtefasten direkt vom Obstbauer zu kaufen.

Je nach Belieben können Sie beim Früchtefasten auch eine oder mehrere Mahlzeiten als Saft einnehmen. Um einen köstlichen Smoothie herzustellen, benötigen Sie nur einen leistungsstarken Stabmixer. Besonders gut gelingen Varianten mit wasserreichem Obst wie Beeren.

Geben Sie die Früchte einfach in ein hohes Gefäß und mixen Sie bis zur gewünschten Konsistenz. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass ein Saft weniger lange sättigt, als wenn Sie das Obst in ganzen Stücken essen. Fasten hat immer auch ein wenig mit Achtsamkeit zu tun.

Gewöhnen Sie sich beim Früchtefasten an, jeden Bissen bewusst zu genießen. Nehmen Sie zum B Beispiel die Farbe des Apfels bewusst wahr und achten Sie auf den Geschmack. Sie werden vermutlich bemerken, dass jede Sorte anders schmeckt.

Nutzen Sie das Früchtefasten auch, um sich mehr zu bewegen. Wanderungen und Spaziergänge an der frischen Luft kurbeln den Kreislauf an und vertreiben außerdem den Gedanken an das Essen. Früchtefasten eignet sich sowohl für eine längere Kur über eine ganze Woche als auch für einzelne Tage.

Vielleicht nehmen Sie die Gelegenheit wahr, neue Obstsorten kennenzulernen. Dabei müssen es nicht immer Exoten sein, auch von heimischem Obst gibt es Spezialitäten wie Weingartenpfirsiche oder Mirabellen, die vermutlich nicht täglich auf dem Teller landen.

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