Tipps für den Umgang mit Keksaustechformen

Tipps für den Umgang mit Keksaustechformen
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Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, und in vielen Haushalten wird wieder fleißig gebacken und mit Keksausstechformen Plätzchen geformt. Viele Familien beginnen bereits zu weit vor dem Advent damit, Kekse herzustellen.

Denn man möchte erstens auch schon vor der Weihnachtszeit einige Kekse naschen, und zweitens sollen die Kekse ja bis zum Ende der Weihnachtszeit halten. Wenn man dann in einer Familie wohnt, die gerne und viele Kekse nascht, muss man sich schon früh im Jahr mit Keks Teig und Keksausstechformen wappnen.

Vorausgesetzt man macht seine Kekse und Plätzchen jede Adventszeit selbst, entstehen in einer Weihnachtsküche oft mehrere Kilogramm an Keksen. Gibt man dann einen großen Keksteig ins Rohr, wäre es schade, sollten im Endeffekt dann doch keine guten Plätzchen daraus entstehen.

Dies kann nicht nur sein wenn der Teig verbrennt, sondern auch andere Umstände können dazu führen, dass die Kekse am Ende nicht so aussehen wie man es sich gewünscht hat. Eine häufige Ursache für deformierte Kekse sind Keksaustechformen von schlechter Qualität.

Wer oft und gerne Kekse macht, hat sicher schon einmal das ein oder andere Mal erlebt, dass Keksteig an den Keksaustechformen hängen bleibt, und nur ein kleiner Prozentsatz der Kekse auch wirklich eine schöne Form erhält. Das ist sehr ärgerlich, gibt man sich doch so viel Mühe für die Gestaltung eines guten Keksteig. Damit dies nicht mehr passiert, gibt es hier einige gute Tipps.

Worauf Sollte man beim Kauf von Keksausstecher Formen achten?

Neben den normalen Keksausstechformen gibt es momentan auch immer öfter sogenannte 3D Keksausstecher zu kaufen. Ihr Vorteil ist, dass die Kekse nicht nur ausgestochen werden, sondern gleichzeitig auch ein schönes Motiv auf den Keks gestempelt wird. Grundsätzlich unterscheiden sich die Dinge, auf die man beim Kauf achten sollte, nicht ob man jetzt eine normale Keksausstechform oder einen 3D Keksausstecher kaufen möchte.

  • Material: Das erste und offensichtlichste was macht man beim Kauf einer Keksausstechform beachten sollte, ist das Material. Keksausstechformen gibt es meistens aus Metall oder aus Plastik. Bei gut verarbeiteten Keksausstechformen ist allerdings egal ob man einen aus Metall oder aus Plastik wählt, denn andere Kriterien sind wesentlich wichtiger zu beachten. Zum einen sollte man schauen, wie die Kanten an der Oberseite des Ausstecher sind. Hierbei geht es nicht nur darum wie gut sich die Kekse mit der Keksausstechform behandeln lassen, sondern vor allem auch darum, wie geschützt seine eigenen Finger und Hände mit der Zeit sind. Ganz scharfe Kanten an der Oberkante einer Keksausstechform hinterlassen auch gerne mal Andenken an den eigenen Händen, was man natürlich so nicht möchte.
  • Rückwand: Es gibt Keksausstecher, die eine geschlossene Rückwand aber auch gar keine Rückwand haben. Bei Keksausstechformen, die eine geschlossene Rückwand haben, kann es leicht passieren, dass Teig in kleinen Stellen an der Form hängen bleibt. Im Normalfall bekommt man diese Reste nicht so einfach wieder heraus ohne das bereits ausgestochene Plätzchen zu deformieren.
  • Höhe: Auch die Höhe der Keksausstechform hat eine entscheidende Rolle für das spätere Ausstechen der Plätzchen an sich. Hierbei sollte man sich vorher überlegen wie dick man seine Teig am liebsten ausrollt. Es gibt Keksausstechformen von ganz unterschiedlicher Höhe. Rollt man selbst gerne eher einen dünnen Teig aus, reichen Keksausstecher Formen mit einer Höhe von 3 bis 4 mm. Mag man es selbst eher, wenn der Teig dicker ist, wird man mit so einer geringen Höhe der Keksausstechformen nicht glücklich werden und man sollte eher auf eine Keksausstechform in einer Höhe von 5 bis 6 mm zurückgreifen.

Wenn sie mit Keksausstechformen nicht zu vertraut sind, wäre es ratsam sich zuerst nicht an ganz komplizierte Motive zu wagen. Dann Keksausstechformen gibt es auch als Weihnachtsmann Symbol oder ähnlichem. Da es bei diesen Symbolen allerdings viele Details gibt, ist die Handhabe wesentlich schwieriger als bei simple Formen.

Trauen Sie sich am besten zuerst über Glocken, Herzen oder Kreisen drüber. Wenn das Ausstechen der Kekse mit dieser Formen immer gut funktioniert, können Sie ja dann später auch zu schwierigeren Keksausstecher Formen greifen.