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Malen lernen – einige nützliche Tipps für Anfänger

Malen lernen – einige nützliche Tipps für AnfängerBigstock I ID: 361605307 I Copyright: style-photographs
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Da dem Prozess des Malens nachgesagt wird, dass er die Konzentration fördert und entspannt, wollen heutzutage wieder immer mehr Menschen malen lernen. Dazu ist natürlich erstmals zu sagen, dass jeder Mensch malen kann, schließlich hat jeder von uns im Kleinkindalter unzählige Bilder gemalt.

Das, was das Malen lernen ausmacht, ist eher das Erlangen von wissen über die verschiedenen Maltechniken sowie die Routine und die Geduld. Wer sich selbst bereits an dem einen oder anderen gemalten Werk versucht hat, hat bereits auch schon einmal folgende Situation erlebt.

Wer sich endliche einmal alles zusammengerichtet hat und mit dem Malen beginnt, hat meist eine sehr konkrete Vorstellung des endgültigen Werkes vor seinem inneren Auge. Doch ungeübten Hobby-Malern gelingt das visualisierte Bild meist nicht auf Anhieb.

Frustriert  entscheiden sich dann viel dazu, das Projekt „malen lernen“ auch gleich wieder abzubrechen. Doch wie die zwei bekannten Sprich Wörter „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und „Übung macht den Meister“ richtig sagen, ist der Weg zum ersten gemalten Bild, mit dem man selbst zufrieden ist, ein etwas längerer, als viele, die sich gerade dazu durchgerungen haben, malen zu lernen, es gerne hätten.

Was braucht man, um malen zu lernen?

Zum Malen lernen braucht man  vorerst einmal Geduld. Zum einen dauert es einige Versuche, bis man mit der gewählten Farb-, Pinsel- und Materialart vertraut ist, zum anderen malt sich ein schönes Bild nicht innerhalb von fünf Minuten. Zu einem gelungenen beispielswiese Landschaftsbild, gehören neben den aktiven Malphasen auch Ruhephasen, in denen das Bild trocknen kann. Außerdem bestehen die schönsten Bilder nicht nur aus ein oder zwei Schichten. Malen braucht Zeit und Ruhe.

Bevor man sich als Malanfänger an sein erstes Bild wagt, sollte man sich, möchte man wirklich malen lernen, mit den verschiedenen Arten der Malerei, sowie den verschiedenen Farben Untergründen beschäftigen. Denn nicht jedes Werk gelingt mit jeder Farbkarte und mit jedem Hintergrund. Die wohl bekanntesten Mal Arten sind die Acryl-, Aquarell- und Ölmalerei, sowie das Malen mit Wasserfarben.

  • Ölmalerei: Mit Ölfarben werden vor allem Portraits, Stillleben oder Landschaftsbilder gemalt. Die Haltbarkeit und die Kräftigkeit der Farben sind ein eindeutiger Vorteil der Ölfarben. Für jemanden, der malen aber erst lernt, würde ich aber eindeutig sagen : Finger weg von Ölfarben. Nicht umsonst wird die Ölmalerei auch die „Königsdisziplin des Malens genannt“. Das Mischen der Farben ist aufwendig und die Farben an sich haben ihren Preis.
  • Acrylmalerei: Die Acrylmalerei ist die kleine Schwester der Ölmalerei. Das Finish der zwei Mal Arten ist recht ähnlich, die Acrylfarben allerdings eindeutig die günstigere Alternative. Dafür muss man auch ehrlich sagen, sind sie vermutlich nicht die umweltfreundlichste. Denn es zeigt sich im Moment immer mehr, dass in vielen Acrylfarben Microplastik enthalten ist. Hierbei ein kleiner Tipp: Gouache Farben sind von der Anwendung und dem Preis her nahezu identisch wie die Acrylfarben, sind aber die deutlich umweltfreundlichere Wahl.
  • Aquarellmalerei: Aquarellfarben sind wenig deckende Farben auf Wasserbasis. Als geübter Maler kann man mit ihnen wunderschöne Landschaftsbilder oder Portraits zaubern. Für jemanden, der noch am Anfang des Malen Lernens steht, ist eher der Griff zu handelsüblichen Wasserfarben ratsam.
  • Wasserfarben: Im Gegensatz zu den Aquarellfarben, sind Wasserfarben deckender und lassen sich im Nachhinein noch etwas ausgleichen. Sie sind ideal für den Einstieg in die Malerei und eignen sich sowohl für das Malen von Stillleben und Landschaften als auch für Portraits.

Die Qual der Wahl des Materials

Die Qual der Wahl hat man definitiv bei der Auswahl des richtigen Untergrunds sowie der Pinsel. Möchte man malen lernen, sollte man sich zuerst für die Art der Farben entscheiden. Für Öl- und Acrylfarben eignen sich Leinwände am besten. Doch inzwischen gibt es auch spezielles Acrylpapier zu kaufen. Die Farben, die auf Wasser basieren, also Aquarell und Wasserfarben,  kommen auf einem Papier am schönsten zur Geltung.

Bei der Wahl des Pinsels ist es wichtig zu wissen, dass man zwischen zwei Pinselarten unterscheidet. Der Flachpinsel ist, wie der Name bereits sagt flach und dementsprechend auch bereit. Mit ihm lassen sich große Flächen schnell und unkompliziert bemalen. Den Rundpinsle braucht man eher für die kleinen Details.

Er hat eine Spitze, mit der sich zarte Linien ideal malen lassen. Beide Pinselarten kann man mit synthetischem Pinselhaar als auch mit Naturharren kaufen. Ersteres funktioniert am besten beim Malen mit Acrylfarben, Naturhaarpinsle eignen sich toll für Öl- und Aquarellmalerei.

Natürlich kann man auch Schwämme oder Farbrollen verwenden. Möchte man malen lernen, ist es gut einmal alles auszuprobieren. Grundsätzlich ist der Fantasie beim Malen, sowohl bei der Wahl des Motives als auch der Materialien, ja keine Grenzen gesetzt.

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