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Seniorenessen – was im Alter beachtet werden sollte

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Im Alter wird so einiges anders. Man kann endlich in die wohlverdiente Pension gehen und die Welt bereisen wann und wie man möchte. Natürlich birgt das Alter auch einige Einschränkungen. Bei zunehmendem Alter kommt mit der zeit leider immer das ein oder andere Wehwehchen dazu. Gerade deswegen ist es besonders wichtig sich fit und gesund zu halten. Schließlich ist es das Wunschziel ein jeden Menschen glücklich und schmerzfrei alt zu werden.

Um die Gesundheit längerfristig zu fördern spielen zwei Komponenten eine wichtige Rolle: Sport und Ernährung. Zweiteres ist besonders umfangreich und es gibt unzählige kleine Tipps, wie Sie Ihre Ernährung so koordinieren können, dass sie längerfristig einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit hat. Falls Sie zu den Menschen zählen, die ihr ganzes Leben lang auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet haben, gibt es dennoch Dinge, die Sie vor allem im zunehmenden Alter beachten sollten. Denn in jeder Entwicklungsphase verändern sich die Ernährungsempfehlungen, da der menschliche Körper in den unterschiedlichen Phasen verschiedene Bedürfnisse hat. Darum sind Seniorenessen etwas anders als Mahlzeiten in Kindestagen.

Warum sollten Seniorenessen anders konzipiert sein als im Erwachsenenalter?

Warum man im zunehmenden Alter anders Essen sollte als in den Jugend- und Erwachsenenalter hat mehrere Gründe.

Energiebedarf sinkt: Im Alter sinkt der durchschnittliche Energiebedarf ab. Das bedeutet, dass weniger Kalorien notwendig sind, um seinen Energiebedarf zu decken, als in jungen Jahren. Im weiteren Sinne bedeutet dies, dass man, wenn man sein Gewicht konstant halten möchte, weniger essen sollte als früher. Viele wundern sich warum sie im Alter zunehmen und schieben dies auf Wasserablagerungen und andere Alterserscheinungen, denn die wenigsten wissen, dass sie nun einfach weniger Energiebedarf haben als in früheren Jahren.

Nahrung wird schlechter/langsamer verstoffwechselt: Ein zunehmendes Problem im Alter ist, dass der Stoffwechsel immer langsamer funktioniert. Außerdem klappt das Stoffwechselgeschehen im Allgemeinen schlechter als noch vor ein paar Jahren. Das liegt daran, dass die Nährstoffe einfach schlechter gespalten und aufgenommen werden können.

Tipp: Um die Körpergewichtszunahme als auch den Nährstoffmangel zu verhindern, wird empfohlen eher zu nährstoffdichten Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten zu greifen. Außerdem sollten Sie Ihre Essenszeiten gut aufteilen. Nicht drei Hauptmahlzeiten sind ratsam sondern fünf kleinere Essensportionen.

Erhöhter Eiweißbedarf: Der Eiweißbedarf bei Senioren ist um einiges höher als bei Erwachsenen Mitte 30. Da sich viele nicht informieren, was bei Seniorenessen zu beachten ist, häufen sich die Fälle an Stürzen bei Senioren. Denn im Alter ist es enorm wichtig viel Eiweiß zu sich zu nehmen um der Gebrechlichkeit der Knochen entgegenzuwirken und den Abbau der Muskulatur zu verzögern. Diese sind nämlich natürliche Prozesse, sie finden bei jedem Menschen statt und können nicht ganz aufgehalten werden. Umso wichtiger ist es den Bewegungsapparat so lange wie möglich stabil zu halten, indem man ihn mit zusätzlichem Eiweiß unterstützt. Besonders eiweißreich sind Milchprodukte, Eier und auch Fleisch.

Wer auf natürliche Eiweißlieferanten verzichten möchte, kann auch regelmäßig zu Proteinshakes greifen. Natürlich ist beim Punkt Eiweiß die regelmäßige Bewegung nicht zu verachten. Eiweiß allein ist nämlich nur der halbe Weg zum Erfolg. Durch Fitness können die Proteine erst zu Muskulatur verarbeitet werden und somit die Gelenke und Knochen stützen.

Tipps für Seniorenessen

Im Laufe des Lebens lassen die Leistungen der Sinnesorgane etwas nach. Dies macht sich nicht nur bemerkbar beim Sehen und beim Hören sondern auch beim Schmecken. Vielleicht haben Sie es selbst schon gemerkt, dass Ihnen ihre Lieblingsessen gar nicht mehr so gut schmecken wie früher oder Sie allgemein weniger Appetit haben. Dies liegt voraussichtlich daran, dass sich Ihr Geschmackssinn verändert hat. Probieren Sie es doch einmal aus, Ihre Lieblingsspeisen eine Spur mehr zu würzen. Setzen Sie dabei allerdings lieber auf Kräuter und Gewürze als auf pures Salz und Zucker.

Im Alter verändert sich nicht nur der Energiebedarf sondern auch der Flüssigkeitsbedarf. Im Gegensatz zum Energiebedarf braucht man im alter allerdings mehr Flüssigkeit. Zu Flüssigkeit zählen übrigens keine stark zuckrigen Getränke oder Alkohol. Diese werden eher nährstofflich verwertet. Eine Person über 65 sollte täglich rund 1,6 Liter Wasser oder wenig gesüßte Säfte trinken. Im Sommer oder bei zunehmender Aktivität steigt der Flüssigkeitsbedarf.

Da man gerade im Alter allerdings weniger Durst verspürt, ist es wichtig sich regelmäßig daran zu erinnern. So kann man sich beispielsweise eine 1,5 Liter Wasserflasche am Morgen anfüllen, sie an einem Ort platzieren, an dem man oft vorbeigeht und dann jedes Mal ein paar Schlucke trinken. Am Ende des Tages sollten Sie die ganze Flasche geleert haben. Somit ist einmal gut 90 Prozent Ihres Flüssigkeitsbedarfs gedeckt.


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