Der gute alte Pfannkuchen ist sowohl bei Jung als auch bei Alt die wohl beliebteste Eierspeise. Ob süß oder herzhaft, der Pfannkuchen wird allseits gemocht und gegessen. Der Pfannkuchen, auch bekannt unter dem Namen Omelett, wurde ursprünglich von den Russen erfunden, und anschließend von einigen Italienern so weiterentwickelt wie wir ihn heute kennen.
Omelette verzaubern die Menschheit vermutlich auch durch ihre Einfachheit. Etwas Milch, Eier, Mehl und Salz vermengt man und in einer heißen Pfanne wird der Pfannkuchen schlussendlich angefertigt. Doch dass das Zubereiten eines Pfannkuchens in einer Pfanne gar nicht so einfach ist, hat vermutlich jeder erkannt, der es schon einmal ausprobiert hat. Darum wurden spezielle Pfannkuchen Maker entwickelt, mit denen das Omelette machen ohne Verkleben oder anbrennen funktioniert.
Das Grundrezept eines Pfannkuchens
Für einen Pfannkuchenteig für 8 Omelette brauchen Sie 150 Gramm Mehl, 250 Milliliter Milch, 2 Eier, eine Prise Salz und eventuell noch etwas Butterschmalz oder Öl zum auspinseln einer Pfanne oder des Pfannkuchen Makers.
Sie beginnen Ihren Pfannkuchenteig damit, Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel zu geben. Anschließend wird Milch dazu gegossen. Während dieses Vorgangs sollten sie den Teig andauernd umrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern. Danach wird die Mischung mit einem Schneebesen glatt gerührt. Als finaler Schritt werden noch die zwei Eier kräftig untergerührt. Sind Sie damit fertig lassen Sie den Teig 20 Minuten ruhen.
Bevor sie mit dem Backen der Pfannkuchen beginnen, pinseln Sie zuerst Ihre Pfanne oder Ihren Pfannkuchen Maker mit Butterschmalz oder etwas Öl ein. Danach können Sie bei mittlerer Temperatur Ihre 8 Pfannkuchenschichten backen. Sobald sich Ihre Pfannkuchenschichten vom Boden zu lösen beginnt, wenden Sie sie mit hilf einer Palette.
Haben Sie alle Schichten fertig gebacken, liegt es nun an Ihnen Ihre Kreation zu dekorieren und zu servieren. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Pfannkuchen erfreuen sowohl in süßer Form mit Zucker, Marmelade, Schokocreme und Obst, oder auch herzhaft mit Schinken, Käse, Speck, Ei und Gewürzen.
Die Vorteile eines Pfannkuchen Makers
Die Nachteile des Pfannkuchenmachens mithilfe einer Pfanne sind offensichtlich. Verpasst man den idealen Zeitpunkt, um sein Omelette zu wenden, ist der Pfannkuchen entweder verbrannt oder zu wenig kross. Außerdem stellt sich bei der Zubereitung in der Pfanne auch die Frage, wie der teig am besten gewendet wird. Das in der Werbung so oft gezeigte hochschmeißen der Omelette und das erneute Auffangen funktioniert in der Realität nämlich nur in den seltensten Fällen.
Oft werden Küchenutensilien wie Paletten oder herkömmliche Gabeln zum wenden verwendet. Daraus resultiert allerdings meist ein verklebter Pfannkuchenteig und der damit verbundene Küchenfrust. Doch damit soll dank den neuen Pfannkuchen Makern jetzt Schluss sein. Diese gibt es in verschiedenen Modellen. Zum einen gibt es Pfannen mit spezieller Beschichtung, die das anbrennen und verkleben der Omeletteteige unmöglich macht.
Auch geschlossene Pfannen, sprich Pfannen mit einer Art aufklappbaren Deckel, der im Endeffekt auch wieder eine Pfanne ist, sind mittlerweile auf dem Markt. Hiermit ist das Pfannkuchenwenden ganz simpel. Wenn die eine Seite des Pfannkuchens fertig ist schließen Sie einfach die Pfanne, drehen sie um und stellen sie einfach wieder auf die heiße Herdplatte. Somit wird nun die andere Seite des Omeletts gebacken.
Worauf sollte man beim Kauf eines Pfannkuchen Makers achten?
Wie bei jedem technischen Schnick Schnack gilt auch bei Pfannkuchen Makern – umso höhere Ansprüche, desto höher der Preis. Achten sollten Sie auf jeden Fall auf den Stromverbrauch des Geräts. Auch bei der Beschichtung der Maker gibt es Unterschiede.
Manche versprechen eine besonders gute Haftung, andere sollen besonders starke Putzmittel leichter aushalten können. Wieviel Geld Sie in Ihren Pfannkuchen Maker investieren wollen, und auf welches Zubehör Sie bestehen, können Sie sich ja bereits im Vorfeld überlegen. Bei besonders teuren Modellen ist oftmals auch ein kleines Pfannkuchenrezeptsheftchen inkludiert.
In Internetforen gibt es etliche Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen der verschiedenen Pfannkuchen Maker. Teils finden Sie hier neben den Meinungen von Konsumenten auch die Testberichte einiger Experten zu den Produkten. Wenn sie sich also nicht sicher sind für welchen Maker Sie sich entscheiden sollen, lohnt sich ein Blick ins Internet definitiv.
Pfannkuchen und ihre internationalen Verwandten im Überblick
| Pfannkuchen / Palatschinken | Der klassische deutsche und österreichische Eierkuchen aus Mehl, Milch und Eiern. Etwas dicker als Crêpes, sowohl süß als auch herzhaft gefüllt. In Österreich als Palatschinken bekannt, der Name stammt ursprünglich aus dem Rumänischen. |
| Crêpes | Hauchdünne französische Variante mit mehr Butter im Teig. Werden auf einer flachen Platte oder dem Crêpes-Maker ausgebreitet. In Frankreich klassisch süß gefüllt, zum Beispiel mit Butter und Zucker oder als Crêpe Suzette mit Orangenlikör. |
| Galette bretonne | Die herzhafte Schwester der Crêpe aus der Bretagne. Teig aus Buchweizenmehl, das dem Fladen eine dunkle Farbe und intensiven Geschmack gibt. Klassisch belegt mit Schinken, Käse und Spiegelei. Glutenärmer als Weizenmehlvarianten. |
| Pancakes | Amerikanische Variante mit Backpulver im Teig, dadurch besonders fluffig und deutlich dicker als europäische Pfannkuchen. Kleiner im Durchmesser, süßer im Geschmack. Traditionell zum Frühstück mit Ahornsirup serviert. |
| Trick für luftigeren Teig | Mineralwasser statt eines Teils der Milch macht den Pfannkuchenteig besonders dünn und luftig. Alternativ hilft steif geschlagenes Eiweiß, das vorsichtig untergehoben wird. Den Teig stets mindestens 20 Minuten ruhen lassen, bevor man backt. |
Fazit: Mit dem richtigen Gerät gelingen Pfannkuchen wirklich jedem
Pfannkuchen gehören zu den beliebtesten und vielseitigsten Gerichten überhaupt, und das Grundrezept ist denkbar einfach. Die eigentliche Herausforderung liegt im Wenden, im richtigen Timing und darin, dass der Teig weder anbrennt noch klebt. Genau hier setzt der Pfannkuchen Maker an und nimmt dem Prozess viel von seinem Frust.
Wer bisher mit der Pfanne gekämpft hat, wird schnell merken, dass ein gutes Gerät mit Wendemechanismus oder hochwertiger Antihaftbeschichtung einen deutlichen Unterschied macht. Besonders für ältere Menschen, die vielleicht nicht mehr so sicher im Umgang mit einer heißen Pfanne sind, ist ein Pfannkuchen Maker eine praktische und sichere Alternative, die auch beim Backen für die ganze Familie Freude macht.
Beim Kauf lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Eine hochwertige, PFOA-freie Beschichtung, ein überschaubarer Stromverbrauch und solide Verarbeitung zahlen sich langfristig aus. Wer das Gerät außerdem regelmäßig schonend reinigt und die Beschichtung nicht zerkratzt, hat lange Freude daran.
Das Schönste am Pfannkuchen ist seine Vielseitigkeit. Ob süß mit Marmelade und Früchten, herzhaft mit Schinken und Käse oder als dünner Crêpe mit Butter und Zucker: Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Mit dem richtigen Gerät und einem guten Grundrezept steht dem Pfannkuchengenuss nichts mehr im Weg.
Häufig gestellte Fragen zum Pfannkuchen Maker
Wer einen Pfannkuchen Maker kaufen oder besser nutzen möchte, hat oft praktische Fragen zu Handhabung, Reinigung und Beschichtung. Diese fünf Antworten helfen weiter.
Worin unterscheidet sich ein Pfannkuchen Maker von einer normalen Pfanne?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Handhabung des Wendevorgangs. Bei einer gewöhnlichen Pfanne muss man den richtigen Moment zum Wenden abpassen und dabei Geschick beweisen. Ein Pfannkuchen Maker mit Wendefunktion, also eine doppelseitige Klappe, macht das Wenden überflüssig: Sobald eine Seite gar ist, klappt man das Gerät einfach um und backt die zweite Seite fertig. Modelle mit reiner Antihaftbeschichtung ohne Wendemechanismus erleichtern zumindest das Ablösen und Schieben mit einer Palette. Elektrische Geräte ermöglichen zudem eine gleichmäßigere Temperaturverteilung als Herdplatten, was ein gleichmäßigeres Backergebnis begünstigt.
Worauf sollte man beim Kauf eines Pfannkuchen Makers besonders achten?
Der wichtigste Punkt ist die Beschichtung. Eine hochwertige Antihaftbeschichtung ist das Herzstück jedes Pfannkuchen Makers, denn sie verhindert Ankleben und ermöglicht das fettarme Backen. Achten Sie darauf, dass die Beschichtung PFOA-frei ist, da dieser Stoff als gesundheitsschädlich gilt. Beim Stromverbrauch gibt es deutliche Unterschiede, die sich auf Dauer bemerkbar machen. Wer häufig für mehrere Personen backt, profitiert von Modellen mit mehreren Backmulden, die gleichzeitig mehrere Pfannkuchen fertigstellen. Kundenbewertungen in Internetforen und Testberichte geben wertvolle Hinweise zur Langlebigkeit, bevor man eine Kaufentscheidung trifft.
Wie reinigt man einen Pfannkuchen Maker richtig, ohne die Beschichtung zu beschädigen?
Die Beschichtung eines Pfannkuchen Makers ist empfindlich und verträgt keine Kratzer. Verwenden Sie ausschließlich weiches Küchenpapier oder einen weichen Schwamm zur Reinigung. Metallische Schaber, Stahlwolle oder scheuernde Reinigungsmittel sind tabu. Das Gerät erst vollständig abkühlen lassen, bevor man es reinigt. Viele Modelle sind nicht spülmaschinengeeignet, da die Wärme und die aggressiven Spülmittel die Beschichtung langfristig angreifen. Für hartnäckige Reste hilft es, einen feuchten Schwamm auf das noch leicht warme Gerät zu legen und kurz einwirken zu lassen, bevor man die Fläche sanft abwischt.
Kann man mit einem Pfannkuchen Maker auch Crêpes oder Pancakes backen?
Das hängt vom Modell ab. Flache Crêpes-Maker mit großer, ebener Backfläche eignen sich besonders gut für hauchdünne Crêpes, da der Teig mit einem Teigrechen dünn ausgestrichen werden kann. Für fluffige Pancakes im amerikanischen Stil sind Modelle mit tiefen Backmulden oder mehreren kleinen Vertiefungen besser geeignet, da der dickere Teig dort in Form bleibt. Wer beides herstellen möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, ob das gewählte Modell beide Anwendungsfälle unterstützt. Im Zweifelsfall bieten flache Platten mehr Flexibilität, da man auf ihnen durch die Teigkonsistenz selbst zwischen dünn und dicker wechseln kann.
Was kann man tun, wenn der Pfannkuchen trotz Maker am Gerät klebt?
Das häufigste Problem ist zu wenig Fett oder eine zu heiße Backfläche. Den Pfannkuchen Maker vor dem ersten Pfannkuchen stets mit etwas Butterschmalz oder Pflanzenöl einpinseln, auch wenn er eine Antihaftbeschichtung hat. Besonders der erste Pfannkuchen klebt oft noch, weil die Temperatur noch nicht gleichmäßig verteilt ist. Das ist völlig normal. Der zweite und alle folgenden gelingen dann deutlich besser. Bei Geräten, die schon eine Weile in Benutzung sind, kann die Beschichtung verschlissen sein. In dem Fall hilft kein Trick mehr, das Gerät muss erneuert werden, da eine beschädigte Beschichtung auch gesundheitlich bedenklich sein kann.
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