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Wie Standventilatoren für Erfrischung sorgen

Wie Standventilatoren für Erfrischung sorgenBigstock I ID: 378942010 I Copyright: Yuliya Alexeeva
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Standventilatoren, Tischventilatoren, Säulenventilatoren und Deckenventilatoren, wie soll man denn da den Überblick behalten. Wo liegen denn da nun die Unterschiede? Um das zu klären wird Ihnen hier nun das Modell des Standventilators vorgestellt.

Standventilatoren sind im Vergleich zu den Tischventilatoren etwas größer und leistungsstärker. Sie haben außerdem oft zur Sicherung ein Gehäuse mit Gittern um die rotierenden Blätter des Ventilators, um Verletzungen von unbeaufsichtigten Haustieren oder Kleinkindern zu vermeiden.

Außerdem haben sie meist eine Teleskopstange, anhand derer man die Höhe des Ventilators verstellen kann. Eine sehr praktische Zusatzfunktion. Natürlich muss man dazusagen, dass die Standventilatoren zwar leistungsstärker sind und eine größere Reichwiete haben, sie das aber nicht unbedingt leiser macht.

Außerdem sind sie etwas klobig und lassen sich nicht mir nichts dir nichts zum Verschwinden bringen. Meist sind Standventilatoren außerdem nicht besonders schön designt und sind nicht unbedingt ein Einrichtungsstück, die jedes Zimmer aufhübschen. Dennoch sorgen sie für einen Erfrischungseffekt und das ist schließlich das, was man mit dem Kauf eines Standventilatoren erreichen möchte.

Der Aufbau eines Standventilatoren

Sieht man sich den Aufbau eines Standventilators, sieht man sich eigentlich die Bauwiesen aller Axialventilatoren an. Unter die Kategorie der Axialventilatoren fallen alle Ventilatorarten, die zur Raumklimatisierung eingesetzt werden, also sowohl Standventilatoren, Tischventilatoren, Decken- und Säulenventilatoren.

Im Endeffekt funktionieren alle dieser Ventilatoren gleich, anhand ihrer Aufhängung und Größe ergeben sich dann die einzelnen Unterschiede. Jeder Standventilator besteht, wie die anderen Axialventilatoren auch, aus einem durch einen Motor angetriebenen Laufrad.

Dies ähnelnd in kleinem Rahmen den Blättern eines Hubschraubers. Genauso wie bei den Rotorblättern des Hubschraubers erzeugt auch das Laufrads eines Standventilators einen Luftstrom. Dies funktioniert dank der speziellen Formung der einzelnen Flügelblätter.

Nun kann man sich das so vorstellen, dass der Standventilator zum einen Luft einsaugt und auf der anderen Seite wieder Luft hinausbläst. Es entsteht eine Verwirbelung der Raumluft, die für Erfrischung sorgt. Denn entgegen des Irrglaubens vieler kann ein Standventilator die Raumluft keineswegs abkühlen.

Denn im normalen Axialventilator sind keinerlei Kühlelemente eingebaut. Die kühlende Wirkung des Ventilators entsteht allein durch die Verwirbelung der Luft. Wen uns Menschen heiß ist, versucht der Körper die Temperatur zu regulieren, indem er Wärme abstößt. Diese verteilt sich allerdings nicht gleich von selbst im Raum sondern bleibt vorerst in unserer Nähe.

Dies bewirkt eine sogenannte Isolierungsschicht, die im Winter dafür sorgt, dass wir nicht zu schnell erfrieren und wir von unserer eigenen Körpertemperatut eine  Zeit lang gewärmt werden können. Die Verwirbelung der Raumluft durch einen Standventilator verursacht jetzt allerdings auch, dass die Isolierungsschicht durchbrochen wird, und unsere abgestoßene Körperwärme mit der Umluft vermischt wird. Dadurch entsteht die erfrischende Wirkung des Standventilators.

Die Geschichte der heutigen Ventilatoren

Die Idee der Abkühlung durch sich bewegende Blätter kam bereits den alten Ägyptern. Sie verwendeten erstmals Fächer oder Palmenwedel um für einen erfrischenden Luftzug zu sorgen.  Sie sind auch die direkten Vorfahren unserer heutigen Ventilatoren. Der Vorreiter der heutigen Standventilatoren und andere Axialventilatoren waren Deckenfächer in Indien im frühen 19. Jahrhundert.

Riesige Fächer hingen von der Decke und wurden von Dienern bedient. Im frühen 19. Jahrhundert wurde übrigens auch der erste Deckenventilator selbst erfunden.  Nach rund vierzig Jahren Forschungen und Basteleien, soll es Stephen Hales Anfang des 19. Jahrhundert erstmals gelungen sein, einen Ventilator herzustellen.

Doch erst 1860 wurden die ersten Ventilatoren, vorwiegend Deckenventilatoren im großen Rahmen verwendet. Vorreiter war wie so oft sie USA. Ihre ersten Deckenventilatoren wurden noch durch eine Technologie mit Umlenkrollen und Riemen von Dampfturbinen betrieben. 1882 brachte die Erfindung des Elektromotors dann auch die Ventilatoren auf ein gänzlich neues Niveau.

Nun mussten keine teuren Riemen mehr verwendet werden und alles ging vollautomatisch. Desto besser und kleiner man den Elektromotor herstellen konnte, desto kleiner wurden auch die Ventilatoren. Mit der Zeit entwickelten sich neben dem klassischen Deckenventilator auch andere Modelle der Axialventilatoren wie die Säulen-, Tisch- und Standventilatoren.

 


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