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Mit Basenfasten den Organismus in Balance bringen

Mit Basenfasten den Organismus in Balance bringenBigstock I ID: 337970587 I Copyright: Elena Dzjuba

Wenn Sie sich ohne andere Ursachen müde und ausgelaugt fühlen, kann Basenfasten für Sie eine gute Möglichkeit sein wieder vitaler durchs Leben zu schreiten. Für Energielosigkeit gibt es viele verschiedene Gründe: Manchmal verbirgt sich dahinter ein unerkannter Infekt, manchmal macht der Stress so sehr zu schaffen, dass man morgens kaum mehr aus dem Bett kommt. Doch auch eine chronische Übersäuerung kann Auslöser vieler gesundheitlicher Probleme sein. Genau in diesem Fall schafft Basenfasten Abhilfe.

Basenfasten bei Übersäuerung: Die Hintergründe

„Sauer macht lustig“ heißt ein bekanntes Sprichwort. Dass es nicht in allen Lebensbereichen gilt, weiß auch Ihr Körper. Er ist von Natur aus leicht basisch und weist einen PH-Wert von 7,35 bis 7,45 auf. Aus eigener Erfahrung wissen Sie bestimmt, dass manche Körperflüssigkeiten wie die Magensäure, der Schweiß oder der Speichel sauer sind.

Ausgeglichen wird die Balance von Verdauungssäften im Darm und in der Galle, die eher im basischen Bereich angesiedelt sind. Bei vielen Menschen gerät der PH Wert aus dem Gleichgewicht. Mediziner bezeichnen eine chronische Übersäuerung als chronisch latente Azidose. Grundsätzlich handelt es sich dabei um keine Erkrankung. Sehr wohl jedoch kann sie zu unangenehmen Begleiterscheinungen führen.

Ob Sie chronisch übersäuert sind, kann nur der Arzt feststellen. Es gibt in der Apotheke zwar Streifen für die Messung des PH Wertes im Urin, sie gelten jedoch als wenig aussagekräftig, da der PH Wert im Urin im Tagesverlauf stark schwankt.

Für eine genaue Bestimmung nimmt der Mediziner eine Punktion in der Leiste oder am Handgelenk vor und ermittelt den Wert in einer Blutgasanalyse. Doch auch die Anamnese lässt Rückschlüsse darüber zu, ob eine Übersäuerung vorliegt und Basenfasten sich als Therapie eignet. Unter anderem treten bei einer Übersäuerung folgende Symptome auf:

  • Sie leiden an Muskelschmerzen und Krämpfen, ohne dass Sie sich sportlich verausgabt haben
  • Generell fühlen Sie sich unwohl, Sie haben häufig Kopfschmerzen und sind ständig müde, obwohl Sie lange genug schlafen
  • Unerkannt kann Übersäuerung zu schwerwiegenden Krankheiten wie rheumatischer Arthritis, Arteriosklerose oder Diabetes führen
  • Auch die Entstehung von Gallen- und Nierensteinen begünstigt chronische Übersäuerung

Die typischen Symptome schleichen sich meist erst ein, wenn das Problem schon über Wochen, Monate oder Jahre hinweg besteht. Mit Basenfasten stellen Sie die natürliche Balance wieder her und bringen Ihren Organismus ins Lot.

Die Grundlagen des Basenfastens zusammengefasst

Zu einer Übersäuerung des Körpers kommt es dann, wenn Sie zu viele säurebildende Lebensmittel zunehmen. In der heutigen Ernährung ist das ein weit verbreitetes Problem. Zu Übersäuerung führen tierische Lebensmittel wie Fleisch und Wurstwaren, zuckerhaltige Speisen und Gerichte aus Weißmehl.

Wer sich an die allgemein gültigen Empfehlungen von Ernährungsexperten hält, wird kaum davon betroffen sein. Sie mahnen schon seit Jahren, auf Fertigprodukte zu verzichten, nur dreimal in der Woche Fleisch zu genießen und fünfmal täglich Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren.

Fasten ist eine schon seit vielen Jahrtausenden bekannte Heilmethode. Gerade für ältere Menschen ist der komplette Nahrungsverzicht jedoch sehr belastend. Sie leiden ohnehin vermehrt an Kreislaufproblemen, die durch die Nahrungskarenz möglicherweise verstärkt werden. Beim Basenfasten handelt es sich um eine milde Form. Da Sie auf Genuss nicht verzichten müssen, lässt sich eine Kur beim Basenfasten leichter in den Alltag integrieren.

Die Erkenntnis, dass ein Ungleichgewicht zwischen Säuren und Basen den Körper belastet ist nicht neu. Schon im 17. Jahrhundert beschrieb Franciscus de la Boe Sylvius die Wirkung verschiedener Körpersäfte. Der österreichische Arzt Franz Xaver Mayr spezialisierte sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf die Darmgesundheit. Der Gastroenterologe, die später die nach ihm benannte F.X. Mayr Kur erfand, sagte schon vor mehr als 100 Jahren: „die Säure ist das Zellgift schlechthin“.

Die Methode, Lebensmittel in säure- und basenbildend einzuteilen, stammt von Ragnar Berg., einem Biochemiker aus Schweden. Ihm ist es verdanken, dass für das Basenfasten ein spezieller Speiseplan entwickelt werden konnte.

Welche Lebensmittel Sie beim Basenfasten essen dürfen

Während Sie beim Teefasten und anderen Methoden völlig auf Nahrungsmittel verzichten müssen, stehen beim Basenfasten ausgewogene Mahlzeiten auf dem Speiseplan. Daher bietet sich Basenfasten auch als idealer Einstieg in eine Ernährungsumstellung an. Sie entlasten dabei den sensiblen Magen-Darmtrakt und bringen Ihren Stoffwechsel in Schwung.

Beim Basenfasten kommt der Genuss nicht zu kurz. Wie der Name schon vermuten lässt, landen ausschließlich basenbildende Lebensmittel auf dem Teller. Basenfasten bietet sich für einige wenige Tage an, wenn Sie zum Beispiel im Urlaub, nach Weihnachten oder zu anderen Festtagen Ihrem Körper einige Entlastungstage gönnen möchten. Unter Umständen können Sie Basenfasten jedoch auch länger durchführen.

Hauptzutaten beim Basenfasten sind Obst und Gemüse. Obwohl manche Früchte sauer schmecken, zählen die meisten davon zu den Basenbildnern. Im Frühling und Sommer genießen Sie saftige Beeren, die noch dazu mit einem niedrigen Fruchtzuckergehalt punkten.

An heißen Tagen spendet Wassermelone Erfrischung. Doch auch Äpfel, Birnen und Marillen können Sie im Rahmen des Basenfastens genießen. Satt essen Sie sich während der Kur mit vielen Gemüsesorten. Paprika, Karfiol, Brokkoli und Zucchini sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Mit Hülsenfrüchten wie Linsen und Bohnen decken Sie Ihren Eiweißbedarf. Da auch Süßkartoffeln und Kartoffeln zu den basischen Lebensmitteln zählen, werden Sie richtig satt. Ergänz wird der Speiseplan durch knackige Salate: Eisberg-, Tomaten- oder Gurkensalat, dabei sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen Pilze wie Champions, Stein- oder Austernpilze. Würzen Sie Ihre Speisen mit Oregano, Dille, Salbei und vielen anderen Kräutern. Sie werden merken, wie gut basische Kost auch ganz ohne tierische Produkte schmeckt.

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