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Mit Haustieren zu mehr Lebensqualität

Mit Haustieren zu mehr LebensqualitätBigstock I Copyright: SeventyFour I ID: 241655197

Wer mit einem Haustier gemeinsam lebt, für den ist der Pensionsschock oft geringer. Viele ältere Semester freuen sich schon ab dem 50. Lebensjahr auf die wohlverdiente Pension, doch wenn es erst einmal soweit ist, fallen sie in ein tiefes Loch. Immerhin waren sie jahraus jahrein gewohnt, morgens das Haus zu verlassen und einer Tätigkeit nachzugehen.

Der Tagesablauf war geregelt und nicht selten war der Alltag prall gefüllt mit diversen Aufgaben. Nach der Pensionierung wendet sich für viele das Blatt: Mitunter fragt man sich sogar, wofür man morgens aufstehen soll. Das passiert jedoch nicht bei jenen Senioren, die mit einem Haustier das Leben teilen.

Zahlen und Fakten zu Haustieren

Wenn man Österreicher fragt, ob sie eher ein Hunde- oder Katzentyp sind, entscheiden sich 32 Prozent für den Hund und 35 Prozent für den Stubentiger. Bei fast einem Drittel der Katzenbesitzer schläft der Vierbeiner im Bett. Interessant ist auch, dass in Wien nur um 3 Prozent weniger Haustiere leben als am Land. Hier noch weitere spannende Fakten rund um das Thema Haustiere

  • 11 Prozent aller über 50-jährigen besitzen mehrere Haustiere
  • 17 Prozent leben mit einem Tier zusammen
  • Über die Altersgruppen verteilt halten 30 Prozent der Österreicher ein Haustier, 2012 waren es noch 39 Prozent
  • Katzen führen die Beliebtheitsskala bei den Haustieren an, gefolgt von Hunden und Nagetieren
  • Monatlich geben Österreicher im Schnitt 82 Euro pro Monat für ihre Haustiere aus, fünf Jahre davor waren es nur 63 Euro

Warum sich Haustiere positiv auf die Gesundheit auswirken

Mit einem Haustier zusammenzuleben bringt gerade für die ältere Generation zahlreiche Vorteile. Unter den beliebten Tieren ist der Hund auf jeden Fall der beste Fitmacher: Immerhin muss man mit dem Vierbeiner mehrmals täglich an die frische Luft. Wer beobachtet welches Temperament das Tier bei gemeinsamen Spaziergängen entwickelt, kann sich auch für längere Runden motivieren.

Selbst wenn es draußen regnet oder kalt ist, blicken treue Hundeaugen die Besitzer an und fordern die gewohnte gemeinsame Runde ein. Durch die tägliche Bewegung mit dem Tier können Risikofaktoren für schwere Krankheiten wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauferkrankungen gesenkt werden.

Das Zusammensein mit dem Tier senkt den Blutdruck und kann – sofern man den Spaziergang flott gestaltet – auch Übergewicht verringern. Auch die soziale Komponente ist nicht außer Acht zu lassen: Beim Gassigehen lernen Sie neue Leute kennen und kommen zum Beispiel in Hundeauslaufzonen ins Gespräch. Vielleicht verabreden Sie sich einmal zu einem gemeinsamen Spaziergang und knüpfen dabei neue Freundschaften.

Drüber hinaus haben Sie mit einem Haustier einen Ansprechpartner: Das mag vielleicht etwas seltsam klingen, aber manchmal glaubt man, dass Hund und Katze jedes Wort verstehen. Eines ist gewiss: Gerade Hunde haben feine Sensoren und nehmen jede Stimmung wahr. Nicht umsonst kommen sie auch zu Therapiezwecken zum Einsatz und können nach entsprechender Schulung sogar hohen Blutzucker anzeigen.

Doch auch Katzen sind eine wahre Bereicherung für Senioren: Sie gelten zwar als eigenwilliger als Hunde, wenn ihnen der Sinn danach steht sind sie jedoch für jede Streicheleinheit zu haben. Es gibt einfach ein gutes Gefühl, wenn sich der Vierbeiner zum Beispiel abends beim Fernsehen vor dem Sofa eng an seinen Besitzer kuschelt. Egal für welches Tier Sie sich entscheiden, es bietet Ihnen eine sinnvolle Beschäftigung.

Viele Menschen fühlen sich unnütz, wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Zeit der Pensionierung gekommen ist. Tiere – und auch hier vor allem Hunde – zeigen ihre Zuneigung täglich und bedingungslos. Sie stehen ihren Besitzern auch dann zur Seite, wenn sie einmal einen schlechten Tag haben.  Haustiere tragen außerdem zu besserer Stimmung ihrer Halter bei: Es kommen weniger Depressionen vor, die Jung und Alt in bestimmten Lebensphasen mitunter plagen.

Überlegungen vor der Anschaffung eines Haustieres

Treffen Sie die Entscheidung für ein Haustier nicht spontan. Gerade Katzen und Hunde werden 12 oder mehr Jahre alt. Sie gehen also eine langjährige Verantwortung ein. Darüber hinaus sollten Sie sich überlegen ob Sie den Anforderungen, die ein Haustier mit sich bringt, gewachsen sind.

Schon alleine aus finanziellen Gründen ist es manchmal nicht möglich, für einen Hund oder eine Katze zu sorgen. Haben Sie eine kleine Pension, sollten Sie ganz genau kalkulieren. Immerhin bleibt es nicht beim Futter für den Vierbeiner: Hunde und Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden, darüber hinaus sollten Sie für Notfälle etwas weglegen können. Immerhin zahlt den Tierarztbesuch keine Krankenkasse.

Wenn Reisen zu Ihren Hobbys zählt, überlegen Sie ob sich ein Haustier damit vereinbaren lässt. Gerade kleinere Hunde kann man überallhin mitnehmen, sogar in Flugzeugkabinen sind sie erlaubt, sofern sie in eine kleine Box passen. Anders verhält es sich mit Katzen, die nicht so gerne ihre gewohnte Umgebung verlassen.

Stellen Sie daher schon vorher fest, ob jemand aus der Nachbarschaft oder Verwandtschaft bereit ist, sich während Ihrer Abwesenheit um das Tier zu kümmern. Dasselbe gilt natürlich auch für den Krankheitsfall: Wenn Sie zum Beispiel ins Spital müssen, benötigen Sie eine verlässliche Person, die sich Ihrem Haustier annimmt.

Sollten Sie Zweifel haben, müssen Sie allerdings nicht auf den Kontakt mit Tieren verzichten. Erkundigen Sie sich zum Beispiel in einem Tierheim, ob es ehrenamtliche Mitarbeiter benötigt. Vielleicht können Sie ab und zu mit einem der armen Hunde spazieren gehen oder sich anderwärtig mit den Tieren beschäftigen.

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