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Wie Sie Haarausfall durch Intervallfasten vermeiden

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Intermittierendes Fasten ist heute ein heiß diskutiertes Thema, auch Haarausfall durch Intervallfasten zählt zu den Argumenten, die Kritiker anführen. Beim Intervallfasten handelt es sich wie der Name schon vermuten lässt um einen bewussten Verzicht auf Nahrungsaufnahme.

Dabei sind es nicht 40 Tage wie während der von Christentum festgelegten Fastenzeit. Vielmehr stehen zwei Modelle zur Auswahl: Die einen wechseln Fasten- und Essenszeiten an einem Tag ab, die anderen legen zwei Tage pro Woche mit stark reduzierter Kalorienaufnahme ein. Egal für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, um Haarausfall durch Intervallfasten zu vermeiden, informieren Sie sich genau.

Warum kommt es zu Haarausfall durch Intervallfasten?

Wie bei jeder Ernährungsform ist auch beim Intervallfasten zu bemerken, dass nicht jeder Mensch gleich auf die Umstellung reagiert. Während die einen gut damit zurechtkommen, für mehrere Stunden nichts zu essen, kommt es bei anderen zu Haarausfall durch Intervallfasten.

Der Grund dafür liegt in den meisten Fällen jedoch nicht in der 16-stündigen Fastenperiode, sondern in den Mahlzeiten, die Sie während der 8-stündigen Essensphase zu sich nehmen. Denn ein unausgewogener Speiseplan führt zu diffusem Haarausfall.

Darunter versteht man, wenn das Haarkleid aus unterschiedlichen Ursachen, wie zum Beispiel einer Veränderung des Hormonspiegels oder eben einem Nährstoffmangel schwindet. Ein weiterer Grund warum es zu Haarausfall durch Intervallfasten kommen kann ist, dass Sie generell zu wenig essen.

Intervallfasten ist keine Diät, die Sie über einige Wochen durchführen, sondern vielmehr eine langfristige Ernährungsumstellung. Wenn Sie die Methode 16:8 betreiben, also 16 Stunden lang fasten und im Zeitfenster von acht Stunden Nahrungsmittel zu sich nehmen, versorgen Sie sich ausreichend.

Zwischen den Mahlzeiten ist eine Pause von jeweils vier Stunden ideal, trotzdem gehen sich bei guter Planung drei Mahlzeiten aus. Frühstücken Sie zum Beispiel um 9 Uhr ausgiebig mit Vollkornprodukten, Früchten und Milchprodukten.

Gegen 13 Uhr lassen sie sich das Mittagessen schmecken und die letzte Mahlzeit um 17 Uhr soll dafür sorgen, dass Sie gut und ohne Hungergefühl durch die Nacht kommen. Essen Sie auf keinen Fall unter dem Grundumsatz, wenn Sie durch das Intervallfasten abnehmen möchten, reicht eine Reduktion des Gesamtenergiebedarfs um 200 Kalorien.

Mit gesunder Ernährung gegen Haarausfall durch Intervallfasten

Wenn Sie an Haarausfall durch Intervallfasten leiden, führen Sie über einen gewissen Zeitraum ein Ernährungstagebuch. Darin tragen Sie alle Speisen samt deren Zutaten ein. Vermutlich liegt ein Mangel an einer der folgenden Stoffe vor:

  • Biotin spielt im Körper eine entscheidende Rolle: Es beeinflusst Nägel, Haut und Haare. Der auch als Vitamin B 7 bekannte Stoff ist als Stoffwechselaktivator bekannt und unterstützt die Bildung neuer Haarzellen. Auf natürliche Weise führen Sie bei Haarausfall durch Intervallfasten Biotin mit Sojaprodukten, Haferflocken und Walnüssen zu. Ein kerniges Müsli mit Nüssen zum Beispiel ist eine ideale Mahlzeit, wenn es zu Haarausfall durch Intervallfasten kommt.
  • Wenn Sie wenig Fleisch essen, kommt es häufig zum Haarausfall durch Intervallfasten, weil Sie an einem Vitamin B12 Mangel leiden. Es kommt zum Beispiel in Rinderleber, Austern, Forelle und vielen Fleischsorten vor. Käse und Eier sind fleischlose Quellen
  • Vitamin A ist nicht nur für die Augen gesund, es fördert auch die Talgproduktion auf der Kopfhaut. Essen Sie beim Intervallfasten öfter Karotten, Brokkoli und Aprikosen und decken Sie damit Ihren Bedarf

Außer den Vitaminen sind auch einige andere Nährstoffe besonders wichtig für die Haare. Dazu zählt Zink, das die Kopfhaut in Balance hält. Da es an der Keratinbildung, also jenem Stoff aus dem Haare gemacht sind, beteiligt ist, kann sich ein Mangel negativ auswirken.

Essen Sie vermehrt Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse und beugen Sie Haarausfall durch Intervallfasten vor. Bei Haarausfall durch Intervallfasten ist außerdem an einen Eisenmangel zu denken. Dieser Stoff ist generell im Körper für die Sauerstoffversorgung zuständig.

Sind Sie unterversorgt, kommt auch zu wenig Sauerstoff in die Haarwurzeln. Kürbiskerne, Sesam, Leinsamen und Hülsenfrüchte sind gute pflanzliche Varianten, Leber enthält besonders viel Eisen.

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Haarausfall durch Intervallfasten ist nicht die einzige Nebenwirkung

Eine der positiven Auswirkungen von Intervallfasten ist, dass sich der Blutdruck auf natürliche Weise reguliert. Wer unter hohem Blutdruck leidet, kann mit der 16:8 Methode zur Normalisierung beitragen.

Wenn Sie nach der 5:2 Methode Intervallfasten und eigentlich einen normalen Blutdruck haben, kann es unter Umständen an den beiden Fastentagen zu Problemen kommen. Dabei nehmen Sie maximal 500 Kalorien zu sich und diese niedrige Energiezufuhr kann bei empfindlichen Personen sogar zu Schwindel führen.

Daher legen Sie die beiden Reduktionstage auf keinen Fall direkt hintereinander. Fasten Sie zum Beispiel am Dienstag und Freitag und essen Sie an den anderen Tagen ausgewogen und ausreichend.

Außerdem kann es gerade bei der 5:2 Methode zu Konzentrationsstörungen kommen. Wenn Sie es nicht gewohnt sind, wenig zu essen können die beiden Fasttage außerdem eine große psychische Herausforderung sein. Am besten bereiten Sie sich Gemüsegerichte ohne fette Saucen zu.

Viele Sorten wie Spargel, Zucchini, Paprika und Kürbis sind sehr energiearm. Sie können ruhig eine große Portion davon essen, ohne Ihr Kalorienkontingent zu überschreiten. Vielleicht probieren Sie statt 5:2 auch einmal die 16:8 Methode aus?

Dabei bleibt Ihre Kalorienzufuhr über den Tag gerechnet gleich Wenn Ihre Gedanken während der Fastenzeit generell nur mehr um das Essen kreisen, könnte es sein, dass Intervallfasten generell nicht für Sie geeignet ist. Immerhin sollten Sie sich mit Ihrer Ernährungsweise wohlfühlen und nicht nur einem Trend folgen.


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