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Mit Saftfasten zu neuer Lebensqualität

Mit Saftfasten zu neuer LebensqualitätBigstock I ID: 314668810 I Copyright: buso23

Wenn Sie ständig an Völlegefühl leiden, die Verdauung nicht mehr mitspielt und sich Infekte häufen, könnte Saftfasten für Sie der Einstieg in eine ausgewogene Lebensweise sein. Viele Krankheiten lassen sich auf einen unausgewogenen Speiseplan zurückzuführen.

Fertigprodukte, Zucker und zu viel Fett wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Wer häufig Süßes und Fertigprodukte konsumiert, die mit Aromen und Geschmacksverstärkern versehen sind, wird regelrecht süchtig danach. Beim Saftfasten drücken Sie sozusagen die Stopptaste und entdecken Ihren Geruchs- und Geschmacksinn neu.

Grundlegendes zum Saftfasten

Gerade ältere Menschen tun sich schwer dabei, vollständig auf Nahrung zu verzichten. Eine strikte Fastenkur ist möglicherweise zu viel für ihr Verdauungssystem. Außerdem kommt es beim totalen Nahrungsverzicht manchmal zu Kreislaufproblemen.

Da Senioren mitunter ohnehin unsicher auf den Beinen sind, können die Folgen fatal sein. Beim Saftfasten handelt es sich um eine mildere Variante des Fastens. Dabei nehmen Sie Energie in Form von Obst- und Gemüsesäften auf. Zusätzlich decken Wasser und Tees den Flüssigkeitsbedarf. Hier einige Grundregeln, die Sie beim Saftfasten kennen sollten:

  • Es werden pro Tag zwischen 750 und 1.000 Kalorien in Form von Säften aufgenommen
  • Am besten teilen Sie die Portionen in fünf bis sieben Gläser.
  • Trinken Sie die Säfte mit Genuss und leeren Sie das Glas nicht in einem Zug.
  • Die meisten Rezepte für Saftfasten basieren auf einem überwiegenden Gemüseanteil: Auf drei bis vier Teile Gemüse kommen ein bis zwei Anteile Obst. Das liegt am höheren Fruchtzuckergehalt von Obst
  • Probieren Sie verschiedene Säfte aus und achten Sie auf Variation

Bevor Sie mit dem Saftfasten beginnen, fragen Sie Ihren Hausarzt um Rat. Sollten Sie an chronischen Erkrankungen leiden, darf eine Fastenkur immer nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Besonders flexibel sind Sie, wenn Sie Ihre Trinkmahlzeiten beim Saftfasten selbst herstellen. Dazu benötigen Sie einen leistungsstarken Entsafter. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, mischen Sie je nach persönlicher Vorliebe jene Obst- und Gemüsesorten, die Ihnen schmecken. Am besten wählen sie Obst aus regionalem Anbau und greifen zu Sorten, die der Jahreszeit entsprechen. Regionales Obst und Gemüse hat nämlich kürzere Transportwege hinter sich und ist daher prall gefüllt mit Vitaminen und Mineralstoffen. Sorgen Sie für Abwechslung und greifen Sie zu Kohl- und Blattgemüse, Wurzelwerk und verfeinern Sie Ihre Säfte mit Kräutern.

Hinweise zum Saftfasten

Vielleicht brauchen Sie einige Zeit, sich an die ausschließlich flüssige Nahrungsaufnahme zu gewöhnen. Sobald sich die positiven Effekte des Saftfastens einstellen, fällt das Durchhalten leichter. Die Kur hilft Ihrem Körper dabei, den Säure-Basenhaushalt auszugleichen.

Fertigprodukte, Zucker und zu viel Fleisch führt zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Diese ist wiederum Auslöser für Gesundheitsprobleme wie einer Anfälligkeit für Infekte, Allergien und permanenter Müdigkeit. Während einer Fastenkur versorgen Sie sich ausschließlich mit basenbildenden Lebensmitteln, die das natürliche Gleichgewicht wiederherstellen.

Saftfasten entlastet außerdem die Verdauung und das Herz-Kreislaufsystem. Der Blutdruck sinkt und es stellt sich automatisch eine Gewichtsreduktion ein. Diese ist allerdings nur temporär, wenn Sie nach Ende der Kur zu Ihren bisherigen Essgewohnheiten zurückkehren.

Vor dem Einstieg in das Saftfasten bieten sich Entlastungstage an, um den Körper auf die bevorstehende Kur einzustimmen. Dabei nehmen Sie für einige Tage leicht verdauliche Schonkost ein. Genau dasselbe ist nach Ende des Saftfastens zu empfehlen, um den Verdauungstrakt nicht zu überfordern.

Saftfastenkuren können Sie einige Tage oder sogar bis zu drei Wochen durchführen. Wenn Sie noch nie gefastet haben, tun Sie sich vielleicht in der Gemeinschaft leichter. In manchen Städten und Gemeinden gibt es regelmäßige Fastengruppen.

Als Alternative bietet sich der Aufenthalt in einem Wellnesshotel oder einer Kuranstalt an. Lassen Sie sich beim Saftfasten rundum verwöhnen, genießen Sie Massagen und andere Anwendungen. Wie ein neuer Mensch werden Sie von dem Aufenthalt nach Hause zurückkehren.

Wenn Sie zu Hause Saftfasten, ist Durchhaltevermögen und Konsequenz gefragt. Bei vielen kommt es zwischendurch zu Fastenkrisen, dabei zweifelt man ob der Entschluss zum Nahrungsverzicht der richtige war. Für Einsteiger bietet es sich an, zunächst mit einigen wenigen Tagen zu starten.

Mit Saftfasten die Lebensweise überdenken

Einer der Gründe warum immer mehr Menschen an so genannten Zivilisationskrankheiten leiden ist ein ungesunder Lebensstil. Die häufigsten Todesursachen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte und Bluthochdruck ließen sich Experten zufolge zum Großteil vermeiden, wenn Menschen sich gesünder ernähren und mehr bewegen würden.

Ursache vieler vermeidbarer gesundheitlichen Probleme ist das Übergewicht. Die Österreichische Adipositas Gesellschaft und die World Obesity Federation warnen davor, dass es bis zum Jahr 2025 2,7 Milliarden Übergewichtige geben wird, Prognosen gehen davon aus, dass 177 Millionen an Adipositas, also krankhafter Fettleibigkeit, leiden werden.

Beim Saftfasten geht es wie bei jeder Kur darum, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Viele nehmen beim Fasten den Körper bewusst wahr. Durch das Weglassen von fester Nahrung wird man sich der Tatsache bewusst, welchen Stellenwert das Essen einnimmt.

Für viele geht es dabei nicht nur um die reine Nahrungsmittelaufnahme. Mit Essen belohnt man sich, Schokolade und andere Leckereien trösten bei Kummer und Sorgen. Wenn Sie Saftfasten betreiben, werden sie bemerken wie viel Zeit Sie gewinnen.

Sie müssen sich kaum mit dem Einkaufen beschäftigen, das Kochen und der Abwasch fallen weg. Nutzen Sie diese freie Zeit, um Ihre bisherigen Gewohnheiten in Frage zu stellen. Vielleicht merken Sie am Ende der Saftfastenkur, wie wenig Ihnen die Chips beim Fernsehen oder das tägliche Stück Torte zum Kaffee abgegangen sind.

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