Studieren 50 plus: Zum Lernen ist niemand zu alt

Studieren 50 plus
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Das sich Senioren und Seniorinnen für ein Studium entschließen, ist kein allzu neues Phänomen – doch nicht nur am Ende der beruflichen Laufbahn kann sich ein Studium lohnen. Immer häufiger entscheiden sich Menschen, die beruflich bereits auf Jahrzehnte der Erfahrung zurückblicken, vielleicht sogar einen gesicherten Job haben, für einen Neubeginn. Was als Studium 50 Plus bezeichnet wird, hat verschiedene Vorzüge.

Zwischen Abitur und Rente: Wie kann ein Studium 50 plus aussehen?

Dank steigender Lebenserwartungen stehen Menschen, die gerade den Meilenstein des fünfzigsten Geburtstags anpeilen, eher in der Mitte als am Ende des Lebens. Auch wenn man in wenigen Jahren in Rente gehen könnte, ist eine Neu- oder Weiterqualifizierung bisweilen sehr sinnvoll. Mit einem Studium – entweder auf der Grundlage der vorhandenen Berufserfahrung oder einem ganz neuen Bereich – erschließen sich auch neue Möglichkeiten:

  • Neuen Interessen nachgehen, die zu Beginn der beruflichen Laufbahn noch gar nicht denkbar waren
  • Bessere Qualifikationen für eine angestrebte berufliche Verbesserung erwerben
  • Agil bleiben durch lebenslanges Lernen
  • Andere Perspektiven und Horizonte kennenlernen

Das kann bei einem Studium ab fünfzig für Studierende zutreffen, die durchaus noch vorhaben, im Beruf zu bleiben – aber auch für Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich einen lange gehegten Traum erfüllen.

Wenn sich Menschen in der Lebensmitte für die Aufnahme eines Studiums entscheiden, dann ist es wichtig, zwischen zwei unterschiedlichen Gruppen zu unterscheiden. Geht es den Studieninteressierten darum, die Karriere weiterauszubauen und sich am Arbeitsmarkt umzuorientieren.

Sinnvolle Studienangebote für ältere Studierende

Welches Ziel angestrebt wird, hat Auswirkungen auf die Auswahl des Studiengangs und der Universität, denn ein Gasthörer, der einfach sein Traumfach studieren will, stellt andere Anforderungen als ein Endvierziger, der auch einen Abschluss machen und davon im Beruf profitieren will.

Deshalb gibt es Studiengänge, bei denen Senioren und Seniorinnen teilnehmen, sogar Referate und Seminararbeiten anfertigen können, ohne jedoch eine Prüfung abzulegen, zugleich aber auch Modelle für das Studium 50 plus, die neben dem Beruf zu realisieren sind.

Während GasthörerInnen im fortgeschrittenen Alter gerade das Präsenzstudium genießen, den Austausch mit wesentlich jüngeren KommilitonInnen und die Arbeit in der Bibliothek, sehen die Bedingungen für Studierende im mittleren Alter anders aus. Sie können mit Fernstudiengängen zuhause studieren und dabei die Arbeitszeiten relativ flexibel gestalten. Ein vollgültiger Abschluss ist bei derartigen Studiengängen vorgesehen und bedeutet für nicht wenige Teilnehmer einen Sprung nach oben auf der Karriereleiter.

Aus- und Weiterbildung für ältere Studierende

Das Vorhandensein von Menschen, die eindeutig nicht mehr zur Gruppe der Schulabgänger gehören, hat Universitäten dazu veranlasst, ihre Angebote zu überdenken und anzupassen. Die Zeiten, in denen dazu eher oberflächliche Veranstaltungen aus dem Bereich des Allgemeinwissens gehörten, sind lange vorbei.

Wer keinen Abschluss anstrebt, kann meist sogar ohne das Abitur vom Lehrangebot einer Uni profitieren, dient das Studium der beruflichen Weiterqualifizierung, ist die (Fach)Hochschulreife allerdings eine Voraussetzung. Neben Präsenzstudiengängen sind dank fortschreitender Digitalisierung auch Online-Veranstaltungen inzwischen Uni-Alltag, den ältere Studierende oft nicht weniger virtuos beherrschen als die jüngeren.

Sich beweisen im Studium 50 plus

Für nicht wenige Teilnehmende geht es bei einem Studium 50+ zwar auch, aber nicht nur um berufliche Perspektiven oder einen Jugendtraum. Oft spielt es auch eine große Rolle, sich selbst und der Welt zu zeigen, „dass man es noch draufhat“. Das gelingt manchen älteren Studierenden so gut, dass sie wesentlich jüngere KommilitonInnen überrunden. Die Motivation ist häufig ungemein hoch, und das besonders, wenn Prüfungen ein Teil des Studiums sind – die erzielten Bewertungen spornen an und bescheren in wichtigen Etappen immer wieder Erfolgserlebnisse.

Mitten im Leben stehen mit 50 plus

Für ein Studium 50 plus spricht – ebenso wie für alle Weiterbildungen in mittlerem oder höherem Alter – nicht nur der Aspekt der Qualifikationen. Denn wer einen Großteil oder die gesamte berufliche Laufbahn hinter sich hat, könnte sich eigentlich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Dabei läuft man jedoch allzu schnell Gefahr, den Anschluss zu verlieren – an sich verändernde Lebens- und Arbeitsbedingungen, neue Technologien und andere Denkweisen.

Das Studium 50 plus sorgt dafür, dass die Teilnehmenden in vielerlei Hinsicht gefordert werden – zum einen fachlich und akademisch, zum anderen im Kontakt mit den wesentlich jüngeren Studierenden, von denen sie eine oder sogar zwei Generationen trennen. Daraus ergeben sich wertvolle Kontakte und Anregungen – für beide Seiten.

Herausforderung Abschlussprüfung

Geht es beim sogenannten „Seniorenstudium“ tatsächlich um einen Abschluss, ist das für alle Studierenden eine Herausforderung. Wer neben dem Beruf eine zusätzliche Qualifikation erwerben will, steht besonders unter Druck, umso mehr, wenn eine wichtige Abschlussarbeit angefertigt werden muss. Allerdings kann man sich kompetente Unterstützung von akademisch erfahrenen Experten holen – ein Bachelorarbeit Ghostwriter hilft in einzelnen Phasen oder begleitet während des gesamten Arbeitsprozesses und gibt wertvolle Anregungen, die wesentlich zum erhofften akademischen Erfolg beim Studium 50 plus beitragen.

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