Die Videotelefonie boomt – sehen und gesehen werden, hören und gehört werden

Die Videotelefonie boomt – sehen und gesehen werden, hören und gehört werden
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Videotelefonie gehört heute zum Gesellschaftsalltag. Nahezu unvorstellbar war dies, als vor gut 25 Jahren die ersten Bildtelefone auf den Markt kamen. Damals bei der IFA, der Internationalen Funkausstellung in Berlin, als das erste Bildtelefon vorgestellt wurde, dominierte der Spruch „Hallo Mond, hier ist die Erde“ Ungefähr so sahen sie auch aus und genauso hörten sich die ersten Bildtelefonate auch an.

Denn Bild- und Tonqualität war verglichen zu unseren heutigen Standards katastrophal. Heute könnten wir vermutlich tatsächlich ein qualitativ hochwertigeres Bild und einen besseren Ton von einem Anrufer vom Mond erhalten. Doch damals waren diese kurzen Videotelefonate bereits die Sensation schlechthin. Heutzutage bestimmt die Videotelefonie viele Büroalltage. Egal ob in New York, Kairo oder Wien, mittels einiger Tastendrücker kann man seinen Gesprächspartner von jedem Ort der Welt beim Telefonieren nicht nur hören, sondern auch sehen.

Videotelefonie heute

Rund die Hälfte aller deutschen Unternehmen nutzen Videokonferenzen und Online-Meetings als regelmäßiges Kommunikationstool. Das ist zumindest der Stand des vergangenen Jahres laut des Branchenverbandes Bitkom. Aufgrund des Sarg Covid-19 Virus wurde 2020 noch mehr Gespräche in die digitale Welt verlegt. SchülerInnen und StudentInnen mussten um ihre Studien fortzusetzen zwangsläufig an Online-Meetings teilnehmen. Auch in der Arbeitswelt wurde nun noch mehr auf Videotelefonie gesetzt, um das System und den Arbeitsalltag am Laufen zu halten.

Ohne den Videotelefonie Diensten von Skype, Zoom oder anderen Videochat Plattformen, wären viele Branchen wohl verloren gewesen. Schließlich ist Kommunikation in den meisten Berufen der Schlüssel zum effektiven Arbeiten. Da viele Unternehmen heutzutage internationale Partner haben, war eine gute internationale Videochat Verbindung essenziell. Es lebe die Videotelefonie, ohne ihr hätten noch etliche Unternehmen mehr ihre Dienste einstellen müssen und die lange Zeit des Lockdowns vielleicht nicht überstanden.

Videotelefonie und Senioren – so klappt es auch bei eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen

Egal ob privat oder beruflich, Videotelefonie wird auch bei Senioren immer beliebter. Doch mit den kleinen Bildschirmen modernen Handys und den kleinen Tasten mit den noch kleineren Buchstaben tun sich ältere Menschen oft schwer. Deswegen sind spezielle Handys und Tablets für Senioren entwickelt worden, die den Spaß an der Videotelefonie auch unter das ältere Volk mischen soll. Oft genug fühlen sich Senioren in der neuen, modernen und digitalisierten Welt ausgeschlossen. Wächst man mit der Digitalisierung nicht auf, ist es nicht so einfach sich einzufinden.

Neue Fachbegriffe hier, neue Technologien da, und keiner hat Zeit es in Ruhe zu erklären. Doch zumindest in Sachen Videotelefonie können nun auch ältere Menschen mitmischen, dank Seniorentelefonen und -Tablets sowie anderen Computertools speziell für Senioren.

  • Seniorentelefon: Die Vorteile eines Seniorentelefons gehen weit über die bekanntlich größeren Tasten und den größeren Bildschirm hinaus. Eine verstärkte Tonwiedergabe sowie ein lauterer Klingelton machen Seniorenhandys ideal für Personen mit altersbedingter Hörschwäche geeignet. Auch spezielle Seniorentelefone, die mit Hörgeräten kompatibel sind, gibt es am Markt bereits. Wer als modernen Senior noch arbeitet und seine KollegInnen mit dem lauten Klingelton nicht stören will, kann sich ein Telefon zulegen, dass anstatt eines akustischen Signals mittels eines Blinkens einen Anruf anzeigt.
  • Seniorentablet: Auch bei Seniorentablets sind nicht nur die Größe und der verstärkte Ton als Vorteil zu nennen. Die digitalen Tastaturen von Seniorentablets lassen sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrem Kontrast verändern. Zusätzlich sind die Tablets natürlich wesentlich leichter zu tragen, als ein Laptop und Computermaus sowie Tastatur sind auch integriert und müssen bei einem Ausflug in den Park um dort ein Video Telefonat zu führen, nicht extra mitgeschleppt werden.
  • Computerbrille: Das typische Computerlicht hat einen hohen Blauanteil, dass auch bei jungen Menschen ohne Sehschwäche auf Dauer zu Kopfschmerzen führen kann. Noch wichtiger ist es hier bei Senioren, ob mit oder ohne Sehschwäche, ihre Augen vor dem Blaulicht zu schützen. Blaufilterbrillen gibt es ohne Dioptrien, genauso wie als Lesebrille mit Sehstärke Anpassung und integriertem Blaufilter. Haben Sie eine hohe Dioptrienzahl, sollten Sie sich von Ihrem Augenarzt beraten lassen.