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Biotin als Hilfe gegen Haarausfall

Biotin bei Haarausfall Bigstock | ID: 180199192 | Copyright: Yastremska

Sie machen sich Sorgen, weil sich jedes Jahr unzählige Haare in der Bürste sammeln? Bis zu 100 Haare pro Tag und beim Waschen sogar mehr dürfen Sie verlieren ohne dass Sie sich darüber Gedanken machen müssen. Doch wenn die Haare nur so zu Boden rieseln, ist Handeln gefragt. Immerhin ist für die meisten Menschen ein volles Haarkleid mit Vitalität und Attraktivität verbunden. Schwinden die Haare und die gewohnte Frisur sitzt nicht mehr so richtig, kann das im schlimmsten Fall sogar zu psychischen Problemen führen. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sollten Sie sich über Nahrungsergänzungsmittel informieren, die gut gegen Haarausfall helfen. Eines davon ist Biotin, das für viele Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich ist.

Was ist Biotin und welche Aufgaben hat es?

Biotin ist unter verschiedenen Namen bekannt: Oft wird es auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bezeichnet. Es hat viele unterschiedliche Aufgaben im Körper und gilt als eines der wasserlöslichen Vitamine. Gebunden ist Biotin im Blut an Transportstoffe, wobei Eiweiß hier eine wichtige Aufgabe übernimmt. Außerdem fungiert Biotin als Coenzym: In dieser Rolle setzt es wichtige Stoffwechselvorgänge in Bewegung. Hier einige wichtige Aufgaben von Biotin:

  • Es ist an der Bildung von Fettsäuren beteiligt.
  • Es verarbeitet Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette: Dabei spaltet es die Nährstoffe so auf, dass sie vom Körper optimal genutzt werden können
  • Biotin regelt den Energiestoffwechsel
  • Es reguliert außerdem den Cholesterinspiegel im Blut
  • Unterstützt die Keratin- Proteine, die für gesundes Haarwachstum notwendig sind

Bei Biotin handelt es sich also um ein oft unterschätztes, aber doch so wichtiges Vitamin. Es erfüllt zahlreiche Funktionen. Kein Wunder, dass sich ein Mangel negativ auf viele Bereiche im Körper auswirkt. Trotzdem ist das Vitamin noch nicht voll erforscht. Man weiß zum Beispiel noch immer nicht genau, wie viel der Körper wirklich benötigt. Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit (DGE) gehen davon aus, dass Erwachsene 30 bis 60 Mikrogramm pro Tag davon zuführen sollten.

Symptome bei einem Biotinmangel

Besonders unangenehm ist für an einem Biotinmangel Betroffene der Haarausfall. Da sich ein Mangelzustand nur langsam einschleicht, merken Sie vermutlich anfangs nicht viel davon. Doch bei einem ausgeprägten Mangelzustand kann es zu schwerwiegenden Symptomen kommen. Nicht nur die Haare sind in Mitleidenschaft gezogen, auch die Haut zeigt sich nicht in ihrem gewohnten Bild. Oft kommt es zu einem schuppigen Ausschlag. Auch eingerissene Mundwinkel können einem Biotinmangel zugrunde liegen. Darüber hinaus kommt es von psychischer Seite zu Veränderungen.

Depressionen können auf eine Unterversorgung mit Biotin zurückzuführen sein. Auch eine unerklärliche Antriebslosigkeit befällt Menschen mit einem Vitamin B7 Mangel. In den meisten Fällen liegt die Ursache an einer Unterversorgung in einer schlechten Ernährungsweise. Doch auch bestimmte Medikamente wie Antibiotika können zu einer gehemmten Aufnahme führen. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass eine zu hohe Aufnahme an rohem Eiweiß eine entscheidende Rolle beim Biotin Haushalt spielt.

In rohem Eiklar ist ein gewisses Protein enthalten, dass die Biotinaufnahme des Organismus hemmt. Doch keine Sorge, um davon betroffen zu sein müssten Sie über eine längere Zeit täglich rohes Eiweiß essen. Wenn Sie den Verdacht hegen, an einem Biotinmangel zu leiden, suchen Sie am besten Ihren Arzt auf. Im Rahmen einer Blutabnahme kann er den Biotinspiegel feststellen.

Biotin über die Nahrung aufnehmen

Da Biotin prinzipiell in vielen verschiedenen Lebensmitteln vorkommt, ist es gar nicht so schwer sich ausreichend mit diesem wichtigen Vitamin zu versorgen. Sie müssen nur wissen, was Sie essen sollen. Von den tierischen Lebensmitteln sind Leber und Eigelb gute Lieferanten. Doch nicht jeder isst gerne Innereien. Das müssen Sie auch nicht, denn Biotin steckt auch in vielen pflanzlichen Produkten.

Dazu zählen Haferflocken, Sojabohnen und Nüsse. Auch in ungeschältem Reis kommt Vitamin B7 ausreichend vor. Das bedeutet für Ihren Speiseplan, dass Sie immer wieder mit einem Porridge in den Tag starten sollten. Dazu kochen Sie einfach Haferflocken mit etwas Wasser oder Milch auf und lassen sie quellen. Verfeinern können Sie den schmackhaften und wärmenden Getreidebrei mit etwas Joghurt, frischen Früchten und einigen Nüssen, die ebenfalls Biotin enthalten. Vor allem Erd-und Walnüsse sowie Mandeln sind reich an Biotin. Auch in Gemüsesorten wie Tomaten und Erbsen ist Biotin enthalten.

Als Alternative bieten sich bei einem akuten Mangel Nahrungsergänzungsmittel an. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder in der Apotheke darüber informieren, welche Präparate sich am besten eignen. Wichtig bei Nahrungsergänzungsmitteln ist, auf Qualitätsware zu achten. Gerade in diesem Punkt zu sparen, macht wenig Sinn. Billigprodukte sind im besten Fall wirkungslos, richten im schlimmsten Fall jedoch durch Verunreinigungen mehr Schaden an als sie nutzen.

Fazit

Biotin oder Vitamin B7 ist eher unbekannt, hat jedoch im Körper zahlreiche Aufgaben. So trägt es im gesamten Organismus zur Nährstoffversorgung bei. Im Falle eines Mangels kommt es zu schwerwiegenden Symptomen, die sich ganz unterschiedlich äußern. Besonders häufig ist Haarausfall, der auf eine Unterversorgung der Haarfollikel zurückzuführen ist. Wenn Sie den Verdacht hegen, an einem Biotinmangel zu leiden, lassen Sie einen Bluttest durchführen. Außerdem lohnt sich eine Ernährungsumstellung: Essen Sie mehr Haferflocken, Nüsse und bestimmte Gemüsesorten.

 

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