Mit Einparkhilfe nachrüsten – Tipps zum sicheren Autofahren im Alter

Mit Einparkhilfe nachrüsten – Tipps zum sicheren Autofahren im Alter
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Sein Auto im zunehmenden Alter mit zusätzlichen Sicherheitsgadgets, wie zum Beispiel einer Einparkhilfe, nachzurüsten, ist definitiv empfehlenswert. Immer wieder werden Stimmen laut, die fordern, dass älteren Menschen der Führerschein ab einem bestimmten Alter wieder abgenommen werden soll.

Vollkommen verständlich, dass ich bei diesen Aussagen so manch ein Senior auf den Schlips getreten fühlt. Schließlich hat man doch als Senior körperlich und gesundheitlich die ein oder andere Einbüße zu machen. Da möchte man dann zumindest noch mobile bleiben. Dies hat nicht nur den Aspekt, dass ältere Menschen keine weiteren Freiheiten aufgeben müssen, sondern auch, dass sie selbstständig bleiben.

In ländlichen Regionen ist man ohne Auto arm dran. Verliert man altersbedingt seinen Führerschein, ist man, wohnt man am Land, ständig auf fremde Hilfe angewiesen. Se es Einkäufe, Apotheken- oder Arztbesuche – immerzu braucht man jemanden, der Taxi spielt.

Natürlich ist ohne Zweifel, dass manche Senioren, die sich täglich ins Auto setzen, eigentlich gesundheitlich nicht mehr dazu fähig sind, verantwortungsbewusst und vorausschauend Auto zu fahren. Jedoch ist es ethisch nicht vertretbar deswegen automatisch jeder Person ab einem gewissen Alter den Führerschein zu entziehen.

Schließlich ist jede Person individuell, und jeder ist in einem bestimmten alter in einem anderen gesundheitlichen Zustand. Um das Autofahren im Alter dennoch sicherer zu gestalten, gibt es verschiedene Hilfen, mit denen man sein Auto nachrüsten kann.

Autos mit Einparkhilfe nachrüsten

Schaut man sich derzeit auf den Straßen in Großstädten um, hat man das Gefühl, dass die Autos immer größer und länger werden, die Parklücken dafür immer kleiner. Kein Problem für die meisten Menschen, sind ihre Autos schließlich von vorhinein mit einer elektrischen Einparkhilfe ausgestattet.

Diese gibt dann durch ein akustisches Signal bekannt, wie viel Platz noch zu einem Hindernis ist. Viele moderne Autos haben außerdem eine Rückfahrkamera oder zumindest auch eine visuelle Abbildung der Umgebung. Doch hat man kein „Parkpiepserl“ am Auto installiert, kann es in den zugeparkten Straßen der Großstädte oft brenzlig werden. Zum Glück gibt es die Möglichkeit, sein Auto nachträglich mit einer Einparkhilfe nachzurüsten. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Einzelne Sensoren an der Stoßstange: Eine Option sein Auto mit einer Einparkhilfe nachzurüsten ist es, einzelne Sensoren an der Stoßstange seines Wagens anbringen zu lassen. Hierfür ist allerdings echt zu betonen, dass es ratsam ist, diese Sensoren von Fachkräften anbringen zu lassen. Als Hobbyschrauber kann man sich beim Versuch sein Auto mit der Einparkhilfe nachzurüsten, schnell die ganze Stoßstange versauen. Zur Montage der Einparkhilfe, muss der Stoßfänger abmontiert werden, um anschließend in diesen Löcher zu bohren. Hier werden die einzelnen Sensoren der Einparkhilfe eingelassen. Diese Löcher müssen allerdings exakt an der richtigen Stelle sein, da das ganze System der nachgerüsteten Einparkhilfe sonst nicht funktioniert. Am Schluss muss das Steuergerät der Einparkhilfe noch mit dem Bordcomputer verkabelt, und die Lautsprecher der Einparkhilfe angebracht werden.
  • Sensoren am Kennzeichenhalter: Eine Alternative der Einparkhilfe zum Nachrüsten ist das Montieren von Sensoren am Kennzeichenhalter. Dies ist bei weitem das einfachere System und kann problemlos auch ohne fachliche Hilfe montiert werden, da erstens nichts gebohrt werden muss und zweitens auch der Prozess der Verkabelung wegfällt. Das System funktioniert per Funk. Die Sensoren funken Signale an ein Display, in dem Lautsprecher integriert sind. Dieses Display wird im Fahrbereich am 12-Volt-Stecker angesteckt, die Sensoren am Halter laufen über einen Akku. Der einzige negative Aspekt dieses Systems des Nachrüstens mittels einer Einparkhilfe ist die Optik. Natürlich fallen die Sensoren optisch ein wenig auf. Diesen Effekt kann man ein wenig dezimieren, wenn man die Sensoren mit einem gleichfarbigen Lack wie der Autofarbe anmalt. Sollte Ihnen der Schutz mittels der Sensoren nicht reichen, kann man die Einparkhilfe nochmals nachrüsten, indem man an der Kennzeichenhalterung zusätzlich eine Rückfahrkamera anbringt.

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