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Energiesparen im Haushalt – praktische Tipps für den Alltag

Energiesparen im HaushaltBigstock | ID: 377162068 | Copyright: Natali_Mis
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Heutzutage ist Energiesparen im Haushalt ein wertvoller Beitrag zur Energiewende. Zudem schont der sorgsame Umgang mit Energieressourcen den Geldbeutel. Vielleicht kennen Sie den Satz aus früheren Zeiten: “Gehst du aus dem Zimmer raus, schalte immer das Licht aus.” In der heutigen Zeit gibt es noch mehr hilfreiche Tipps, die einen großen Einfluss auf das Energiesparen im Haushalt haben.

Im ersten Schritt kann man die Energiefresser unter die Lupe nehmen. So setzen Sie gleich an den richtigen Stellen an. Die Energiegewinnung erfolgt größtenteils mithilfe von fossilen Energieträgern wie Kohle und Atomkraftwerke. Deshalb tragen Haushalte beim Stromverbrauch zur Kohlendioxidfreisetzung bei. Meist reichen schon kleine Änderungen in den Gewohnheiten, um einen großen Nutzen daraus zu ziehen. Wenn Sie Kosten sparen und etwas für Ihr grünes Gewissen tun möchten, dann finden Sie in diesem Artikel effektive und schnell umsetzbare Tipps.

1. Was haben Elektrogeräte im Standby-Modus mit Energiesparen im Haushalt zu tun?

Sehr viele Geräte sind mit einem Standby-Modus ausgestattet. Sie bewegen bereits einen großen Stromsparhebel, indem Sie den Standby-Betrieb vermeiden. Ob PC, Fernseher oder Kaffeemaschine – der Stromzähler läuft fleißig weiter, wenn der Standby-Modus aktiviert ist. Da die meisten Haushalte mit vielen Elektrogeräten bestückt sind, summieren sich die Energiekosten übers Jahr. Ladestationen, Computer, WLAN-Router und weiteres Equipment können Sie im Handumdrehen vom Stromnetz trennen. Daraus kann sich ein jährliches Ersparnis von 90 Euro ergeben.

2. Wie kann eine Steckdosenleiste beim Stromsparen helfen?

Am besten lässt sich der Standby-Modus deaktivieren, wenn Sie die Geräte über eine Steckdosenleiste mit dem Netz verbinden. Das Entfernen vom Stromkreislauf erfolgt über einen Schalter, der sich an der Leiste befindet. Schalten Sie die Steckdosenleiste ab, trennen Sie alle daran angeschlossenen Elektrogeräte vom Energienetz. Somit verbrauchen die Geräte keine Energie mehr. Wenn Sie die Leiste wieder einschalten, erhalten auch alle Elektrogeräte wieder Strom. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit, da Sie nicht jedes einzelne Gerät mit dem Netz verbinden müssen. Steckdosenleisten sind in jedem Baumarkt für wenig Geld erhältlich.

3. Welchen Vorteil bieten LED-Lampen beim Energiesparen im Haushalt?

Bei der Wohnraumbeleuchtung ist es recht einfach, die Energiekosten zu senken. Ihr Geldbeutel wird sich freuen, wenn Sie auf LED-Leuchten umsteigen. Der Vorteil gegenüber anderen Leuchtmitteln ist, dass LEDs mehr als 90 Prozent der Energie für das Erzeugen des Lichts nutzen. Zudem haben LED-Lampen eine längere Lebensdauer. Auch wenn die Anschaffungskosten deutlich höher liegen, sparen Sie dennoch eine Menge Kosten. LEDs halten circa 30 Mal länger als herkömmliche Leuchten und das senkt den jährlichen Stromverbrauch. Der Austausch von alten Leuchtmitteln zu langlebigen LED-Lampen lohnt sich in jedem Fall.

4. Weshalb ist das Entlüften der Heizung energiesparend?

Heizkörper können die Wärme ideal an das Zimmer abgeben, wenn diese regelmäßig entlüftet werden. Befindet sich im Heizsystem Luft, kann die Energie nicht optimal fließen. Die Heizanlage kann die Wärme nur erschwert weiterleiten, weil der Wärmeübergang beeinträchtigt ist. Die Folge ist ein verstärktes Anheizen von Wasser. Sie finden an jedem Heizelement ein Entlüftungsventil. Das Ventil lässt sich mit einem speziellen Schlüssel öffnen. Jeder Baumarkt hat ein solches Werkzeug im Sortiment. Da Sie den Schlüssel nicht oft benötigen, können Sie auch Ihren Nachbarn um eine Leihgabe bitten und auf einen Kauf verzichten.

5. Was bringt eine Erneuerung der Gastherme?

Heizkosten sind in jedem Haushalt ein bedeutender Kostenpunkt. Geht die Heizkostenabrechnung ein, spüren Sie es deutlich auf dem Konto, da diese Kosten circa 75 Prozent des Gesamtenergiebedarfs ausmachen. Die meisten gehen davon aus, dass sehr alte Thermen zu viel Energie ziehen. Auch Anlagen mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verbrauchen meist eine unnötige Menge an Energie. Sie können ungefähr 30 Prozent der Heizenergie sparen, wenn Sie die alte Gastherme gegen eine moderne Anlage mit Brennwerttechnik wechseln. Die neue Technik entnimmt auch Energie aus der Abwärme. Die Effekt ist, dass der Wirkungsgrad der modernen Gastherme meist über 100 Prozent liegt.

6. Was sagt die Energieeffizienzklasse beim Elektrogerät aus?

Beim Kauf eines neuen Elektrogeräts ist es ratsam, das Energielabel genauer zu betrachten. In der Regel ist die Anschaffung von Geräten mit der Klasse A+++ die beste Wahl. Sie verursachen beim Kauf zwar mehr Kosten als Elektrogeräte mit einer niedrigeren Energieeffizienzklasse, aber sie benötigen sehr viel weniger Energie. Energieeffiziente Geräte, die stetig benutzt werden, halten die Stromkosten gering. Beispielsweise können Wäschetrockner wahre Stromfresser sein. Wählen Sie deshalb sorgsam aus, für welches Trocknermodell Sie sich entscheiden. Eine hohe Energieklasse spart häufig mehr als 100 Euro im Jahr.

7. Wie kann man stromsparend Wäsche waschen?

Früher haben viele die weiße Wäsche mit einer sehr hohen Temperatur gewaschen. Auch heutzutage wählen die meisten für das Reinigen von Unterwäsche, Bettwäsche & Co. das 90-Grad-Waschprogramm. Doch um hygienisch saubere Wäsche aus der Maschine zu holen, ist diese hohe Temperatur nicht mehr notwendig. Optimierte Waschgänge und hochwertige Waschmittel lassen die Wäsche auch bei einer niedrigen Gradzahl leuchten. Reduzieren Sie die Temperatur von 90 auf 60 Grad, führt das zu einer Kostensenkung von bis zu 50 Prozent. Da die Waschmaschine regelmäßig in Benutzung ist, summiert sich das Kostenersparnis auf ungefähr 80 Euro jährlich.

8. Warum ist der Topfdeckel beim energiesparenden Kochen wichtig?

Frisch zubereitetes Essen ist eine Wohltat für Körper und Geist. Dafür stehen die meisten regelmäßig am Herd. Benutzen Sie beim Kochen immer Pfannen und Töpfe mit passendem Deckel, denn ohne Deckel geht eine Menge Energie verloren. Fehlt der Deckel, kostet das nicht nur unnötige Energie, sondern auch mehr Geduld, da sich die Zubereitungszeit verlängert. Das ist vor allem dann störend, wenn der Magen heftig knurrt. Das Kochen ohne Deckel verbraucht circa viermal mehr Energie. Auch wenn die Deckel aus einem dünnen Material bestehen, können diese einen großen Teil der Hitze im Kochtopf halten. Mit dieser Gewohnheit können Sie bis zu 80 Prozent der Kochenergie sparen.

Fazit: Energiesparen im Haushalt – kleine Veränderungen, große Einsparungen

Wenn Sie über das Wissen verfügen, das Ihnen beim Energiesparen im Haushalt hilft, können Sie die Tipps ohne großen Aufwand im Alltag integrieren. Dabei sind die simplen Gewohnheiten oft die Effektivsten. Hohe Zeit- oder Kosteninvestitionen sind meist nicht notwendig, um einen recht hohen Geldbetrag einzusparen. Therme wechseln, LED-Leuchten nutzen, Heizanlage entlüften – ganz gleich, welche Sparmöglichkeit Sie wählen, alle kleinen Veränderungen lassen die Energiekosten schmelzen. Auch auf den gewohnten Komfort müssen Sie nicht verzichten, denn kaltes Duschen spart zwar Kosten, aber es gibt angenehmere Spartipps. Es entsteht sogar ein Komfortgewinn, denn es bleiben mehr finanzielle Ressourcen für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens übrig.


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