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Gesundheit von Magen-Darm: Worauf müssen Senioren besonders achten?

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Bauchschmerzen sind nie angenehm, doch in bestimmten Fällen kann es sich dabei sogar um die ersten Anzeichen einer Krankheit handeln. Vor allem Senioren sind für Infektionen und Krankheiten anfällig, da mit zunehmendem Alter die Immunabwehr sinkt und das Infektionsrisiko steigt.

Der Magen-Darm-Trakt ist äußerst sensibel und kann sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Mit zunehmendem Alter genießen Menschen das Essen immer weniger, für einige wird es sogar zu einer lästigen Pflicht. Andere wiederum ernähren sich allzu üppig oder einfach nur falsch, indem sie viel Fett und gebratene Lebensmittel zu sich nehmen.

Magenschmerzen können auch dadurch verursacht sein, dass bei vielen Senioren das Durstgefühl mit dem Alter nachlässt. Dabei wird empfohlen, pro Tag zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Schluckstörungen aufgrund abnehmender Muskelkraft sind ebenfalls weit verbreitet. Sie können zu Sodbrennen und Appetitlosigkeit führen – Beschwerden, die bei älteren Menschen häufig auftreten.

Da Senioren eine besondere Risikogrippe darstellen, sollte man mit fortschreitendem Alter unbedingt auf die ersten Symptome hören und sich, sobald Schmerzen oder Beschwerden eintreten, umgehend zum Arzt begeben. Zudem kann es nicht schaden den Magen-Darm-Bereich in schweren Zeiten mit den richtigen Hilfsmitteln bei der Selbstheilung und Beruhigung zu unterstützen. Dafür kann auf das Angebot der Shop-Apotheke zurückgegriffen werden. Diese führ eine hohe Anzahl an den Magen-Darm schonenden und regulierenden Präparaten.

Welche Magen-Darm-Symptome kommen am häufigsten vor?

Viele Senioren klagen über Verdauungsstörungen, Blähungen und Appetitlosigkeit. Obwohl diese Beschwerden in der Regel keine Gefahr für die Gesundheit darstellen, können sie die Lebensqualität dennoch enorm beeinträchtigen. Ein erster Schritt, um einer schlappen Verdauung auf die Sprünge zu helfen, ist die Ernährung. Ballaststoffreiche Kost ist verträglich und hilfreich: Wer täglich Vollkornprodukte, getrocknetes Obst sowie viel frisches Obst und Gemüse isst, kurbelt die Verdauung an, ohne dabei auf Medikamente zurückgreifen zu müssen.

Außerdem solltest Du viel trinken – Wasser und ungesüßter Kräutertee sind am besten. Wenn Du zu Sodbrennen neigst oder am Reizdarm-Syndrom leidest, solltest Du lieber auf Kaffee verzichten. Probiotika können Abhilfe schaffen und die Darmflora ins Gleichgewicht bringen. Du kannst sie in Tablettenform zu Dir nehmen oder mit Milchsäurebakterien angereicherte Milchprodukte wie Joghurt und Kefir zu Dir nehmen.

Appetitlosigkeit ist eine weitere Beschwerde, der Senioren nach wie vor zum Opfer fallen. Als Folge treten oft Mangelerscheinungen und Gewichtsverlust auf, die sich auf den gesamten Körper negativ auswirken. Die Appetitlosigkeit im Alter hat oft auch damit zu tun, dass Senioren viele Lebensmittel nicht mehr so wahrnehmen wie in jüngeren Jahren: Aufgrund der verminderten Körperfunktion erscheinen ein Stück Kuchen oder eine herzhafte Suppe weniger verlockend.

Wenn sich auch bei Dir die Appetitlosigkeit bemerkbar macht, kannst Du ihr auf natürliche Art ein Schnippchen schlagen. Bewegung regt den Appetit garantiert an und bringt den ganzen Körper auf Hochtouren. Außerdem ist Abwechslung stets willkommen: In der Feinkostabteilung findest Du bestimmt etwas, das Du noch nie probiert hast. Vielleicht macht es Dir auch Freude, Dich mal wieder an den Herd zu stellen und etwas Leckeres zu kochen? Achte dabei darauf, mit Gewürzen sparsam umzugehen. Scharfe Gewürze wie Pfeffer oder Paprika können zu Magenbeschwerden führen.

Was tun bei Viruserkrankungen?

Für einen bereits geschwächten Organismus kann das Norovirus, ein Magen-Darm-Virus, verheerende Folgen haben. Vor allem Kinder und Senioren sind besonders anfällig. Da sich das Norovirus vor allem dort ausbreitet, wo sich viele Menschen auf engem Raum befinden, sollten Menschenansammlungen, wenn möglich, gemieden werden.

Hat es Dich dennoch erwischt, solltest Du Dich auf jeden Fall schonen. Im Laufe der Erkrankung verlieren Patienten viel Flüssigkeit.  Da nicht nur Wasser, sondern auch lebenswichtige Mineralstoffe verloren gehen, empfiehlt es sich, den Verlust durch Elektrolyt-Tabletten wiedergutzumachen. Der Flüssigkeitshauthalt kann durch salzige Lebensmittel wieder ausgeglichen werden – geeignet ist beispielsweise Hühnerbrühe.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Gelegentliche Bauchschmerzen gehören zum Leben. Wenn die Beschwerden jedoch zu einem Problem werden, das Dein ganzes Leben bestimmt, solltest Du unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Tatsächlich kann es sein, dass eine Blinddarmentzündung im fortgeschrittenen Alter mit nicht ganz so heftigen Symptomen einhergeht, wie es eigentlich zu erwarten wäre. Eine rechtzeitige Diagnose kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Außerdem können Bauchschmerzen auf eine Entzündung der Magenschleimhaut hinweisen. Bleibt diese unbehandelt, kann es zu Magengeschwüren kommen.

Was kann ich sonst noch gegen Bauchschmerzen tun?

Nicht umsonst bezeichnet man den Bauch als Sitz der Gefühle. Deshalb können Bauchscherzen auch eine psychosomatische Komponente haben, die durch Stress oder Ängste verstärkt wird. Hier gilt es, sich zu entspannen. Sanftes Yoga oder Gymnastik können dabei helfen, die Muskeln zu entspannen und Stress abzubauen.

Auch Meditation und Atemübungen werden oft als Hilfsmittel genannt, um Körper und Seele in Einklang zu bringen. Eine Wärmflasche auf dem Bauch kann Schmerzen lindern, außerdem helfen Heilkräuter gegen Verstopfung und Durchfall. Kamille und Pfefferminze gehören zu den klassischen Heilpflanzen, die bei Magenbeschwerden eingesetzt werden. Sie lösen Krämpfe, lindern Übelkeit und beugen Blähungen vor. Gegen Völlegefühl hingegen hilft Kümmeltee, da er die Gasbildung verringert.


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