Haarausfall durch Rheuma – so passierts und das können Sie tun

Haarausfall durch Rheuma – so passierts und das können Sie tun
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Die entzündliche Erkrankung Rheuma birgt den Betroffenen ein breites Erscheinungsbild, so kann auch Haarausfall durch Rheuma auftreten. Diese Autoimmunerkrankung schränkt Betroffene durch Schmerzen aber auch durch andere Symptome schwer ein. So kann auch Haarausfall, vor allem in Form des kreisrunden Haarausfalls oder des diffusen Haarausfalls entstehen. Allerdings tritt Haarausfall durch Rheuma manchmal auch in der Extremform, dem Alopecia universalis auf, was bedeutet, dass nicht nur die Kopfbehaarung sondern auch Wimpern, Augenbrauen und andere Körperbehaarungen vom Haarausfall durch Rheuma betroffen sind.

Um Haarausfall zu behandeln, gibt es im Normalfall zahlreiche Therapieformen und Möglichkeiten. Bei Haarausfall durch Rheuma muss man allerdings schneller handeln als bei anderen arten des Haarausfalls. Denn die Entzündungen greifen die Haarfollikel an, und sind die einmal abgestorben, kommt jede Form der Hilfe zu spät.

Wie kommt es zu Haarausfall durch Rheuma?

Um zu verstehen, wie Haarausfall durch Rheuma ausgelöst wird, muss man die Krankheit an sich zuerst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Rheuma ist eine Krankheit mit unterschiedlichen Gesichtern. Man unterscheidet zwischen vier verschiedenen Arten des Rheumas, wobei noch nicht alle Ursachen vollständig geklärt sind und es innerhalb der vier Hauptgruppen auch Abweichungen gibt. Die vier Hauptformen dieser entzündlichen Erkrankung sind.

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankung
  • Verschleißbedingte rheumatische Erkrankung
  • Rheumatische Beschwerden durch Stoffwechselstörungen
  • Rheumatische, nichtentzündliche Erkrankungen (z.B Fibromyalgie)

Von Rheuma sind sowohl Frauen als auch Männer betroffen. Zudem kennt Rheuma kein Alter, selbst Kinder können an Rheuma leiden. Genauso variantenreich wie auch ihre betroffene Gruppe, sind auch die Symptome der Erkrankung. Hauptsächlich charakterisiert sich Rheuma durch geschwollene Gelenke und damit verbundene Schmerzen.

Gerade bei der rheumatoiden Arthritis, einer der am häufigsten vorkommenden entzündlich-rheumatischer Krankheit, sind viele Menschen von Haarausfall durch Rheuma betroffen.  Ist man von Rheuma betroffen, wehrt sich der Körper so gut wie er kann gegen die Entzündungen. Dies bedeutet auch, dass der Körper alle Energien und Ressourcen in die Verteidigung von lebensnotwendigen Organen und Prozessen steckt. Da unsere Körper- und Kopf Behaarung nicht zu diesen lebensnotwendigen teilen gehört, wird hier zuerst gespart. Haarausfall durch Rheuma entsteht, indem der Körper die Nährstoffe, die eigentlich die Haarfollikel versorgen sollten, nun an anderen Stellen braucht und sie ihnen somit entzieht. Dadurch verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare, das Haarwachstum zu versorgen wird zu Energie raubend und die Haare fallen aus. Es entsteht ein diffuser Haarausfall durch Rheuma.

Nun ist entscheidend, wie und ob das Rheuma an sich behandelt wird. Werden die Entzündungen, die durch das Rheuma ausgelöst worden sind, frühzeitig mit Medikamenten behandelt, können die Haare wieder nachwachsen. Sollten durch die Entzündungen und die Umleitung der Nährstoffe aus den Haarfollikel in andere Körperregionen, die Haarfollikel bereits abgestorben sein, können auch keine Haare mehr aus ihnen nachwachsen. Doch wie kann man sein Haarwachstum fördern, wenn die Haarfollikel intakt geblieben sind?

Szenario Eins – alle Haarfollikel sind intakt geblieben

Sollte das Rheuma frühzeitig erwischt worden sein, so dass die Haarfollikel keine Schwerwiegenden Folgen mit sich tragen, können die Haare ganz normal wieder nachwachsen. Um das Haarwachstum anzuregen und somit dafür zu sorgen, dass die Haare nach dem Haarausfall durch Rheuma schneller nachwachsen, gibt es einige verschiedene Möglichkeiten.

Zum einen kann man seinen Körper unterstützen, in dem man Nahrungsergänzungsmittel in Tabletten- oder Pulverform zu sich nimmt, die fördernd für das Haarwachstum sind. Zu diesen Nahrungsergänzungsmitteln gehören zum Beispiel:

Diese Nährstoffe und Vitamine fördern zum einen das Haarwachstum, weswegen ihre Einnahme nach einem Haarausfall durch Rheuma empfehlenswert sind. Zum anderen würden Nährstoffmängel und Vitaminmängel den Haarausfall zusätzlich begünstigen.

Sollten Sie diese Nährstoffe nicht oral zu sich nehmen wollen, oder wollen Sie Ihr Haarwachstum zusätzlich unterstützen, können Sie auf spezielle Shampoos und Sprays setzen, die dazu entwickelt worden sind, das Haarwachstum nach einem Haarausfall wieder anzuregen und die nachwachsenden Haare zu stärken.

Um die gebrauchten Nährstoffe nach einem Haarausfall durch Rheuma wieder in die Harre zu bekommen, können Sie außerdem eine Mesotherapie machen lassen. Bei dieser Therapieform werden Biotin und andere Haarwachstumsfördernde Stoffe mittels Injektionen direkt in die Kopfhaut gespritzt. Somit kommen die Nährstoffe definitiv dort an, wo sie gebraucht werden.

Szenario Zwei – die Haarfollikel wurden zum Teil beschädigt

Sollten Ihre Haarfollikel durch den Haarausfall durch Rheuma zum Teil beschädigt worden sein, können Sie sich mittels einer Haartransplantation die noch intakten Haarfollikel so anordnen lassen, dass wieder ein gleichmäßiges Haarbild entsteht. Leider können auch durch eine Haartransplantation keine bereits abgestorbenen Haarfollikel repariert werden.

Sollten Sie keine Transplantation vornehmen lassen wollen, ist gerade für Männer die Haarpigmentierung eine vielversprechende Variante. Kleine Punkte, ähnlich der Form und Farbe eigener Haarstoppel, werden auf die Kopfhaut pigmentiert und somit entsteht ein volleres Haarbild.

Sowohl die Haartransplantation als auch die -Pigmentierung sollten Sie von einem Experten auf diesem Gebiet durchführen lassen. Hierfür ist es ratsam sich vorab gut zu informieren. Bei einem Eingriff dieser Art zu sparen, wäre definitiv ein Sparen am falschen Fleck.

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