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Gewicht halten dank Intervallfasten im Alter

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Wenn Sie sich für aktuelle Ernährungstrends interessieren, ist ihnen der Begriff Intervallfasten im Alter sicher schon begegnet. Während früher die Devise „Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler“ galt, empfehlen Ernährungsexperten heute den bewussten Verzicht auf Nahrungsaufnahme über mehrere Stunden.

Dadurch wird langfristig gesehen der Stoffwechsel angekurbelt, auch das Immunsystem kann sich während der Fastenperioden laut Experten besser erholen. Warum sich Intervallfasten im Alter lohnt, beleuchtet dieser Beitrag.

Intervallfasten im Alter hält das Gewicht stabil

Sie konnten früher essen was sie wollten und heute nehmen Sie ständig zu? Das ist keine Einbildung, denn im Laufe der Zeit sinkt der Kalorienbedarf. Das hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, hier einige davon:

  • Als Sie noch im Berufsalltag standen, haben Sie sich vielleicht mehr bewegt? Der zum Teil zu Fuß zurückgelegte Weg zur Arbeit kann zum Beispiel eine Rolle spielen
  • Auf ganz natürliche Weise verlangsamt sich mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel
  • 25-jährige Frauen verbrauchen um 200 Kalorien mehr als 75-jährige. Bei Männern sind es sogar 375 Kalorien weniger im selben Zeitraum
  • Muskeln verbrennen mehr Energie als Fett: Im Alter sinkt jedoch der Muskelanteil, wenn Sie nicht mit Sport aktiv dagegenwirken. Ab dem 50. Lebensjahr verlieren Sie ein bis zwei Prozent an Muskeln

Wenn Sie auf Intervallfasten im Alter umsteigen, handelt es sich dabei um keine Diät. Experten empfehlen, diese Lebensweise permanent in den Alltag zu integrieren. Wie bei allen Ernährungsumstellungen sollten Sie auch beim Intervallfasten im Alter zunächst Ihren Arzt zu Rate ziehen. Der Mediziner kann Sie dabei beraten, ob diese Ernährungsform für Sie in Frage kommt.

16:8 oder 5:2 für das Intervallfasten im Alter?

Heute sind zwei verschiedene Arten des Intervallfastens im Alter aber auch für jüngere Generationen bekannt. Unter 16:8 ist gemeint, dass Sie 16 Stunden lang fasten und an acht Stunden pro Tag Lebensmittel zu sich nehmen. Während de 16-stündigen Fastenzeit nehmen Sie ausschließlich kalorienfrei Getränke zu sich.

Dazu zählen Wasser sowie Kaffee und Tee ohne Zucker. Verzichten Sie auch auf den Schluck Milch im Kaffee. Wie Sie das Zeitfenster legen, bleibt Ihnen selbst überlassen. Waren Sie schon immer ein Frühstücksmuffel, dann wird es Ihnen vermutlich nichts ausmachen, am Vormittag nichts zu essen.

Dann starten Sie um 12 Uhr mit dem Mittagessen und nehmen spätestens um 20 Uhr Ihre letzte Mahlzeit ein. Wer gerne ausgiebig frühstückt, betreibt Dinner-Cancelling. Lassen Sie sich zum Beispiel morgens um acht Uhr Vollkornbrötchen, Rührei und Milchkaffee schmecken und essen Sie ab der Nachmittagsjause um 16 Uhr nichts mehr.

Egal wann Sie essen, achten Sie zwischen den Mahlzeiten auf Pausen. Erlaubt sind zwei oder drei Mahlzeiten mit einem vierstündigen Zeitfenster. Bei drei Mahlzeiten wäre das zum Beispiel um 8 Uhr, 12 Uhr und 16 Uhr. Generell sind bei den Mahlzeiten alle Lebensmittel erlaubt.

Achten Sie jedoch der Gesundheit zuliebe auf ausgewogene Kost. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass Sie ruhig auch einmal mit Ihren Freunden zum Mittagessen gehen können und das ohne schlechtes Gewissen. Die 5:2 Methode eignet sich für Sie, wenn Ihnen feste Gewohnheiten nicht so wichtig sind.

Bei dieser Art des Intervallfastens im Alter essen Sie an fünf Tagen pro Woche wie gewohnt und halten an zwei Tagen einen reduzierten Speiseplan ein. Die beiden Fasttage sollten dabei nicht hintereinander liegen. Reduzieren Sie zum Beispiel am Montag nach dem Wochenende Ihre Nahrungsaufnahme und legen Sie am Donnerstag den nächsten Fasttag ein.

An den Tagen mit Reduktionskost nehmen Frauen maximal 500 und Männer maximal 600 Kalorien zu sich. Am besten greifen Sie während dieser Zeit zu viel Gemüse, das wenig Kalorien enthält.

500 Gramm Spargel zum Beispiel liefern gerade einmal 75 Kalorien: Ohne fette Saucen als Beilage können Sie kräftig zulangen und sich richtig satt essen. Auch Suppen aus püriertem Gemüse bieten sich als Fastenspeise an: Sie füllen den Magen, ohne zu belasten.

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Die Vorteile des Intervallfastens im Alter

Gerade ältere Menschen leiden besonders häufig an Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck. Studien haben ergeben, dass Ihr Blutdruck auf natürliche Weise sinkt, wenn Sie fünf Wochen Intervallfasten im Alter betreiben.

Außerdem stellt der Körper nach 16 Stunden fasten auf die Energiegewinnung aus Fettzellen um. Sie verlieren also beim Intervallfasten im Alter Fett. Wenn Sie gleichzeitig Sport betreiben und Muskeln aufbauen, steigt Ihr Grundumsatz und Sie können in den acht Stunden mehr essen.

Fasten wirkt sich außerdem positiv auf die Stimmung aus. Wer über längere Zeit Intervallfasten im Alter betreibt, wird bald von guter Laune sprühen. Anders als bei einer Diät wo man das Gefühl hat, sich nichts gönnen zu dürfen, ist beim Intervallfasten im Alter gelegentlich auch ein Stück Torte, ein Schnitzel oder eine Tüte Eis erlaubt.

Sich ständig mit Süßigkeiten für das Durchhalten der Fastenzeit zu belohnen ist allerdings kontraproduktiv. Denn Süßes und fettes Fast Food liefern deutlich weniger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente als aus frischen Zutaten zubereitete Speisen.

Wenn Sie bisher Verdauungsprobleme plagten, verschwinden diese dank Intervallfasten im Alltag möglicherweise von selbst. Denn während der 16-stündugen Nahrungskarenz oder den beiden Tagen mit eingeschränkter Energiezufuhr kann sich der Darm richtig erholen. Außerdem haben Studien ergeben, dass durch den bewussten Verzicht auf Nahrung Autophagie einsetzt. Darunter versteht man eine Art von Selbstreinigung im Körper.


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