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Lavendel – die duftende Schönheit mit heilender Wirkung

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Der Lavendel gehört zu den Pflanzen, die jeder kennt. Viele Menschen erinnern sich an den herrlichen Duft, haben aber zugleich die tief violette Farbe der Blüten vor Augen. Wer Lavendelblüten in einem Säckchen in den Kleiderschrank hängt, hält die Kleidermotten fern, zugleich verwandelt der Duft den Kleiderschrank in ein blühendes Lavendelfeld. Lavendelseife ist nach wie vor beliebt und auch Parfüm, was den zarten Duft der Lavendelblüten verströmt, ist immer noch ein Bestseller. Lavendel ist außerdem eine Heilpflanze, die auf sanfte Art und Weise vor allem eine Wohltat für die Seele ist.

Lavendel hellt die Seele auf

Depressive Verstimmungen sind mit zunehmendem Alter keine Seltenheit. Im Alter beginnt ein neuer Lebensabschnitt und das, was so gerne als der „Herbst des Lebens“ beschrieben wird, macht vielen Menschen zu schaffen. Es sind die ersten kleinen Beschwerden, die an das veränderte Leben im Alter erinnern. Die Sehkraft lässt nach, das Hören fällt plötzlich schwer und vieles, was früher keine Probleme bereitet hat, wird im Alter zunehmend beschwerlicher. Das Ganze bleibt oftmals nicht ohne Konsequenzen für die Seele.

Nicht jeder möchte jedoch gleich zur chemischen Keule greifen, sondern es lieber mit einem sanften pflanzlichen Mittel versuchen. Lavendel ist in diesem Fall eine sehr gute Empfehlung, denn der Lavendel hat die Fähigkeit, die Seele aufzuhellen. Der Duft der Lavendelblüten stimmt die Seele heiter, was schon die heilkundige Ordensschwester Hildegard von Bingen wusste. Heute wird mit dem Duft der Lavendelblüten therapiert, denn die Wirksamkeit der Pflanze lässt sich wissenschaftlich nachweisen.

Lavendelöl selber machen

Wird Lavendel zur Therapie genutzt, dann ist es in der Regel Lavendelöl. Natürlich ist auch der Duft der Lavendelblüten wirksam, das Aroma ist jedoch intensiver, wenn die Blüten zu Öl verarbeitet werden. Wer Lavendel im Garten oder im Blumentopf auf der Fensterbank hat, kann sein Lavendelöl selber machen. So schwer ist das gar nicht, alles, was gebraucht wird, ist ein bisschen Geduld. Einfach in der Blütezeit der Pflanze einige Zweige möglichst am frühen Morgen abschneiden.

Dabei bitte sehr vorsichtig agieren, damit die zarten violetten Blüten keinen Schaden nehmen. Danach die Zweige klein schneiden und in ein Glas mit Schraubdeckel geben. Jetzt die Blüten mit den Händen ganz leicht zerreiben und das sogenannte Trägeröl dazugeben. Wichtig ist es, ein hochwertiges Pflanzenöl wie beispielsweise Olivenöl oder Mandelöl zu verwenden. Die Blüten sollten komplett bedeckt sein, anschließend das Gefäß möglichst luftdicht verschließen.

Wie geht es weiter?

Jetzt ist Geduld gefragt, denn es vier Wochen dauert, bis aus dem Trägeröl und den Lavendelblüten ein wirksames Lavendelöl geworden ist. Das Glas sollte an einem warmen Ort stehen, vielleicht auf der Fensterbank, denn nur in dem Fall können sich die ätherischen Öle optimal mit den anderen Inhaltsstoffen verbinden. Wichtig ist es zudem, das Glas in regelmäßigen Abständen gut zu schütteln. Nach einem Monat wird das fertige Öl durch ein feines Sieb gegossen und ist fertig für den Gebrauch.

Es reichen schon wenige Tropfen auf einem kleinen Mulltuch, was neben dem Kopfkissen platziert wird, um besser einschlafen zu können. Der Duft der Lavendelblüten in Form eines Öls ist ebenfalls ein guter Begleiter auf Reisen. Einfach einige Tropfen auf ein Stofftaschentuch träufeln und von Zeit zu Zeit daran riechen, die schlechte Laune verabschiedet sich danach sehr schnell.

Die große Vielfalt von Lavendel

Lavendel ist ausgesprochen vielseitig. Der Duft der Lavendelblüten ist eine Wohltat für die Seele, vertreibt aber gleichzeitig auch Mücken und vor allem Spinnen. Die achtbeinigen „Hausgenossen“ sind nicht immer willkommen, aber Spinnen zu töten, ist die falsche Lösung, besser ist es, sie zu vertreiben. Das funktioniert mit getrockneten Lavendelblüten ebenso gut wie mit Lavendelöl. Spinnen und Mücken können die Heilpflanze nicht riechen und suchen daher schnell das Weite.

Lavendelöl ist genauso perfekt, wenn es um ein sanftes Massageöl oder einen gesunden Badezusatz geht. Lavendelöl beruhigt die Haut und nimmt die Schmerzen. Das gilt beispielsweise bei rheumatischen Schmerzen, hier wird das Öl mit leichten gleichmäßigen Bewegungen auf die schmerzenden Stellen aufgetragen.

Perfekt für ein Vollbad oder Fußbad

Eine andere Möglichkeit ist es, Lavendelöl als Badezusatz zu verwenden. Nach einem anstrengenden Tag ein Vollbad zu nehmen, ist immer eine gute Idee. Wenn duftendes Lavendelöl ins Wasser kommt, geht der Stress und Wohlbefinden macht sich breit.

Länger als 20 Minuten sollte das Bad jedoch nicht dauern, um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten. Wer sich nicht sicher ist, ob ein Vollbad überhaupt infrage kommt, sollte einfach vorher mit dem Arzt sprechen. Ist die Badewanne kein Thema, dann reicht oftmals schon ein Fußbad mit Lavendelblüten oder Lavendelöl, um von der Wirkung der Heilpflanze zu profitieren.

Fazit

Lavendel sieht nicht nur im Garten und auf der Fensterbank gut aus, er ist zudem eine anerkannte Heilpflanze. Der Duft der Lavendelblüten ist ideal bei leichten depressiven Verstimmungen, aber er wird auch auf anderen Gebieten gerne eingesetzt. Als Lavendelöl oder als Lavendeltee, in Form von Tropfen oder getrockneten Blüten – der Duft ist immer wieder betörend und die Wirksamkeit immer wieder erstaunlich.


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