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Mit Notfallnahrung für den Ernstfall vorsorgen

Notfallnahrung Bigstock | ID: 309001645 | Copyright: aksenovko

Viele junge Menschen fragen sich, warum sie sich überhaupt mit Notfallnahrung beschäftigen sollten. Einige Senioren hingegen können sich noch an eine Zeit erinnern, wo man nicht so wie heute jedes Lebensmittel einfach im Geschäft kaufen konnte. In der Nachkriegszeit in den späten 1940er und 1950er Jahren musste man mit dem auskommen, was gerade am Markt verfügbar war.

Zur Zeit der Kartoffelernte gab es eben mehr Gerichte mit der vielseitigen Knolle, Fleisch war in vielen Haushalten ein Luxusprodukt. Auch Knabbereien und Süßigkeiten gab es damals nicht jeden Tag, sondern nur zu spezieller Gelegenheit. Das lag einerseits an dem geringen Einkommen, andererseits an dem sehr eingeschränkten Angebot. Damals wäre man froh gewesen, wenn es Notfallnahrung gegeben hätte.

Was ist überhaupt Notfallnahrung?

In den späten 1990er Jahren war die Nervosität vor dem Millennium groß. Kaum jemand konnte vorhersehen, was sich abspielen würde wenn die Datumsanzeige vom 31.12.1999 auf den 1.1.2000 springen würde. In den Monaten davor warnten Experten davor, dass möglicherweise viele für uns selbstverständliche Dinge nicht mehr funktionieren würden. Grund dafür ist, dass Logistikzentren, Flughäfen und viele andere wichtige Unternehmen an aufwendigen Computersystemen hängen.

Auch im Supermarkt geht ohne Elektronik nichts mehr: Bei den Kassen ziehen Verkäufer die Produkte einfach über den Scanner und somit wird der aktuelle Preis erfasst. Ob genau jene Systeme im Jahr 2000 noch funktionieren würden, war ungewiss. Daher lagerten viele Notfallnahrung ein um in den ersten Monaten nach der Jahrtausendwende überleben zu können selbst wenn das Chaos ausbrechen würde. Doch nicht nur zu so einschneidenden Anlässen sollte man an Notfallnahrung denken.

Wie schnell ein unvorhergesehenes Ereignis das Leben der Menschen beeinflussen kann, zeigte zum Beispiel die Katastrophe in Tschernobyl. Als am 26. April 1986 ein Reaktor explodierte, waren auch die Auswirkungen auf Mitteleuropa drastisch. Wer bei solchen Katastrophen genügend Notfallnahrung zu Hause eingelagert hat, kann sich damit auch dann mit Energie versorgen, wenn man das Haus nicht verlassen kann oder alle Supermärkte aus welchem Grund auch immer schließen.

Doch auch ein totaler Stromausfall kann dazu führen, dass man auf Notfallnahrung zurückgreifen muss. Wenn die Elektrizität nicht mehr funktioniert, verderben alle Vorräte im Tiefkühler nach wenigen Tagen. Aus diesem Grund empfehlen Experten, den Notvorrat aus besonders langlebigen Lebensmitteln zusammenzustellen.

Notfallnahrung fertig kaufen

Um zu verstehen, wie man die Notfallnahrung am besten zusammenstellt sollte man sich damit befassen was der Körper zum Überleben benötigt. Dabei sollte Notfallnahrung sämtliche Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefern. Experten aus dem Krisenschutz empfehlen, pro Person einen Vorrat anzulegen, der den Körper für 14 Tage mit rund 2.200 Kalorien täglich versorgt.

Im Handel gibt es spezielle Notfallpakete, die alle Nährstoffe enthalten. Jedoch handelt es sich dabei um vorgefertigte Pakete, die keine Rücksicht auf die kulinarischen Vorlieben des Einzelnen nehmen. Somit macht es Sinn, sich selbst eine Notfallstation zusammenzustellen. Besonders wichtig ist, dabei nicht nur Lebensmittel zu bevorraten, sondern auch an die ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Mindestens 2,5 Liter sollten Sie pro Tag und pro Person einlagern. Einen Namen haben sich die NRG-5 Notfallstationen gemacht, die Sie in Apotheken und im Internet bestellen können. Dabei handelt es sich um Riegeln, die nicht gekocht werden müssen und sofort verzehrfertig sind. Sie sind angereichert mit zahlreichen lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Das Produkt kann sogar direkt aus der Verpackung gegessen werden. Mit Wasser oder Milch gemischt, eignet es sich auch für die Versorgung von Kleinkindern im Notfall. Ein Riegel enthält rund 255 Kalorien, mit einem Paket, das 500 Gramm enthält kommt man auf 2.300 Kalorien. Wenn Sie sich für einen großen Karton mit jeweils 12 Packungen entscheiden, können Sie rund einen Monat überleben.

Notfallnahrung individuell zusammenstellen

Die bereits erwähnten NRG-5 Riegel sichern zwar das Überleben, sind jedoch aus kulinarischer Sicht wenig abwechslungsreich. Wer Wert auf mehr Individualität legt, stellt sich den Vorrat selbst zusammen. Hier einige Tipps, was ein Notfallpaket enthalten sollte:

  • Große Mengen an Reis und Nudeln – dabei sollte man immer wieder das Haltbarkeitsdatum kontrollieren
  • Zwieback und anderes Dauerbrot
  • Pulver für Kartoffelpüree
  • Gemüse- und Obstkonserven
  • Getrocknete Hülsenfrüchte
  • Fischkonserven
  • Trockenobst
  • Grundnahrungsmittel wie Mehl und Zucker
  • Speiseöl

Somit können Sie auch im Notfall sich ohne das Haus verlassen zu müssen bekochen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Elektrizität funktioniert und man den Herd benutzen kann. Darüber hinaus lohnt es sich, einige Müsliriegel einzulagern. So gut vorbereitet kann man sich im Notfall für einige Tage über Wasser halten.

Fazit

Niemand möchte an einen Notfall denken, wenn man seinem gewohnten Lebensstil nicht mehr nachgehen kann. Doch es kann durch Naturkatastrophen, Unfälle oder Stromausfälle dazu kommen, dass man für einige Tage oder sogar Wochen in den Geschäften nichts mehr kaufen kann. Dann ist guter Rat teuer, wenn man nicht mit Notfallnahrung vorgesorgt hat. Dabei stehen Ihnen zwei Varianten zur Auswahl. Einerseits gibt es besonders lange haltbare Riegel im Handel, die Sie mit Energie und allen wichtigen Nährstoffen versorgen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich das Notfallpaket selbst zusammenzustellen. Dabei kann man Rücksicht auf die persönlichen kulinarischen Vorlieben nehmen. Besonders gut eignen sich Reis, Nudeln, Fleisch- und Fischkonserven sowie Dosenobst und –gemüse. Damit kann man sich für einige Tage schmackhafte Speisen zubereiten. Nicht vergessen sollten Sie darauf, genug Wasser einzulagern. Immerhin kann es dazu kommen, dass auch die Wasserversorgung zusammenbricht und man das kühle Nass aus der Leitung nicht mehr trinken darf.

 

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