Alle Geheimnisse rund um den Rosenblütentee

Alle Geheimnisse rund um den Rosenblütentee
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Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es wohl nichts Gemütlicheres als mit einer warmen Tasse Rosenblütentee vorm Kamin zu sitzen. Das hält nicht nur warm, sondern entspannt auch den ganzen Körper und Entspannung ist etwas, was heutzutage wohl jeder am meisten braucht. Unabhängig davon, ob ein Kräuter- oder Früchtetee Beutel in der Tasse baumelt, eine Tasse Tee tut der Seele gut. Dies ist nur einer der Gründe, warum regelmäßiger Teekonsum gesund ist.

Zudem ist die Breite der Teesorten kaum noch überschaubar, aber es gibt wohl einen Tee gegen gefühlt alle Symptome menschlicher Beschwerden. Egal ob bei Bauchschmerzen, Halsschmerzen, Gelenksproblemen oder bei Kopfschmerzen, bei dem Rosenblütentee zum Beispiel sehr gute erfolge feiert, bei jedem Problemchen kann man seinem Körper mit dem Trinken von Tee helfen.  Auch Teesorten, die fördernd für das Wachstum von Haut und Haar sind, gibt es, genauso wie welche, die einem beim Ab- oder Zunehmen helfen sollen.

Gerade für  Menschen, die gerne mehr Muskeln aufbauen wollen, ist zweiteres von hoher Bedeutung. Manche Teesorten können als Alternative für Isotonische Getränke verwendet werden. Um noch einmal zum Anfang zurückzukehren, einer der Gründe, warum Tee auf der ganzen Welt so beliebt ist, ist definitiv seine entstressende Wirkung. Diese ist spannenderweise nicht bei allen Säugetieren so. Katzen zum Beispiel dreht das Trinken von Tee eher auf, als dass sie zur Ruhe kommen.

Anwendung und Wirkung von Rosenblütentee

Rosenblütentee ist dafür bekannt, dass er eine entzündungshemmende Wirkung hat. Allerdings ist Rosenblütentee nicht gleich Rosenblütentee. Aus vielen verschiedenen Rosenarten wird Tee hergestellt, doch nicht alle besitzen diese Wirkung. Für den Rosenblütentee kommen vorwiegend Blätter der Essig-Rose oder der Kohl-Rose zum Einsatz. Diese werden während der Blütezeit eingesammelt und getrocknet. Doch warum hat Rosenblütentee mit diesen Rosenarten nun so eine gesundheitsfördernde Wirkung?

Dies hat der Rosenblütentee den Gerbstoffen zu verdanken, die in den Blüten selbst zu finden sind. Diese Gerbstoffe können Verbindungen mit Proteinen eingehen, was gerade zur Bekämpfungen von Entzündungen im Schleimhautbereich von großer Wichtigkeit ist. Die Gerbstoffe des Rosenblütentees verbinden die Eiweiße in den Schleimhäuten und eine Art Schutzfilm entsteht, so dass sich die Schleimhaut regenerieren kann. Doch nicht nur diese Wirkung hat Rosenblütentee. Er wirkt auch bei:

  • Kopfschmerzen
  • Entzündungen des Rachenraums
  • Menstruationsbeschwerden
  • Zahnschmerzen
  • Der Zellerneuerung

Zeitreise zu den Anfängen des Teegenusses

Seit wann Menschen Tee trinken, ist in den verschiedenen Kulturen immer wieder ein Streitpunkt. Man weiß aus wissenschaftlicher Sicht, dass Tee mindestens seit 350  n. Chr. ein beliebtes Getränk in Südost Asien ist. Die ersten Schriften zur Thematik des Tees schrieb LuYu, der Adoptivsohn eines buddhistischen Mönchs, in einem umfassenden Werk über den Tee. Wie lange dieser aber jetzt tatsächlich schon getrunken wird, darüber herrscht keine Einigkeit, genauso wenig wie darüber, wie der Tee eigentlich erfunden worden ist. Zu dieser Geschichte haben vor allem Indien und China ihre eigenen Geschichten.

Laut den Chinesen geht die Entdeckung des Tees auf die Kappe des chinesischen Kaisers Shen Nung, der 2737 v Chr. aus Zufall den Tee entdeckte. Der Kaiser war gerade dabei im kaiserlichen Garten Wasser zu kochen, als ein Blatt des Baumes, unter dem er es sich bequem gemacht hatte, in seinen Kessel segelte. Dem Kaiser fiel dies erst auf, als sich ein angenehmer Geruch breit machte, und das Wasser sich leicht grünlich zu verfärben begann. Ersteres überzeugte ihn davon, dass das Blatt das Wasser nicht vergiftet hat.

Er probierte einen Schluck und war vom köstlichen Geschmack seines Gebräus so begeistert, dass er anschließend den ganzen Kessel austrank und seine Entdeckung auch mit seinen Mitmenschen teilte. Mit der Zeit sprach sich diese herum und der gesellschaftliche Teekonsum war geboren.

In Indien kennt man eine andere, noch etwas spektakulärere Geschichte, wie der Tee entdeckt worden sei. Der Entdecker selbst ist allerdings auch in der indischen Legende ein Mann mit adeligem Blut. Prinz Dharma wollte den Buddhismus um 2500 v. Chr in den Südost asiatischen Ländern verbreiten und musste sich vorab dieser Aufgabe als würdig erweisen. Er musste einen Schwur leisten, der besagte, dass der Prinz neun Jahre lang munter bleiben musste und nicht schlafen durfte.

DA er ein Mann von starkem willen war, schaffte er das erste Drittel dieses Schwurs problemlos, doch dann zu Beginn des vierten Jahres überkam ihn doch die Müdigkeit. Während er Rast machte, um sich ausruhen wäre er fast eingeschlafen. Doch plötzlich fühlte er, wie seine Kräfte zurückkehrten und er sich erfrischt fühlte. Schnell identifizierte der Prinz die Ursache für diesen Energieschub. Er hatte an einem Blatt eines Baumes gekaut um sich vom Schlaf abzulenken. Dieses hat seine Kräfte gestärkt. Prinz Dharma war überglücklich über diese Tatsache, pflückte sich ein paar Blätter als Wegzehrung und schaffte mit ihrer Hilfe die restlichen sechs Jahre ohne Schlaf ohne Probleme.

Egal ob eine der Legenden nun der Wahrheit entspricht oder die Erfindung des Tees doch ganz anders ablief, gewiss ist, dass der Tee mit seinen verschiedenen Sorten, wie Rosenblütentee oder andere,  heute kaum mehr aus vielen Gesellschaften der Welt wegzudenken ist.

Rosenblütentee während der Schwangerschaft

Waren Sie selbst schon einmal schwanger oder ist sogar jemand aus Ihrem Bekanntenkreis schwanger, dann wissen Sie oder haben Sie bemerkt, dass Schwangere gerne von entspannenden und gesund Wirkenden Früchte – oder Kräutertee profitieren. Nicht ohne Grund sind Schwangerschaftstees gerade so beliebt, wie noch nie. Doch, da stellt sich die Frage, ob Rosenblütentee in der Schwangerschaft das Richtige ist?

Rosenblütentee ist keine Ausnahme, wenn Sie einen Tee voller Vitamine und gesunder Inhaltsstoffe trinken wollen. Andererseits sollten Sie auch diesen Tee in Massen trinken, denn zu häufiges trinken, kann zu Eisenmangel führen. Am besten ist es, wenn Sie sich mit Ihrem Hausarzt zusammen setzten und ihm über die Einnahme informieren.

Fazit – Rosenblütentee hat positive Wirkungen auf alle, ob jung oder alt.

Der Rosenblütentee ist nicht mehr wegzudenken. Der Tee gehört neben dem schwarzen Tee oder dem weißen Tee, zu den gesündesten und vitaminreichsten Teen die wir haben.

Rosenblütentee wirkt sich nicht nur positive auf junge Menschen, sondern auch auf etwas ältere Menschen, sowie auch auf Schwangere aus. Genauso zeigt der Tee positive Wirkungen, wenn Sie an beispielsweise Kopfschmerzen oder Menstruationsbeschwerden leiden. Sollten Sie an den vorher genannten Schmerzen leiden, dann können wir Ihnen den Rosenblütentee nur ans Herz legen.

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