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Grüner Tee – der Gesundmacher mit langer Tradition

Grüner Tee – der Gesundmacher mit langer TraditionBigstock I ID: 329431498 I Copyright: Tatiana Yashina

Grüner Tee zählt schon seit vielen Jahrtausenden zu den beliebten Getränken der Welt. Grüner Tee ist keine eigene Sorte, sondern vielmehr eine Art der Zubereitung. Die Blätter werden nämlich im Gegensatz zum schwarzen Tee nicht fermentiert.

Grüner Tee erweist sich als wahres Multitalent: Er schmeckt nicht nur köstlich, sondern punktet auch mit vielen gesundheitlichen Vorteilen. Sie sind schon seit Jahrtausenden in China und Japan bekannt.

Die Geschichte des Grünen Tees

Wie lange es grünen Tee tatsächlich schon gibt, ist nicht bekannt. Die ersten Aufzeichnungen über den Genuss grünen Tees wurden vor rund 5.000 Jahren niedergeschrieben. Darin ist zu lesen, dass schon Kaiser Shennong, der 2.737 v. Chr. lebte, gerne das Heißgetränk konsumierte.

Eigentlich stammen die wildwachsenden Teepflanzen aus dem Gebirge Südchinas. Hier wurden sie von der Bevölkerung aufgrund ihrer belebenden Wirkung zubereitet. Außerdem erkannten buddhistische Mönche die Heilwirkungen der Pflanze. Sie und die chinesische Oberschicht lernten das Getränk zu schätzen

In der Tang-Dynastie im vierten und fünften Jahrhundert n. Chr. wurde Tee anders zubereitet als heute. Damals dämpften die Menschen die Blätter nach der Ernte und zerkleinerten sie fein. Anschließend wurden sie zu einem Teekuchen verarbeitet, den sie auch Teeziegel nannten.

Dieser wurde nicht vorwiegend als Getränk, sondern als Zutat für Suppen und Eintöpfe verwendet. Als weiteres Einsatzgebiet aus dieser Zeit ist die äußerliche Anwendung von Umschlägen mit grünen Teeblättern überliefert.

Teepulver ist keine Erfindung unserer Zeit, sondern stammt aus der Song Dynastie, die von 960 bis 1279 dauerte. Damals ging man davon ab, grünen Tee gemeinsam mit anderen Zutaten wie Gemüse und Reis zu kochen, sondern als Getränk zuzubereiten.

In der Song Dynastie wurden die Blätter zu feinem Pulver vermahlen und der Tee daraus „geschlagen“. Diese Tradition gibt mit dem Einfall der Mongolen im 13. Jahrhundert verloren. Ein Jahrhundert später während der beginnenden Ming Dynastie entwickelte sich die heute noch üblich Zubereitungsart. Getrocknete Teeblätter werden seitdem mit heißem Wasser übergossen.

Im 8. Jahrhundert brachten vermutlich Buddhisten grünen Tee von China nach Japan. In der Religion spielte das Getränk schon seit langem eine wichtige Rolle. Mönche schätzten es wegen seiner belebenden und aufmunternden Wirkung. Nach einer Tasse grünem Tee konnten sie sich während der langen Meditationen besser konzentrieren. Grüner Tee war anfangs in Japan den höheren Gesellschaftsschichten vorbehalten.

Ab dem 16. Jahrhundert gilt er als wichtiger Grundpfeiler der japanischen Kultur. Aus dieser Zeit stammen die Teezeremonien: Sie sehen für die Zubereitung und den Genuss von grünem Tee ein bestimmtes Ritual vor, das bis heute ausgeübt wird.

Warum Sie grünen Tee öfter genießen sollten

Schon vor vielen Jahrtausenden wurde grüner Tee also wegen der anregenden Wirkung geschätzt. Heute ist er eine beliebte Alternative zu Kaffee als Muntermacher am Morgen. Doch auch der gesundheitliche Aspekt ist ein Grund warum immer mehr Menschen, auf den aus dem fernen Osten stammenden Tee setzen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich die Inhaltsstoffe in den verschiedenen Sorten unterscheiden. Im Prinzip überzeugt das Heißgetränk mit folgenden positiven Eigenschaften:

  • Grüntee wirkt als Antioxidans: Im Körper schwirren freie Radikale umher, die eigentlich eine klare Aufgabe haben, nämlich Krankheitserreger zu eliminieren. Ihre Gegenspieler sind Antioxidantien, die ein Gleichgewicht herstellen. Kommt dieses jedoch aus der Balance, greifen frei Radikale auch körpereigene Zellen an.
  • Grüner Tee ist auch eine ideale Unterstützung bei einer Detox Kur: Er wirkt stark entgiftend und verbessert außerdem den Fettstoffwechsel. Somit ist er ein perfektes Getränk während einer Diät. Ungesüßt enthält er außerdem keine Kalorien.
  • Grüner Tee scheint einigen Untersuchungen zufolge auch bei der Vorbeugung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen zu helfen
  • Wegen seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung unterstützt Grüner Tee bei Erkältungen

Welche Grünteesorten es gibt

Viele glauben, dass es sich bei grünem Tee um eine spezielle Sorte handelt. Das ist nicht ganz richtig, denn wie auch beim schwarzen Tee wird er aus verschiedenen Pflanzen zubereitet. Für den Morgen bietet sich Gyokuro wegen seines relativ hohen Koffeingehalts an.

Er regt den Stoffwechsel an und gibt Energie für den Tag. Im Vergleich zu anderen Sorten hat er mehr Volumen, daher werden drei Teelöffel für eine Tasse empfohlen. Am besten verwenden Sie für die Zubereitung auf 50 bis 60 Grad abgekühltes Wasser und lassen die Mischung zwei bis zweieinhalb Minuten ziehen.

Sencha ist die in China und Japan am meisten angebaute Sorte – etwa 78 Prozent der gesamten Produktion wird damit abgedeckt. Die Pflanzen müssen im Gegensatz zu anderem grünen Tee nicht beschattet werden, was die Kultivierung erleichtert.

Untersuchungen zufolge kann der Genuss von Sencha beim Abnehmen helfen. Da er relativ viel Koffein enthält, trinken Sie ihn besser morgens und tagesüber. Diese Sorte wird mit 55 bis 60 Grad heißem Wasser übergossen und der Tee ist bereits nach zwei Minuten trinkfertig.

Matcha gilt heute als wahres Superfood und enthält gut verträgliches gebundenes Koffein sowie wertvolle Aminosäuren. Auch die Vitamine A, B1, B2, B 3 und Vitamin K machen ihn so gesund. Matcha enthält besonders viele Antioxidantien und schützt daher das Immunsystem.

Allerdings ist Matcha sehr empfindlich: Sowohl Hitze als auch Lichteinfall vermindern die Wirkung. Bewahren Sie das Pulver daher in luftdichten Behältern und in dunklen Räumen auf.

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