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Mit Arganöl Haarausfall natürlich bekämpfen

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Da sich mit zunehmendem Alter das Haarkleid lichtet, sind Naturmittel wie Arganöl gegen Haarausfall besonders gefragt. Bei einigen Männern lichtet sich das Haar bereits nach Ende der Pubertät, im Alter von 50 Jahren sind die Hälfte aller Männer von schütterem Haar betroffen.

Bei ihnen zeigt sich das Problem meist zunächst an den typischen Geheimratsecken: An den Schläfen zieht sich der Haaransatz langsam zurück, danach ist das Haar an der Stirn betroffen und schließlich bildet sich eine Glatze.

Doch auch Frauen leiden unter Haarausfall: Bei ihnen wird das Haarkleid generell dünner, der Scheitel verbreitert sich. Haarausfall ist weit mehr als nur ein kosmetisches Problem. Vielmehr leidet auch die Psyche darunter: Volles Haar verknüpfen die meisten mit Vitalität und Attraktivität. Anhaltender Haarausfall kann die Lebensqualität merklich trüben. Ein Grund mehr, sich über Arganöl als Naturmittel zu informieren.

Botanische Hintergründe zu Arganöl gegen Haarausfall

In unseren Breiten ist Arganöl noch nicht so lange bekannt. Die zähe Flüssigkeit, die wie Gold schimmert, wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen. Er benötigt ganz bestimmte Bodenbedingungen, die in einem kleinen Streifen im Südwesten Marokkos gegeben sind.

Auch im Südosten Algeriens sind Arganbäume zu finden. Historiker vermuten, dass es die Pflanze bereits seit 80 Millionen Jahren gibt. Damals war er offenbar in ganz Marokko heimisch, durch klimatische Veränderungen wurde er jedoch in die kleine Region zurückgedrängt. Dabei ist er ziemlich robust und gedeiht sogar in Höhenlagen von bis zu 1.300 Metern.

Der Arganbaum wird bis zu 12 Meter hoch, die Krone kann einen Durchmesser von bis zu 14 Metern erreichen. Der mächtige Stamm mit bis zu einem Meter Durchmesser bildet bis zu 30 Meter tiefe Wurzeln aus. Das ist mit ein Grund, warum die Pflanze gut mit trockenen Wetterperioden zurechtkommt.

Bis zu 400 Jahren können Arganbäume alt sein. Die UNESCO hat jenes 820.000 Hektar große Gebiet, wo Arganbäume vorwiegend wachsen im Jahr 1998 zum Biosphärenreservat erklärt. Die Praktiken zur Verarbeitung der Früchte, die seit Jahrhunderten über die Generationen weitergegeben werden, gelten heute als immaterielles Erbe.

Warum Arganöl so kostbar ist liegt an der Tatsache, dass der Baum nur alle zwei Jahre gelbe Früchte ausbildet. Dann sammeln vorwiegend Berberfrauen die Früchte ein und ernähren mit der Herstellung von Arganöl ihre Familien. Rund 30 Kilogramm der gelben länglichen Früchte sind notwendig, um einen Liter Arganöl herzustellen. Hier einige Details zur Produktion:

  • Die Früchte des Arganbaums werden von Hand im Sommer eingesammelt. Da der Baum viele Dornen und dichte Zweige ausbildet, ist ein Pflücken direkt vom Baum nicht möglich
  • In professionellen Plantagen verwendet man aus diesem Grund mittlerweile Rüttelmaschinen, die mittels Vibration die Früchte in Netze fallen lassen
  • Zunächst muss das trockene Fruchtfleisch entfernt werden danach werden im traditionellen Herstellungsverfahren die harten Kerne mit Steinen aufgeschlagen
  • Fruchtfleisch und Schalen werden meistens als Brennmaterial verwendet
  • Die Samenplättchen hingegen werden geröstet und fein vermahlen.
  • Anschließend kommt etwas Wasser dazu und der Brei wird so lange geknetet, bis Öl heraustritt

Warum Arganöl gegen Haarausfall wirkt

Der aufwendige Herstellungsprozess zahlt sich aus, wenn man die positiven Auswirkungen von Arganöl auf die Haare kennt. Arganöl gegen Haarausfall enthält hochwertiges Vitamin E, das schon seit vielen Jahren als effizientes Mittel gegen Haarausfall eingesetzt wird.

Vitamin E regt nämlich die Bildung von Blutgefäßen an: Wird die Kopfhaut besser durchblutet, kommt es zu einer besseren Versorgung der Haarwurzeln mit allen wichtigen Nährstoffen. Außerdem wird Vitamin E generell eine wichtige Schutzfunktion im Körper zuteil.

Es gilt als wichtiger Gegenspieler freier Radikale, die Zellen angreifen und für verschiedene gesundheitliche Probleme verantwortlich sind. Vitamin E ist jedoch nicht der einzige Bestandteil, der Arganöl zum probaten Mittel gegen Haarausfall macht.

Auch Polyphenole gelten als Antioxidantien. Sie wirken generell entzündungshemmend und fördern unter anderem die Darmtätigkeit. Linolsäure hat sich bei trockener Haut bewährt. Daher ist Arganöl auch perfekt, wenn Sie an Spliss und trockenen Haaren leiden.

Die Inhaltsstoffe von Arganöl wirken sich positiv auf das Hautbild aus und verbessern somit auch die Struktur der Kopfhaut. In Marokko wurde Arganöl schon vor vielen Jahrhunderten als Heilmittel bei Magen- und Darmproblemen sowie diversen Hauterkrankungen eingesetzt. Bei Akne und Neurodermitis oder als Naturmittel bei Sonnenbrand gelangte es schon vor langer Zeit zum Einsatz.

Kauftipps und Anwendung von Arganöl gegen Haarausfall

Einer der großen Vorteile von Arganöl gegen Haarausfall ist, dass es sich dabei um ein Naturprodukt handelt. Wenn Sie das goldene Öl anwenden, müssen Sie keine Nebenwirkungen befürchten. Wie bei vielen anderen Naturprodukten dürfen Sie sich von Arganöl gegen Haarausfall keine Wunder erwarten: Es dauert einige Zeit, bis sich das Haar regeneriert. Bei regelmäßiger Anwendung regt es den Haarwuchs an und verhindert noch dazu frühzeitiges Ergrauen.

Arganöl gibt es in Apotheken oder im Online Versand. Achten Sie auf Qualität, wenn Sie im Internet einkaufen. Wenn Sie bedenken, wie aufwendig die Herstellung des Öles ist, wird klar, dass gute Produkte ihren Preis haben.

Wenn Sie Arganöl gegen Haarausfall um wenige Euro angeboten bekommen, handelt es sich möglicherweise um minderwertige Ware. Arganöl gegen Haarausfall gibt es kaltgepresst: Beachten Sie bei diesen Produkten die Beschreibung: Am besten sind Produkte in Bio-Qualität. Als Ergänzung bieten sich Shampoos mit Arganöl gegen Haarausfall an.

Die Anwendung von reinem Öl ist unkompliziert: Wärmen Sie Arganöl leicht an und massieren Sie es in die Kopfhaut ein. Danach decken Sie den Kopf mit einem Handtuch ab und lassen das Öl rund 20 Minuten einwirken. Danach waschen Sie es mit einem Shampoo Ihrer Wahl aus.

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