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Gesund alt werden – am Fahrrad für Senioren

Fahrrad für Senioren Bigstock | ID: 3916909 | Copyright: monkeybusinessimages

Fahrradfahren ist laut den neuesten Umfragen weiterhin auf Platz 1 der beliebtesten Outdoor-Sportarten Europaweit. Es ist nicht nur so beliebt da es unheimlich gut für den Bewegungsapparat des Menschen ist, es erfreut auch durch seine Einfachheit und die Bewegung im Grünen. Radfahren ist eine der ersten Sportarten, die man bereits im Kindesalter erlernt. Damals wahrscheinlich noch auf einem Fahrrad mit Stützrädern, klappt es auch bald allein.

Jedes Kind hat mindestens schon einmal eine Fahrradtour mit Freunden, Familie oder anderen Bekannten unternommen. Man braucht sich nur sein Rad zu schnappen, sich den Helm aufsetzen und kann schon darauf los strampeln. Im Vergleich zu anderen Sportarten muss kein Schwimmbad, keine Eishalle oder Rasenplatz aufgesucht werden. Viele Menschen versuchen sich immer hinter der Ausrede „Sport wäre so aufwendig“ zu verstecken. Fahrradfahren geht sofort, jeder Zeit und macht Alt und Jung gleichermaßen Spaß.

Wie sieht das perfekte Fahrrad für Senioren aus?

Vielleicht besitzen Sie auch, wie viele Senioren noch Ihr Rad aus jungen oder Erwachsenzeiten. Im zunehmenden Alter zeigt sich das erste Problem mit diesen Fahrrädern schon beim Besteigen. Um ein herkömmliches Fahrrad zu besteigen muss man ein Bein erstmals über eine weit oben angebrachte Stange bringen. Da viele ältere Menschen allerdings in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, ist bereits dieses für die sie nicht mehr möglich. Darum wurde im Laufe der Zeit ein City-Bike, also ein Fahrrad speziell für Senioren entwickelt. Hierbei ist die oberste Stange des Fahrradrahmens sogar für Personen mit sehr geringer Gelenkigkeit möglich zu übersteigen. Somit steht einer Fahrradtour nichts mehr im Weg.

Gerade bei Senioren ist allerdings auch eine andere Variante des klassischen Fahrrads hoch im Kurs, nämlich das E-Bike. Mit einem e-Bike wird es vielen Senioren erst möglich steilere Straßen zu befahren, sich dem Gegenwind zu stellen und unebenen Untergrund zu meistern. E-Bikes bieten älteren Menschen außerdem die Möglichkeit zum Wiedereinstieg ins Fahrradfahrerleben. Durch zusätzlichen, elektrischen Schub und zusätzliche Kontrolle in schwierigen Fahrpassagen wird das Fahrradfahren deutlich einfacher.

Natürlichen birgt ein E-Bike auch Nachteile gegenüber dem herkömmlichen Fahrrad für Senioren. Ein E-Bike wiegt auf Grund der zusätzlichen Technik gut und gerne 30 Kilogramm. Das sind sage und schreibe 20 Kilogramm mehr als das klassische Fahrrad.

So finden Sie das perfekte Fahrrad für sich…

Zuerst ist es einmal wichtig wo Sie Ihr Fahrrad kaufen möchten. Bei einem Fahrradhändler finden Sie einige verschiedene Fahrradmodelle und das Probesitzen und Probefahren wird möglich. Online ist die Auswahl um ein Vielfaches größer, doch das Begutachten und Probefahren eines Fahrrads für Senioren ist oftmals vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags nicht möglich.

Bevor Sie sich ein neues Fahrrad anschaffen, ist es außerdem empfehlenswert sich zu überlegen, für was und wann Sie Ihr Fahrrad überhaupt brauchen. Wenn Sie damit Fahrradtouren über Stock und Stein antreten wollen, empfiehlt sich eher der kauf eines Rades mit breiten Reifen, wie beispielsweise eines Mountainbikes. Möchten Sie mit Ihrem Fahrrad viel in der Stadt unterwegs sein und Einkäufe erledigen, bietet sich ein city-Bike mit niedrigem Rahmen an. Schließlich muss man bei Alltagswegen in der Stadt dank der vielen Kreuzungen und Ampeln öfter mals absteigen als bei einer stundenlangen Fahrradtour am Land.

Auf was sollten Sie beim Fahrradkauf achten?

Einige Komponenten sind beim Fahrradkauf, egal ob es sich um ein klassisches Fahrrad für Senioren oder ein e-Bike handelt, zu beachten.

Gesundheit: Vorwiegend für ältere Menschen wird das besteigen des Fahrrads schwieriger. Darum entscheiden sich viele für einen Tiefeinsteiger. Beachten Sie vor dem Fahrradkauf deswegen, in welcher gesundheitliche Lage Sie sich befinden und was Sie sich selbst zutrauen können.

Rahmenbedingungen: Fahrräder gibt es, so wie so ziemlich alles am europäischen Markt in den unterschiedlichsten Größen und Formen. Doch nicht jede Fahrradform passt zu jeder Körperform. Achten Sie darum unbedingt darauf, dass das Rad zu Ihnen passt. Ist Ihnen das Fahrrad zu groß oder zu klein, führt das oft zu starken Knieschmerzen.

Bedienbarkeit: Ein Rad passt nur 100 prozentig zu ihnen, wenn Sie sich auf ihm wohlfühlen. Wie auch bei manchen Autos gibt es Fahrräder die etwas strenger zu schalten und zu bremsen sind, wo der Lenker etwas näher oder etwas weiter weg vom Körper angebracht ist. Probieren Sie deshalb Ihr Fahrrad unbedingt aus und entscheiden Sie sich gegebenenfalls lieber für ein anderes Model.

Technik: Auch wenn es für viele unverständlich zu scheinen mag, aber manchmal ist weniger Technik mehr. Für den Verwendungszweck als Alltagsfahrrad brauchen Sie keine komplexen Bremsensysteme und auch eine einfache Nabenschaltung ist mehr als genug.

Tauglichkeit: Haben Sie keinen Platz vor Ihrem Haus, in einer Garage oder im Keller um Ihr Fahrrad zu parken und müssen es darum jedes Mal mit in Ihre Wohnung nehmen, werden Sie wohl eher ein leichteres Fahrrad haben wollen und kein Model mit 20 bis 30 Kilogramm. Auch diesen Aspekt sollten Sie bei der Wahl Ihres Fahrrads beachten.

 

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