Othello – leicht zu erlernen, schwer zu meistern

Othello – leicht zu erlernen, schwer zu meistern
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Othello ist eines der Spiele, das leicht zu erklären und zu erlernen ist, allerdings nicht einfach zu meistern. Denn das Spiel umfasst unzählige Strategien und erfordert etwas Konzentration von seinen Spielern. Seit dem 19. Jahrhundert ist das Strategiespiel unter dem Namen „Othello“ bekannt. Davor spielte man eine etwas kompliziertere Variante, die den Namen „Reversi“ trug.

„Othello“ kann, ähnlich wie andere Brettspiele, wie beispielsweise Schach, nur von zwei Spielern gleichzeitig gespielt werden. Es eignet sich, auch auf Grund der Tatsache, dass es für Kinder im Volksschul- und Realschulalter ein etwas zu strategisches und komplexes Spiel ist, eher weniger für Familienabende. Vermutlich sollten Sie eine Runde „Othello“ eher aufbauen, wenn Sie mit Ihrem Partner oder einem Freund/ einer Freundin gemeinsam einen ruhigen Abend verbringen möchten.

Die Geschichte hinter “Othello”

Es war das Jahr 1880 als der Entwickler Lewis Waterman ein Brettspiel namens “Reversi” erfand, dass ist lateinisch und bedeutet sowie viel wie “die Umgedrehten”. Das Spiel hatte 64 Spielfelder und wurde auf dem Schachbrett gespielt. Das Spiel des Engländers ähnelte dem von John W. Mollett. Sein Spiel hieß “Game of Annexation” und wurde hingegen Watermanns Spiel auf einem kreuzförmigen Brett gespielt. Beide Spieleentwickler bestanden darauf die Erfinder des Spieles zu sein, daraus resultierte ein Rechtsstreit.

Das Magazin “The Queen” von Walter H. Peel verhalf Lewis Watermann und seinem Spiel im Jahr 1888 zu mehr Bekanntschaft. In den folgenden Jahren folgten weitere Veröffentlichungen.

Watermanns Durchbruch gelang ihm im Jahr 1893 als die Firma Ravensburger das Spiel “Reversie” herausbrachte und weiter Ausgaben wie „Räuber und Gendarm“ oder „Dreh das Ding“ auf den Markt brachte. Nun wurde “Reversi” als Markenzeichen von Ravensburger eingetragen und gehört zu den erfolgreichsten Spielen unserer Zeit. Nicht nur gewann das Spiel im europäischen Raum an Beliebtheit, sondern auch im amerikanischen.

1971 meldete ein Japaner namens Gorō Hasegawa eine Variante “Othello” als Wahrzeichen Japans an, sie hieß ” Shōgi”. Gorō behauptet er kannte das Spiel “Reversie” vorher nicht und sein Vater, der Englischlehrer war, schlug den Namen vor, denn der Vater stellte eine Verbindung zu der Analogie zu Shakespeares Othello.

Die Spiele von Watermann und Hasegawa haben nur einen wichtigen Unterschied, bei Othello werden vier Steine als Eröffnung festgestellt und beim anderen Spiel besitzt jeder Spieler 32 Steine. Auch in Japan gewann “Reversi” große Beliebtheit, so wird das Brettspiel von 32 Millionen Japaner/innen gespielt. Seit 1977 ist das Brettspiel mit den meisten Weltmeisterschaften.

Im Laufe der Zeit und Dank der heutigen Technik finden wir auch Othello als Computer- und Onlinespiel.

Der Spielablauf von „Othello“

Bevor man anfangen kann „Othello“ zu spielen, wird das Spielbrett erst einmal richtig vorbereitet. Das Spielbrett besteht aus 8×8 Feldern. Dementsprechend gibt es auch 64 Spielsteine, die jeweils eine schwarze und eine weiße Seite haben.

Ein Spieler spielt mit nach oben zeigender weißer Seite, der andere mit der schwarzen. Ausgangspunkt des Spieles sind vier Steine, zwei von beiden Farben, die in die Mitte des Spielbretts gelegt werden. Allerdings sollten diese vier Steine nicht nach belieben angeordnet werden, sondern immer s, dass sich die zwei Steine gleicher Farbe diagonal berühren.

Traditionell beginnt der Spieler, der mit der schwarzen Seite spielt, die Partie. Der Spieler legt seinen ersten schwarzen Stein nun so, dass ein weißer Spielstein des Gegenspielers eingeschlossen wird. Einschließen bedeutet in diesem Fall, dass man einen oder auch mehrere hintereinandergelegte Spielsteine der gegnerischen Farbe in einer diagonalen, was beim ersten Zug noch nicht möglich ist, horizontalen oder vertikalen Linie einschließt, sprich es liegen jeweils links und rechts beziehungsweise oberhalb und unterhalb der Reihe ein Spielstein seiner Farbe. Hat man die gegnerischen Spielsteine eingeschlossen, darf man diese umdrehen und sie werden nun zur eigenen Farbe.

Nun ist der zweite Spieler am Zug. In der Regel spielt dieser nun die Farbe Weiß. Auch dieser versucht nun durch ein geschicktes Platzieren seines Spielsteins mindestens einen Stein der gegnerischen Farbe einzuschließen und somit zu seinem eigenen zu machen.

Im weiteren Spielverlauf schließen beide Spieler immer abwechselnd Spielsteine des Gegenspielers ein. Nicht zu vergessen ist hierbei, dass es mit der Zeit auch möglich sein wird, Reihen, die in mehrere Richtungen verlaufen, mit einem Spielstein einzuschließen.

Dann dürfen alle dieser Reihen umgedreht werden. Das Spiel läuft nun weiter, bis ein Spieler keinen gültigen Zug, sprich einem Zug wo es ihm möglich ist mindestens einen Spielstein der anderen Farbe einzuschließen, mehr machen kann. Ist dies der Fall, muss er passen, bis er wieder einen gültigen Zug machen kann.

Man darf übrigens nicht einfach passen, wenn es strategisch für einen besser wäre, auch wenn es eine Möglichkeit eines gültigen Zuges gibt. Denn diese müssen immer gespielt werden. Das Spiel endet in der Regel, wenn alle Felder des Spielbretts mit Spielsteinen belegt sind. Der Spieler, der mehr Steine seiner Farbe liegen hat, gewinnt.

Man kann allerdings auch ein Zeit Limit einführen. Bei Weltmeisterschaften des Spiels „Othello“ hat beispielsweise jeder Spieler ein Limit von 30 Minuten. Diese Zeit läuft, während eines Zuges, wird pausiert, wenn der Gegenspieler and er Reihe ist. Somit wird ein schnelleres Spiel erzwungen.

Tipps und Strategien von „Othello“

Eine Ecke des Brettes unter seiner Kontrolle zu haben, kann manchmal das ganze Spiel wenden. Denn die Eckfelder können nicht eingeschlossen werden, sind aber ein Ausgangspunkt für viele Züge, mit denen man Steine des Gegenspielers einschließen kann.

Vorausdenken ist das Schlüsselwort für „Othello“. Manchmal ist es unklug einen Zug zu setzen, obwohl damit vielleicht eine große Reihe an gegnerischen Steinen eingeschlossen werden könnte. Denken Sie im Voraus immer darüber nach, welchen Zug Ihr Gegenspieler potentiell als nächstes setzen wird.

Haben Sie bereits einige Erfahrungen mit „Othello“ sammeln können, wird es Ihnen mit der Zeit leichtfallen, Ihren Gegenspielern kleine Fallen zu stellen. Zum Beispiel könnten Sie durch eine Bewegung in Richtung einer ecke Ihren Gegenspieler dazu animieren, ebenfalls zu einer Ecke hinzuspielen. Damit könnten Sie ihn schnell einschließen und viele Steine für sich gewinnen. Doch Achtung, denn Ihr Gegenspieler könnte dasselbe natürlich auch mit Ihnen tun.

Fazit – “Othello” das Spiel zu meistern

Othello gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert und noch heute spielen das Brettspiel Millionen von Menschen und setzten sich das Ziel, besser zu sein als der andere, vielleicht sind auch Sie nun motiviert ein Meister oder eine Meister im Spiel Othello zu werden.

Wie Sie sehen ist das Spiel leicht zu erlernen, wie schnell Sie es meistern liegt an Ihnen. Holen Sie sich ein Spielpartner und das Brettspiel zur Hand, auch bei den Spielvarianten haben Sie eine große Wahl und fangen Sie an zu spielen. Die wichtigsten Tipps und Strategien kennen Sie nun auch, da können Sie nur gewinnen!

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