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Mit einer Risikolebensversicherung gut abgesichert

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Sich über eine Risikolebensversicherung Gedanken zu machen, ist eine gute Idee. Gerade mit fortschreitendem Alter machen sich die meisten Menschen Gedanken darüber, was nach ihrem Tod passiert. Immerhin möchte man seine Hinterbliebenen gut versorgt wissen. Egal in welchem Alter man stirbt, der Todesfall kann die Nachkommen vor enorme finanzielle Belastungen stellen.

Jeder Zeitpunkt ist also der richtige, um vorzusorgen. .Auch wenn man im Seniorenalter nicht mehr arbeitet und die Rente deutlich niedriger ausfällt als das letzte Einkommen, sollte man dennoch in eine Risikolebensversicherung investieren. Die Euro, die man in die Vorsorge steckt, werden die Hinterbliebenen danken.

Risikolebensversicherungen – welche Modelle es gibt

Bei Risikolebensversicherung unterscheidet man generell zwei Modelle. Eines sieht die Abdeckung eines Kredites im Todesfall vor. Dabei spricht man in der Regel von einer Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme. Meistens ist sie von einer Bank vorgesehen, wenn man einen Kredit aufnimmt. Egal ob Sie in späten Jahren ein Haus gebaut oder eine Seniorenwohnung gekauft haben, mit dieser Art der Risikolebensversicherung schützen Sie Ihre Familie davor, den Rest des Kredits nach Ihrem Tod abbezahlen zu müssen. Die Versicherungssumme wird in der Regel in Kredithöhe gewählt. Charakteristisch für diese Art der Absicherung ist, dass die Versicherungssumme während der Laufzeit fällt. Oft verändern sich dadurch auch die Prämien.

Am Anfang zahlen Sie am meisten, ist nur mehr wenig von der Kreditsumme übrig, reduzieren sich die Beträge. Bei einer konstanten Risikolebensversicherung hingegen bleibt die Versicherungssumme gleich. Sie wird individuell festgelegt. Experten empfehlen, die Höhe der Summe vom letzten Bruttojahresgehalt abhängig zu machen. Rund das 3- bis 5 fache des letzten jährlichen Einkommens sollte sie ausmachen. Die Versicherung bleibt über die gesamte Laufzeit über konstant. Die Laufzeiten kann man in diesem Fall wählen. Ein Sonderfall der Risikolebensversicherung ist die Sterbegeldversicherung. Damit sind im Todesfall die Kosten für die Beerdigung gedeckt. Den Rest der vereinbarten Versicherungssumme wird an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Tipps für die Risikolebensversicherung

Je früher Sie eine Risikolebensversicherung abschließen umso besser. Immerhin erhöht sich mit zunehmenden Alter die Wahrscheinlichkeit, dass Sie tatsächlich sterben. Bei einer Risikolebensversicherung handelt es sich um keine Ansparform. Nach Ablauf des Vertrages bekommen Sie kein Geld ausbezahlt, wenn Sie das Ende der Vertragslaufzeit erleben. Es handelt sich dabei also ausschließlich um einen Schutz für die Hinterbliebenen. Mit dem Geld, das den Begünstigten zusteht, können unter anderem folgende Kosten gedeckt werden:

  • Laufende Kredite für Immobilien oder Autos
  • Kosten für den Unterhalt von Kindern oder wenn Sie das möchten auch für die Ausbildung der Enkelkinder
  • Laufende Kosten, die Ihrem Partner entstehen wie die Miete und die Lebenshaltungskosten

Da wie bereits in jedem Lebensjahr das Todesrisiko steigt, werden die Prämien von vielen Versicherungsunternehmen dementsprechend angepasst. Daher sollte man am besten schon im Berufsleben eine Risikolebensversicherung abschließen und eine möglichst lange Laufzeit wählen. Im Vergleich zu anderen Vorsorgemaßnahmen ist eine Risikolebensversicherung verhältnismäßig günstig. Besonders billig kommen dabei junge Menschen weg. Die Prämienberechnung richtet sich nämlich nach dem Alter bei der Vertragsunterzeichnung. Außerdem ist relevant, welchen Beruf Sie ausführen. Und natürlich spielt es auch eine Rolle, für welche Versicherungssumme Sie sich entscheiden.

Was bei einer Risikolebensversicherung zu beachten ist

Gerade für ältere Semester kann der Abschluss einer Risikolebensversicherung mit einigem Aufwand verbunden sein. Die Versicherungsunternehmen prüfen nämlich genau, wen sie unter Vertrag nehmen. So müssen Sie sich darauf einstellen, einen umfassenden Fragenkatalog beantworten zu müssen. Diese beschäftigen sich vorwiegend mit Ihrem Gesundheitszustand. Immerhin möchten die Versicherungsunternehmen das Risiko minimieren, dass es innerhalb der Vertragslaufzeit zum Ableben des Versicherungsnehmers und somit zur Auszahlung kommt.

Bei höheren Versicherungssummen ab 400.000 Euro kann es sogar sein, dass Sie zu einer ärztlichen Gesundheitsprüfung geladen werden. Somit kann die Versicherung das Risiko besser einschätzen. Besonders schwierig haben Sie es, wenn Sie als Raucher eine Risikolebensversicherung abschließen möchten. Wie allgemein bekannt ist, gefährdet Zigarettenqualm die Gesundheit und erhöht das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen. Außerdem sehen sich Übergewichtige und Menschen mit Vorerkrankungen mit höheren Prämien konfrontiert.

Wenn Sie bei einem Versicherungsunternehmen abgelehnt werden, heißt das noch lange nicht dass Sie gar keine Risikolebensversicherung abschließen können. Jedes Unternehmen zieht nämlich andere Kriterien zur Bewertung des Risikos heran. Auf jeden Fall sollten Sie alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Sollte Ihnen eine bewusste Fehlinformation nachgewiesen werden können, kann das für Sie ernsthafte Konsequenzen haben. Ihren Angehörigen kann dann im Todesfall die Auszahlung verweigert werden.

Fazit

Mit einer Risikolebensversicherung schützen Sie Ihre Liebsten im Falle Ihres Todes vor ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Besonders wenn Sie einen Kredit laufen haben, sollten Sie eine solche Versicherung abschließen. Wenn Sie sterben bevor der Kredit getilgt ist, übernimmt die Risikolebensversicherung des Restbetrags. Außerdem lohnt sich eine Risikolebensversicherung auch, um für die Hinterbliebenen vorzusorgen.

Damit kann Ihre Familie die Wohnung oder das Haus erhalten und sich einen finanziellen Poster für Notfälle zur Seite legen. Wie hoch die Versicherungsprämie ist, hängt unter anderem von Ihrem Alter ab. Außerdem müssen Sie vor Vertragsunterzeichnung einen Fragenkatalog beantworten, der sich vorwiegend mit Themen rund um Ihren Gesundheitszustand beschäftigt.


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