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Wichtige Tipps rund um das Thema Thermentausch

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Das Thema Thermentausch ist heute so brisant wie nie zuvor. In Zeiten wo der Klimaschutz eine deutlich wichtigere Rolle einnimmt als noch vor einigen Jahrzehnten setzen Politiker gezielte Maßnahmen, um den CO2 Ausstoß zu senken. Eine dieser Maßnahmen ist alte und ineffiziente Anlagen zur Warmwasseraufbereitung und Heizung durch neue, moderne Geräte zu ersetzen. Viel zu tun gibt es daher für Installateure, die für einen Thermentausch die richtigen Ansprechpartner sind.

Warum das Thema Thermentausch so wichtig ist

Obwohl es heute schon viele Alternativen gibt, zählen Thermen heute noch zu den oft verwendeten Möglichkeiten der Warmwasseraufbereitung und Heizung. Trotzdem wissen viele nicht wie wichtig bei Thermen die regelmäßige Wartung ist.

Wenn Sie auf den Termin vergessen, setzen Sie sich nicht nur einem erhöhten Gesundheitsrisiko aus und zahlen möglicherweise mehr Energiekosten als notwendig, Sie machen sich sogar strafbar. Ganz genau regelt das österreichische Mietrechtsgesetz und die ÖVGW Richtlinie G K 71 und G K72 die Wartungspflicht. Sollte Ihr individueller Mietvertrag keine anderen Vorgaben machen, ist ein Wartungsintervall von 2 Jahren vorgesehen. Für die Kosten müssen Sie als Mieter selbst aufkommen. Sie belaufen sich auf rund 130 Euro. Eine Investition, die sich durchaus lohnt. Schlecht gewartete Thermen stellen nämlich ein großes Risiko dar:

  • Bei Defekten kann hochgiftiges Kohlenmonoxid austreten. Da das Gas geruchs- und geschmacklos ist, nehmen Sie die Luftveränderung nicht wahr. Kohlenmonoxid unterbindet im Körper allerdings die Sauerstoffversorgung, daher kommt es bei einem Gasaustritt zu großer Erstickungsgefahr
  • Darüber hinaus kann eine schlechte Wartung zu Defekten führen. Wenn der Verdacht besteht, dass Sie die Wartungsintervalle übersehen haben, kann der Vermieter Schadenersatzansprüche stellen
  • Außerdem verbrauchen schlecht gewartete Themen mehr Energie
  • Eine regelmäßige Thermenwartung verlängert die Lebensdauer

Selbst wenn Sie die Therme ordnungsgemäß warten lassen, ist das Ende des Lebenszyklus nach rund 15 Jahren erreicht. Bei einer Wartung werden sämtliche Einstellungen geprüft, der Wärmetauscher und der Brenner gereinigt und kaputte Teile ausgetauscht. Bei in die Jahre gekommenen Thermen ist eine Reparatur manchmal nicht möglich. Sollte ein Tausch empfohlen werden, muss seit 2015 der Vermieter die Kosten dafür tragen.

Ökodesign Richtlinie gibt klare Vorgaben zum Thermentausch

Am 26. September 2015 ist die Ökodesign Richtlinie in Kraft getreten. Sie wurde von der Europäischen Union verabschiedet, um Produkte generell umweltfreundlicher zu gestalten. Was bedeutet das nun für den Thermentausch? Wenn Ihre Therme defekt ist, muss das neue Gerät den strengen Kriterien dieser Verordnung gerecht werden. Herkömmliche Thermen wurden seit Inkrafttreten des Gesetztes aus dem Verkehr gezogen.

Jede in die Jahre gekommene Therme wird seit dem Jahr 2015 durch eine Brennwerttherme ersetzt. Sie arbeiten nach einer ausgeklügelten Technik, bei der Abgase hinuntergekühlt werden und der bei der Verbrennung entstehende Wasserdampf mit genutzt wird. Durch diese Technologie arbeiten die Geräte um 15 Prozent energieeffizienter als Vorgängermodelle.

Ein Vorteil für Sie als Mieter ist auch die Sicherheit: Das Risiko eines Kohlenmonoxidaustritts ist bei Brennwertthermen deutlich niedriger. Für die Inbetriebnahme müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen gelten: Gas darf nur durch einen säurefesten Schlauch in den Kamin geleitet werden, da das abgekühlte Gas relativ aggressiv ist. Außerdem muss unterhalb der Therme ein Abfluss für das entstehende Kondenswasser installiert werden.

Hilfreiche Tipps für den Thermentausch

Es gibt zahlreiche Firmen, die einen Thermentausch anbieten. Der Installateur ist Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen zu diesem Thema. Am besten suchen Sie nach Fachleuten in Ihrer näheren Umgebung. Denn immerhin setzen sich die Kosten für den Thermentausch aus mehreren Faktoren zusammen. Einer davon sind die Anfahrtsspesen.

Wenn Sie sich für einen Installateurbetrieb entscheiden, der zwar ausgezeichnete Rezensionen hat, aber 100 Kilometer entfernt ist, müssen Sie mit hohen Kosten für die Anreise rechnen. Besonders schnell finden Sie einen Installateur über das Internet Geben Sie in der Google Suchmaschine einfach „Thermentausch“ und Ihren Wohnort ein und Sie erhalten eine Vielzahl von Treffern. Die Installateure veröffentlichen auf Ihren Webseiten genaue Informationen zu ihren Produktpaletten.

Viele Installateure kommen zu einem unverbindlichen Besichtigungstermin in Ihr Eigenheim, um sich ein Bild vom Zustand Ihrer Therme zu machen. Klären Sie unbedingt vorher ab, ob die Begutachtung auch dann kostenfrei ist, wenn sie im Endeffekt ein anderes Unternehmen mit dem Thermentausch beauftragen.

Wenn Sie sich beim Installateur beraten lassen, fragen Sie auch gleich welche Thermenmodelle zur Auswahl stehen. Sobald Sie sich für den Thermentausch und einen Installateur entschieden haben, machen Sie als nächsten Schritt einen Termin mit einem Rauchfangkehrer aus. Für die Suche bieten sich die Landesinnungen der Rauchfangkehrer an, die es in vielen Bundesländern gibt. Voraussetzung für den Thermentausch ist nämlich ein Kamin-Vorbefund. Dafür fallen Kosten von knapp unter 100 Euro an.

Nachdem der Vorbefund gemacht wurde, kann ein Montagetermin mit dem Installateur vereinbart werden. Die Handwerker entfernen zunächst Ihre alte Therme und nehmen sie zur fachgerechten Entsorgung mit. Danach findet die Installation des neuen Geräts statt. In der Regel dauert der Thermentausch rund vier Stunden.

Normalerweise bekommen Sie vom Rauchfangkehrer eine Rechnung zugestellt. Sobald die neue Therme montiert ist, muss abermals der Rauchfangkehrer klommen. Er kontrolliert das Gerät und prüft ob alle Auflagen für die Abgasleitungen erfüllt sind. Gibt es nichts zu beanstanden, stellt er einen Kaminbefund aus. Der letzte Schritt beim Thermentausch ist die Überprüfung durch Ihren Gasversorger. Dieser ist in der Regel kostenlos.


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