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Augenringe beseitigen – die wichtigsten Tipps und Hintergründe

Augenringe beseitigen – die wichtigsten Tipps und HintergründeBigstock I ID: 302398447 I Copyright: Curto

Der erste Blick in den Spiegel morgens und schon taucht der Gedanke auf „Wenn ich nur meine Augenringe beseitigen könnte!“ Meistens handelt es sich um ein kosmetisches Problem, das zwar lästig, aber nicht gefährlich ist. Trotzdem sind die dunklen Schatten unter den Augen unangenehm, denn sie prägen das Aussehen.

Augenringe zu beseitigen ist mit unterschiedlichen Methoden möglich. Der einfachste Tipp ist, sie mit Make-Up zu überdecken. Doch meistens schimmern die dunklen Flecken unter dem Sehorgan schon nach wenigen Stunden wieder durch. Was also tun, um Augenringe zu beseitigen? Zunächst einmal ist es wichtig, sich auf Ursachenforschung zu begeben.

Ursachen erkennen, um Augenringe beseitigen zu können

Im Fachjargon nennen Ärzte Augenringe Halonierung. Meistens sind sie nicht auf eine schwere Erkrankung zurückzuführen, sondern sind einfach ein dunkler Schatten unter dem Sehorgan. Da die Haut an dieser sensiblen Stelle besonders dünn ist, scheinen die darunterliegenden Blutgefäße durch.

Warum manche mehr und manche weniger darunter leiden, liegt unter anderem an der Pigmentierung der Haut. Unter Hyperpigmentierung versteht man eine hohe Konzentration an Melaninen (also Hautpigmenten) an bestimmten Stellen.

Manchmal betrifft es eben die Augenpartie und dann machen sich Augenringe bemerkbar. Ist Hyperpigmentierung die Ursache, sind die Augenringe meistens blau oder blau-grau gefärbt. Ausgelöst wird eine Hyperpigmentierung zum Beispiel durch folgende Faktoren:

  • Bei Allergikern kann es bei häufigem Kratzen rund um die Augenpartie zu einer Hyperpigmentierung kommen
  • Auch längere Sonnenbäder oder Aufenthalte im Solarium können als Auslöser in Frage kommen
  • Entzündungen der Haut oder Ausschläge fördern ebenfalls die Bildung von Pigmenten
  • Außerdem spiele genetische Faktoren eine Rolle

Weit häufiger als eine Hyperpigmentierung sind jedoch durchscheinende Gefäße die Ursache für Augenringe. Rund um das Auge liegt ein großer Muskel (Musculus orbicularis ori), den viele Blutgefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Da im Gesicht und gerade in der Augenpartie das Unterhautfettgewebe und die Haut an sich sehr dünn ist, scheinen die Blutgefäße vor allem bei hellhäutigen Typen durch.

Augenringe beseitigen durch ausreichenden Schlaf und gesunde Ernährung

Vielleicht haben Sie schon gemerkt, dass die Augenringe stärker zu sehen sind, wenn Sie schlecht geschlafen haben. Der Eindruck trügt nicht, denn tatsächlich spiegelt sich die Schlafqualität im Hautbild. Besonders dunkel schimmern Blutgefäße durch, die sauerstoffarmes Blut transportieren.

Es ist nämlich dunkler als sauerstoffreiches. Wenn Sie zu wenig schlafen, kann es zu einer schlechteren Durchblutung kommen. Das ist mit ein Grund warum nach einer schlaflosen Nacht Augenringe stärker hervortreten. Wenn Sie Augenringe beseitigen möchten, versuchen Sie daher auf Ihre Schlafhygiene zu achten.

Durch einen Nährstoffmangel verursachte Augenringe beseitigen Sie nach Absprache mit dem Arzt durch eine Ernährungsumstellung. Oft liegt nämlich ein Eisenmangel zugrunde, der sich unter anderem mit dunklen Augenringen zeigt. Weitere Symptome für einen Eisenmangel sind allgemeine Blässe, fehlende Energie, Haarausfall und eingerissene Mundwinkel.

Wenn Sie Augenringe beseitigen möchten, die durch fehlendes Eisen verursacht wurden, bereiten Sie öfter Innereien zu. In vielen Fleischsorten sowie in Austern ist ebenfalls viel Eisen enthalten. Auch pflanzliche Quellen bieten sich zum Auffüllen der Speicher an. Hier sind vor allem Weizenkleie, Pinienkerne, Amaranth, Chiasamen und Leinsamen zu empfehlen.

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Kosmetische Maßnahmen, um Augenringe zu beseitigen

Wenn dunkle Schatten unter Ihren Augen liegen obwohl Sie genügend schlafen und sich ausgewogen ernähren, lohnt sich ein Besuch des Hautarztes oder eines Kosmetikinstituts. Gerade in fortgeschrittenem Alter zeigen sich Augenringe vermehrt, weil die Haut an Elastizität verliert und das Bindegewebe generell schlaffer wird.

Um Augenringe zu beseitigen, hat sich Hyaluronsäure bewährt. Sie kommt natürlich im Körper vor und hat den großen Vorteil, dass sie viel Wasser binden kann: Nur ein Gramm Hyaluronsäure schafft es, sechs Liter Wasser zu binden. Kein Wunder also, dass sie in der Kosmetik häufig eingesetzt wird.

Augenringe beseitigen plastische Chirurgen durch Einspritzen kleiner Menge an Hyaluronsäure in den betroffenen Bereich. Dadurch reduzieren sich die dunklen Schatten signifikant.  Bei einem ausführlichen Erstgespräch klärt Sie der Arzt über die Behandlung auf.

Unter anderem erfahren Sie, dass Sie zwei Wochen vor der Behandlung kein Aspirin einnehmen dürfen, da es die Blutgerinnung verzögert und es somit zu blauen Flecken nach der Einspritzung kommen kann.

Die meisten Patienten berichten davon, dass Augenringe beseitigen mit Hyaluronsäure völlig schmerzfrei abläuft. Wenn Sie empfindlich sind, lassen Sie sich eine lokale Anästhesiecreme auftragen, denn werden Sie von den feinen Einstichen garantiert nichts spüren.

Bei dem Verfahren werden Augenringe beseitigt, weil die mit feinen Kanülen eingeführte Hyaluronsäure mehr Volumen in die Gesichtspartie bringt. Dadurch sind die feinen Blutgefäße nach der Behandlung nicht mehr sichtbar. Schon direkt nach dem Unterspritzen erkennen Sie den Unterschied, nach einigen Tagen hat das Hyaluron seine volle Wirkung entfaltet.

In den ersten Tagen nach der Behandlung zeigen sich manchmal kleine blaue Flecken, die jedoch nach spätestens fünf Tagen von selbst verschwinden. Wichtig ist, dass Sie jeglichen Druck auf die Augenpartie vermeiden, da sich das gelartige Füllmaterial erst festigen muss. Auch Saunabesuche und Sport sind für die ersten zwei Tage nach der Unterspritzung tabu.

„Augenringe durch Hyaluron beseitigen, wie lange hält das an?“, fragen viele, die sich für die Behandlung interessieren. Manchmal ist eine zweite Therapie notwendig, um Augenringe für längere Zeit zu beseitigen. Eine Auffrischung ist – je nach Patient – zwischen acht und 12 Monate nach der Erstbehandlung notwendig.


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