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Mit Kräutern zu mehr Wohlbefinden

Mit Kräutern zu mehr WohlbefindenBigstock I ID: 227008441 I Copyright: marilyna

Kräuter verleihen vielen Speisen nicht nur ein einzigartiges Aroma, sie haben sich außerdem bereits seit Jahrtausenden wegen ihrer Heilkräfte bewährt. Schon im März fangen die ersten frischen Kräuter an zu sprießen und sie begleiten und bis in den Herbst hinein.

Wenn immer möglich, verfeinern Sie Ihre Mahlzeiten mit frischem Grün. Da es Kräuter jedoch auch tiefgekühlt und getrocknet gibt, müssen Sie auch im Winter nicht auf Ihren Favoriten verzichten.

Schnittlauch, Petersilie und Bärlauch – köstliche und gesunde Kräuter

Wenn Sie im März einen Spaziergang durch heimische Wälder machen, nehmen Sie in vielen Regionen einen aromatischen Duft nach Knoblauch wahr. Er stammt von Bärlauch, einem der ersten Kräuter der Saison. Die grünen, länglichen Blätter waren Überlieferungen zufolge schon den Germanen bekannt.

Wenn Sie Bärlauch selbst pflücken, achten Sie auf die Blattunterseite: Sie ist nämlich bei den Kräutern matt. Verwechslungsgefahr besteht mit dem ungenießbaren Maiglöckchen, deren Blätter allerdings glänzen.

Bärlauch schmeckt nicht nur in Pestos, Gemüsegerichten und anderen Speisen ausgezeichnet, er ist auch gesund. Mit seinem Gehalt an schwefelähnlichen ätherischen Ölen ist er ein idealer Begleiter bei einer Detox Kur: Er entlastet die Leber und die Galle und fördert die Verdauung. Außerdem ist Bärlauch für seinen höhen Gehalt an Vitamin C bekannt.

Schnittlauch zählt in Österreich zu den beliebtesten Kräutern. Wie auch Bärlauch ist er mit Knoblauch verwandt und stammt ursprünglich aus Zentralasien. Die grünen Halme sind allerdings bereits seit Jahrhunderten in Europa heimisch. Da die Pflanze äußerst genügsam ist, gedeiht sie auch auf der Fensterbank ausgezeichnet. Hier einige Verwendungstipps für Schnittlauch, der einen hohen Gehalt an Vitamin C aufweist:

  • In kräftiger Rinds- oder Gemüsesuppe darf Schnittlauch nicht fehlen
  • Gut harmoniert er außerdem mit Kartoffeln: Salat und Bratkartoffeln erhalten durch die Kräuter eine würzige Note
  • Außerdem bietet sich Schnittlauch für leckere Aufstriche an: Liptauer und Eiaufstrich sind einige Beispiele

Egal ob Fisch- oder Fleischspeisen, vegetarische Alternativen oder Suppen, Petersilie passt zu vielen verschiedenen Gerichten. Als Zutat zu Suppengrün ergänzt sie Wurzelwerk. Die Kräuter, die es mit glatten und krausen Blättern gibt, erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimeter.

Dank ihres hohen Anteils an Vitamin A tut Petersilie den Augen und der Haut gut. Die glatte Variante enthält besonders viele ätherische Öle wie Apiol und Myristicin, die sich bei Blasenentzündungen bewährt haben. Außerdem lindert Petersilie auch Magenschmerzen und Verdauungsprobleme.

Kräuter aus Bella Italia

Wenn Sie an die italienische Küche denken, steigt Ihnen vielleicht der Duft von Oregano in die Nase. Viele köstliche Speisen aus dem Süden werden mit der Pflanze aus der Familie der Lippenblütler verfeinert. Im Mittelmeerraum wachsen die Kräuter unter anderem auch in freier Wildbahn.

Die Saison für frischen Oregano beginnt am Anfang des Sommers, Treibhausware ist inzwischen in nahezu jeder Jahreszeit zu haben. Öfter Oregano zu verwenden lohnt sich aus gesundheitlichen Aspekten: In den Blättern verbergen sich ätherische Öle sowie Gerb- und Bitterstoffe, die Krämpfe im Unterleib und Verdauungstrakt auf natürliche Weise lösen.

Außerdem haben sich die Kräuter in der Bekämpfung von Entzündungen bewährt: Wenn Sie Halsweh haben, probieren Sie einen aus Oregano hergestellten Tee zum Gurgeln aus. Im Mittelalter glaubte man sogar, mit Oregano Hexen vertreiben zu können.

Aus der gleichen Pflanzenfamilie wie Oregano stammt Basilikum, das Königskraut. Es darf bei vielen Klassikern aus der italienischen Küche wie insalata caprese, also Mozzarella mit Tomaten, Pastasaucen und Pizza nicht fehlen. Die zarten, aromatisch duftenden Blätter unterstützen die Galle und beruhigt die Verdauungsorgane.

Die sekundären Pflanzenstoffe Flavonoide und Polyphenole gelten als Antioxidantien. Sie helfen bei häufigen Infekten dabei, oxidativen Stress zu verringern. Diesen verursachen freie Radikale, die mitunter außer Kontrolle geraten und sich nicht nur gegen eindringende Krankheitserreger, sondern auch gegen körpereigene Zellen wenden.

Französische Kräuter für die Küche entdeckt

Auch Frankreich ist für seine aromatischen Kräuter bekannt, besonders beliebt sind die Kräuter der Provence. Sie enthalten Bohnenkraut, das durch seinen feinen Pfeffergeschmack auffällt. Bis zu 70 Prozent Carvacrol und Cymol, zwei ätherische Öle, sind in den Blättern enthalten. Sie sorgen dafür, dass Bohnenkraut gut gegen Blähungen wirkt. Einen aufgebrachten Magen besänftigt es auf natürliche Weise.

Rosmarin, eine weitere Zutat der Kräuter der Provence, wurde schon in der Antike geschätzt. Die Römer verehrten ihn regelreicht und weihten ihn Aphrodite, der Liebesgöttin. Unter Karl dem Großen galt Rosmarin bereits als bewährte Heil- und Gewürzpflanze.

Auch magische Kräfte wurden den Kräutern einst zugeschrieben. Daher schmückte man im Mittelalter Festsäle bei Taufen, Begräbnissen und Hochzeiten damit. An die Gabe, böse Geister zu vertreiben, glaubt heute kaum jemand mehr.

Das immergrüne Kraut schätzt die Naturheilkunde allerdings heute noch aus mehreren Gründen: Einerseits lindert es Magenschmerzen und Bauchkrämpfe, andererseits kann es bei Unruhe und Migräne helfen.

Thymian gehört als dritter im Bunde zu den fixen Bestandteilen der Kräuter der Provence. Da es schon die Römer schätzten, ist es unter Römischer Quendel ebenfalls bekannt. Thymian ist ein Geheimtipp bei Halsschmerzen, da es er antiseptisch wirkt.  Wenn Sie an Husten leiden, befreit Thymiantee die Atemwege.

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