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Mit einem Rasendünger zur perfekten Grünoase

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Mit einem Rasendünger bleibt Ihre Oase im Grünen perfekt gepflegt. Wenn Sie das Glück haben, einen eigenen Garten zu besitzen, können Sie jederzeit direkt vor der Haustüre Frischlufttanken. Für viele ist der Garten eine Oase der Ruhe und Entspannung. Egal ob Sie noch arbeiten gehen oder schon die wohlverdiente Rente genießen, während der warmen Jahreszeit bietet sich der Garten für den täglichen Kurzurlaub an.

Hier finden Grillpartys mit der Familie und mit Freunden statt, außerdem nutzen viele die Grünfläche um Gemüse oder Obst anzubauen. Ein gepflegter Rasen gehört zu einem schönen Garten einfach dazu. Hier lässt man sich auf einem bequemen Liegestuhl nieder oder spielt mit den Enkeln Fuß- oder Federball. Damit die Wiese grün und saftig bleibt, sollten Sie regelmäßig Rasendünger anwenden.

Was Sie bei Rasendünger beachten sollten?

Der Rasen ist mit Abstand der Teil im Garten, der die meisten Nährstoffe braucht. Noch dazu wird mit jedem Rasenschnitt der Nährstoffgehalt des Rasens verringert. Wenn Sie trotzdem sehr viel wert auf einen saftig grünen, dichten und vor allem unkrautfreien Rasen setzen, sollten Sie Ihren Rasen regelmäßig düngen. Mit dem passenden Rasendünger können Sie Ihren Rasen in seiner Widerstandsfähigkeit wunderbar unterstützen.

Oftmals stellt sich die Frage, welcher Rasendünger nun der richtige sei. Hier sind ein paar wichtige Infos kurz zusammengefasst:

  • Der optimale Dünger für Neusaaten im Frühling ist besonders nährstoffreich. Achten Sie hierbei auf einen hohen Phosphoranteil im Dünger. Denn dieser Stoff regt das Wachstum der Pflanze und die starke Wurzelbildung an. In wärmeren Jahreszeiten wird Phosphor auf ganz natürliche Weise von den Pflanzen aus dem Boden aufgenommen. Doch zu Beginn des Frühlings ist noch wenig Phosphor vorhanden, als das dieser den Neusaaten reichen würde.
  • Im darauffolgenden Sommer und auch im Herbst ist es wichtig dem Boden Kalium und Stickstoff zuzuführen. Ersteres stärkt die Pflanzen gegen extreme Wetterbedingungen wie Dürre oder Kälte, und Stickstoff fördert die Entwicklung der Blätter und ist außerdem für die Bildung des Chlorophylls, des grünen Farbstoffs der Blätter, verantwortlich.

Nochmal kurz gesagt ist Phosphor wichtig fürs Pflanzenwachstum und die Verwurzelung, Kalium macht die Pflanze wetterresisdent und Stickstoff hilft bei der Entwicklung der Blätter.

Wenn Sie sich nicht hundertprozentig sicher sind, was Ihr Rasen momentan braucht, kann eine Bodenanalyse Auskunft geben. Dafür entnehmen Sie einfach eine Bodenprobe und schicken es in ein darauf spezialisiertes Labor. Dieses untersucht Ihren Boden dann auf Nährstoffmängel.

Tipps rund ums Rasendüngen

Geben Sie sich nicht dem Irrglauben hin, dass ein Rasen ständig mit Rasendünger behandelt werden muss. Überdüngung ist meist noch schädlicher, als wenn Sie gar keinen Rasendünger verwenden. Düngen Sie eine Stelle mehrfach oder ist Ihr Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen zu gering, verfärbt sich Ihr Rasen bräunlich und sieht richtig verbrannt aus. Übermäßiges Düngen zerstört auch das Gewebe der Pflanzen. Das Pflanzengewebe wird unstabiler. Dieses resultiert in einem höheren Risiko für eine Pilzinfektion.

Möchten Sie Ihren Rasen so natürlich wie möglich düngen, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit. Durch einen Mulchmäher können Sie Ihren Garten ganz einfach mit dem beim Mähen anfallenden Grasschnitt düngen. Der Mulchmäher zerkleinert die Halme im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Rasenmähern mehrmals und lässt sie dann zurück in die Grasnarbe fallen. Dort wird der Grasschnitt dann von Bakterien und anderen Tieren zerlegt und zu Humus zersetzt.

Oftmals wird diskutiert ob man seinen Rasen vorm oder nach dem Düngen gießen soll. Dies kommt ganz auf den verwendeten Rasendünger an. Benutzen Sie einen ganz normalen Rasendünger ist es ratsam die Rasenfläche direkt nach dem Auftragen des Düngers für eine halbe Stunde zu Wässern.

Somit kann sich der Dünger gut auflösen und verteilen. Bei Rasendüngern mit zusätzlichem Unkrautvernichter ist eine andere Wässerungstaktik empfehlenswert. Hierbei sollten Sie Ihren Rasen direkt vor der Behandlung mit dem Rasendünger wässern. Danach sollten Sie eine 2 bis 3-tägige Bewässerungspause einlegen, um dem Unkrautvernichter Zeit zu geben seine Arbeit optimal zu erledigen.

In vielen Foren wird immer wieder beratschlagt ob der Rasen nach einer Düngung sorgenfrei von Mensch und Tier betreten werden darf. Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Rasendünger, wenn er fachmännisch geprüft und richtig angewandt ist, unbedenklich für Haustiere und Menschen ist.

Wenn Sie allerdings lieber auf Nummer Sicher gehen wollen, dann warten Sie mit der nächsten Grillparty oder dem nächsten Federballmatch zwei Rasenwässerungen ab. Dann sollten die ganzen Chemikalien nicht mehr auf der Oberfläche des Rasens sein, und es ist somit auf jeden Fall ungefährlich.

Kann man Rasendünger selbst herstellen?

Sind Sie kein Fan von herkömmlichen Rasendüngern und wollen sichergehen, dass Sie Ihren Rasen frei von aller Art Chemikalien ist, spricht nichts dagegen Rasendünger selbst herzustellen. Hier werden Ihnen drei verschiedene Arten von selbstgemachten Düngern vorgestellt:

Kompost: Möchten Sie Ihren alten Gartenabfall zur Verbesserung Ihres Rasens verwenden, ist der Gebrauch einer Komposttonne eine super Möglichkeit. Diese können Sie mit jeder Art von Grünzeug befüllen und anschließend kompostieren lassen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, stellen Sie Ihre Komposttonne am besten an einem schattigen und wenig trockenem Platz auf.

Wasser, Kalk und Brennnesseln: Falls Sie regelmäßig Brennnesseln in Ihrem Garten finden, ärgern Sie sich nicht. Diese können Sie ganz einfach als Rasendünger verwenden. Schneiden Sie dafür die Brennnesseln klein und gießen Sie sie mit Wasser auf. Nach 14 Tagen brauchen Sie nur noch Kalk hinzufügen und die überschüssigen Pflanzenteile mit einem Sieb entfernen. Erneut gemischt mit viel Wasser entsteht somit eine tolle Alternative zum Rasendüngen.

Wasser und Dung: Wer in der Nähe einen Hühner- oder Pferdestall besitzt, kann schnell Rasendünger herstellen und dem Besitzer des Stalles zusätzlich noch etwas Arbeit abnehmen. Eine Mischung aus Dung und Wasser ist ein optimaler und vor allem natürlicher Dünger für Ihren Rasen. Tragen Sie den Dung allerdings nicht ohne anschließender Bewässerung auf. Dieses kann den Rasen zerstören und erzielt somit genau das Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.

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