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Tipps gegen beschlagene Brillengläser

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Mit dem Thema beschlagene Brillengläser stehen Sie nicht alleine da. Immerhin tragen mehr als die Hälfte aller Österreicher einen Sehbehelf. Besonders häufig benötigen ältere Menschen eine Brille. Der Grund dafür liegt in der Altersweitsichtigkeit, die bereits ab dem 35. Lebensjahr einsetzen kann.

Dann beginnt nämlich im ganzen Körper der natürliche Muskelabbau, der auch den Sehkörper massiv beeinflusst. Um Gegenstände in der Nähe scharf sehen zu können, muss sich die Linse nämlich wölben. Dafür muss sich die umliegende Muskulatur anspannen.

Parallel dazu wird die Linse mit zunehmendem Alter härter. Auch das führt dazu, dass die Wölbung nicht mehr im notwendigen Maß entsteht. So verschwimmen die Buchstaben beim Lesen der Zeitung und in einem Buch. Mit einer Brille lässt sich der Fehler perfekt ausgleichen, sodass keine Beschwerden zu bemerken sind. Allerdings sehen sich Brillenträger mit einigen Problemen konfrontierte, dazu zählen beschlagene Brillengläser.

Beschlagene Brillengläser und andere Probleme in der Eingewöhnungszeit

Die meisten Menschen brauchen einige Zeit, sich an eine Brille zu gewöhnen. Die Dauer dafür ist unterschiedlich: Bei manchen gehört sie nach einigen Stunden zum Leben dazu, andere wiederum haben größere Schwierigkeiten damit zurechtzukommen.

Selbst wenn Sie gleich zum Sehbehelf hilfreiche Utensilien wie einen Antibeschlagspray für Brillen kaufen ist es nicht gleich selbstverständlich mit einer Brille durchs Leben zu gehen. Besonders groß sind die Anpassungsprobleme, wenn der Unterschied zum vorherigen Sehbehelf groß ist oder Sie generell zum ersten Mal eine Brille tragen. Gleicht sie mehrere Sehfehler auf einmal aus oder hat sich die Dioptrienzahl massiv erhöht, geben Sie sich einige Tage Zeit bis die neue Brille selbstverständlich geworden ist.

Gerade bei älteren Menschen, die ohnehin häufiger an Schwindel leiden, kann eine neue Brille dieses Problem noch verstärken. Die räumliche Sicht ist verändert und bis sich das Auge auf die veränderten Verhältnisse einstellt, vergehen mitunter mehrere Tage.

Bemerken Sie eine Unsicherheit beim Gehen, tragen Sie die Brille am besten anfangs nur im Sitzen und Verzichten Sie unbedingt auf das Autofahren. Bei Schmerzen hinter den Ohren oder am Nasenrücken ist der Sehbehelf nicht richtig eingestellt. Dann suchen Sie am besten den Optiker auf, der Experte kann Anpassungen vornehmen. Sollten während des Tragens folgende Probleme auftreten, ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren:

  • Unscharfes Sehen, dass abseits von beschlagenen Brillengläsern auftritt
  • Müde Augen, die brennen und jucken
  • Schwindelgefühle und Kopfschmerzen, obwohl Sie nicht krank sind
  • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren

Möglicherweise sind bei diesen Beschwerden die Gläser zu stark oder zu schwach. In diesen Fällen lohnt sich ein erneuter Check beim Augenarzt.

Die Brille im Alltag: Wie mit beschlagenen Brillengläsern umgehen?

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Wenn Sie sich ein wenig an die Brille gewöhnt haben, werden Sie rasch bemerken, dass es Situationen gibt, die Sie vor Herausforderungen stellen. Dazu gehören eindeutig beschlagene Brillengläser. Dahinter steckt eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang: Besonders im Winter haben Sie vermutlich mit beschlagenen Brillengläsern zu kämpfen.

Sie entstehen dann, wenn Sie länger in der kalten Außenluft unterwegs waren und danach einen warmen Raum betreten. Rund um Ihren Sehbehelf kühlt die Innenluft rasch ab und gibt Wasserdampf ab. Genau dieser setzt sich an Ihren Gläsern fest und somit kommt es zu beschlagenen Brillengläsern.

Zwar löst sich das Problem von einiger Zeit selbst, wenn die Brillengläser die Umgebungstemperatur annehmen. Trotzdem sind beschlagene Brillengläser unangenehm und sollten in jedem Fall verhindert werden.

Es kursieren viele Gerüchte wie Sie mit beschlagenen Brillengläsern umgehen sollen. Manche davon wirken zwar, sind jedoch nicht praktikabel. Eine der Empfehlungen geht soweit, die Brillengläser mit Zahnpasta zu behandeln. Da die meisten Zahnpflegeprodukte der neuen Generation jedoch mikroskopisch kleine Partikel enthalten, die Zähne zum Strahlen bringen sollen, sind sie für die Reinigung nicht geeignet.

Die Pasta wirkt wie ein Schmirgelpapier und fügt der filigranen Oberfläche der Gläser Schäden zu. Als einfaches Hausmittel haben sich Spülmittel und Flüssigseife bewährt. Allerdings dürfen Sie den zarten Film, der sich auf den Gläsern festsetzt, nicht entfernen. Er sorgt nämlich dafür, dass sich Wassertröpfchen nicht mehr an der Oberfläche festsetzen können und die Sicht klar bleibt.

Die besten Helfer gegen beschlagene Brillengläser

Beschlagene Brillengläser sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Nicht auszudenken welchem Risiko Sie sich aussetzen, wenn das Problem während einer Autofahrt auftritt. Dann erkennen Sie Hindernisse und andere Autos vermutlich viel zu spät und das Unfallrisiko steigt signifikant.

Auch im Alltag sind beschlagene Brillengläser eine große Gefahrenquelle. Treten Sie zum Beispiel beim Kochen auf und können Sie deshalb einen Topf auf dem Herd nicht richtig fassen, können schwere Verbrennungen die Folge sein. Es lohnt sich also aus mehreren Gründen, in hochwertige Produkte zu investieren, die beschlagene Brillengläser vermeiden.

Eine der Maßnahmen ist auf hochwertige Brillen zu setzen. Eine polarisierte Sonnenbrille zum Beispiel ist mit einer speziellen Beschichtung ausgestattet, die Reflexionen filtert und somit zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt. Sie waren bestimmt schon in der Situation, wenn die Sonne sich dem Horizont nähert und Sie auf der Straße kaum etwas sehen. Mit einer polarisierten Sonnenbrille haben Sie auch zu dieser Tageszeit klare Sicht.

Außerdem lohnt es sich, einen Anti-Beschlag-Spray immer dabei zu haben. Die Produkte glätten die Gläser und verleihen ihnen eine Schicht, die es Kondenstropfen unmöglich macht, sich festzusetzen. Bevor Sie den Spray gegen beschlagene Brillengläser auftragen, sollten Sie die Gläser mit einem Mikrofasertuch gründlich reinigen.

Außerdem gibt es eine Oberflächenbehandlung für Gläser, die vor beschlagenen Brillengläsern schützt. Allerdings lässt sich diese Beschichtung nicht auf jedes Glas auftragen. Der Optiker berät Sie in diesem Punkt gerne. Kaufen Sie am besten zu Ihrer Brille auch gleiche in Anti-Beschlag Tuch dazu. Dann haben Sie im Notfall die Möglichkeit, die Gläser innerhalb weniger Sekunden effizient zu reinigen.


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