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Dem Gedächtnisverlust im Alter vorbeugen

Gedächtnisverlust Bigstock | ID: 1058465 | Copyright: mattheoush

Mit zunehmendem Alter beginnen der Körper, sowie der Geist langsam aber sicher die Auswirkungen des Alterns, in Form von Schwäche, Gebrechen und auch häufig durch den Gedächtnisverlust, zu spüren. Eine äußerst unangenehme Sache für alle Betroffenen. Gerade dieser, nämlich der Gedächtnisverlust, kann unterschiedliche Ursachen haben und im schlimmsten Fall zu Demenz und Alzheimer führen. Dies kann bedeuten, Kleinigkeiten im Alltag, wie Termine, aber auch die Namen von geliebten Personen oder anderen Menschen zu vergessen, die man erst kürzlich getroffen hat.

Demenz an sich ist in vielen Fällen keine heilbare Erkrankung des Gehirns, doch das bedeutet nicht, dass man den Zeichen der Zeit und einem unvermeidbarem Gedächtnisverlust auf Zeit machtlos ausgeliefert ist, ganz im Gegenteil. Sie können diverse Maßnahmen ergreifen, um einem drohenden Gedächtnisverlust im fortgeschrittenen Alter entgegenzuwirken und den Prozess so gut wie möglich zu verlangsamen.

Einige dieser Maßnahmen sind folgende:

  • Die richtige Ernährung
  • Bewegung und Aktivität
  • Pflegen von sozialen Kontakten
  • Gezieltes Gedächtnistraining

Mit gesunder Ernährung und Bewegung gegen den Gedächtnisverlust

Je älter ein Mensch wird, desto wichtiger wird die Ernährung. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie in jungen Jahren nicht von Bedeutung ist. Doch im Alter machen sich Mängel viel deutlicher bemerkbar. Die Ernährung beeinflusst die Gehirnfunktion maßgeblich und das sowohl direkt, als auch indirekt. Falls Sie bei Ihrer Ernährung grundsätzlich eher weniger aufpassen und sich nicht bewusst ernähren, dann sollte die Umstellung auf einen gesunden Ernährungsplan der erste Schritt sein, der auch die besten Ergebnisse für Ihre Gesundheit im Allgemeinen verspricht. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von Experten zu Ihrer Ernährung beraten.

Grundsätzlich sollte eine gesunde Ernährung aber aus Eiweißen, gesunden Fetten, Ballaststoffen und allerlei Vollkornprodukten bestehen. Von schwerem Fast Food, frittierten und mit viel Fett gebratenen Speisen sowie übermäßigem Fleischkonsum sollten Sie aber Abstand nehmen. Ein Verzicht auf derartige Lebensmittel und ein Wechsel zu gesünderen Lebensmitteln machen sich binnen kürzester Zeit bei Ihnen bemerkbar. Wenn der eigene Körper nicht mit schwer verdaubaren Lebensmitteln kämpfen muss, fühlt man sich grundsätzlich frischer, aktiver und nicht dauerhaft müde oder schlaff. Ein gesunder Körper ist der erste Schritt zur Vorbeugung von dem gefürchteten Gedächtnisverlust.

Doch neben der Ernährung spielt natürlich auch die Bewegung eine große Rolle. Vor allem für Senioren kann dies zu einem größeren Problem werden, da altersbedingte Erscheinungen sich oftmals nicht nur geistig, in Form von Gedächtnisverlust, sondern auch in Schmerzen an Gliedmaßen bemerkbar machen und Bewegung sowie Sport an sich dann häufiger mit Schwierigkeiten verbunden ist. Doch der menschliche Körper ist dafür geschaffen, um aktiv zu sein. Eine träge Lebensweise macht krank. Bewegung muss auch gar nicht gleich bedeuten, dass Sie sich verausgaben müssen. Dabei kann es sich um etwas ganz einfaches handeln, wie beispielsweise, dass Sie jeden Abend eine halbe Stunde oder Stunde lang spazieren gehen.

Soziale Kontakte und Gedächtnisübungen

Aber nicht nur mit körperlicher Aktivität können Sie versuchen einem möglichen Gedächtnisverlust im Alter zu entgehen. Der soziale Kontakt mit anderen Menschen hält Ihr Gehirn aktiv und auf Trab. Zudem lässt sich im Freundeskreis das eigene Gehirn auch besser trainieren, denn durch soziale Kontakte kommt man häufig zum Spielen, wie beispielsweise durch Gesellschaftsspiele oder Kartenspiele mit den Freunden. Falls Sie sich gerne mit sich selbst beschäftigen, dann bieten sich hier selbstverständlich auch genügend Optionen an.

Sie können Ihr Gedächtnis trainieren und dem Gedächtnisverlust bereits mit Beschäftigungen wie Sudoku oder dem klassischen Kreuzworträtsel entgegenhalten und wenn Ihnen das nicht ausreicht, vielleicht noch ein Studium im fortgeschrittenen Alter aufnehmen oder eine neue Sprache lernen.

Ein gesunder Lebensstil kann dem Gedächtnisverlust vorbeugen und sogar Demenz im Anfangsstadium verlangsamen und herauszögern. Körperliche und geistige Aktivität sind wichtig und dabei müssen Sie sich nicht automatisch verausgaben und zum Spitzensportler werden, was ja auch gar nicht realistisch wäre. Wichtig sind jedoch eine gesunde Ernährung, Bewegung und die Aufrechterhaltung von sozialen Kontakten, sowie die Pflege Ihres Gehirns durch Gedächtnisübungen und der Aneignung von Wissen aller Art.

 

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