Koffeinshampoo gegen Haarausfall: Die Tipps

Koffeinshampoo gegen Haarausfall
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Volles und gesundes Haar ist nahezu jedem Menschen wichtig, daher entscheiden sich immer mehr für ein Koffeinshampoo. Immerhin wird das Haarkleid mit Attraktivität und Jugend verbunden. Wenn das Haar stumpf wird, an den Spitzen abbricht oder gar ausfällt, kann das unterschiedliche Ursachen haben.

Wichtig ist, bei übermäßigem Haarausfall nicht zu lange zuzuwarten. Vielmehr sollte man sich auf die Suche nach dem grundlegenden Problem machen und so schnell wie möglich Gegenmaßnahmen setzen. Eine davon sind Koffeinshampoos, die von außen das Haarwachstum anregen sollen. Doch bevor wir uns damit beschäftigten, zunächst einmal die Hintergründe rund um das Thema Haarausfall.

Warum es zu Haarausfall kommt

Keine Sorge, rund 100 Haare pro Tag gehen auf natürliche Weise verloren. Doch in bestimmten Lebenssituationen sind es deutlich mehr. Als häufigste Ursache für Haarausfall gilt die genetische Vorbelastung. Wenn Ihre Mutter oder Ihr Vater darunter litten, trifft es Sie vermutlich auch. Bei acht von zehn Männern lichtet sich im Alter das Haarkleid. Hier einige Hintergründe zu den verschiedenen Arten des Haarausfalls:

  • Erblich bedingter Haarausfall: dabei liegt in den Genen eine Überempfindlichkeit gegenüber männlichen Sexualhormonen auf. Besonders Dihydrotesteron (einer Unterart von Testosteron“ ist maßgeblich daran beteiligt. Es reguliert die Wachstumsphase, die bei einem gesunden Haar bis zu sechs Jahre dauert. Bei einer Überempfindlichkeit verkürzt sich diese Zeit, bis die Follikel schließlich nur mehr ganz feines Haar produzieren, bis sie im letzten Stadium die Produktion sogar ganz einstellen. Hier können Koffeinshampoos den Fortschritt etwas verlangsamen, weil sie die Kopfhaut anregen
  • Die Hintergründe von kreisrundem Haarausfall sind immer noch nicht ganz geklärt. Experten vermuten, dass eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems eine Rolle. Dabei reagiert es auf die Haarwurzeln und erkennt sie als Fremdkörper. Auch bei dieser Form könnten genetische Faktoren eine Rolle spielen
  • Diffuser Haarausfall hat unterschiedliche Ursachen. Dazu zählen Schilddrüsenprobleme sowie manche Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Scharlach oder auch die Grippe. Doch auch der Haarausfall im Rahmen einer Chemotherapie fällt in diese Rubrik. Wenn Sie häufig Diäten machen, kann auch bei Ihnen diffuser Haarausfall entstehen. Wer seinen Körper über längere Zeit mit zu wenigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt, leidet vermehrt an Haarausfall.

Wie Koffeinshampoos wirken

Wenn Sie wie so viele ohne eine Tasse Kaffee erst gar nicht in den Tag starten können, ist Ihnen die aufmunternde Wirkung von Koffein sicherlich bekannt. Doch kann Koffein auch müde Haarwurzeln richtig munter machen? In diesem Punkt scheiden sich die Geister. Wie bei vielen anderen natürlichen Mitteln gegen Haarausfall reagiert auch bei Koffeinshampoo nicht jeder gleich. Eines ist gewiss: Koffeinshampoo regt die Durchblutung der Kopfhaut an, was in jedem Fall einen positiven Effekt hat.

Ob ein Koffeinshampoo sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Art des Haarausfalls. Daher ist es so wichtig, die oben genannten Hintergründe zu kennen. Was Sie auf jeden Fall wissen müssen ist, dass Koffeinshampoo nur auf gesunde Haarwurzeln wirken kann. Wenn die Follikel bereits ganz ihren Dienst verweigern, wird auch ein Koffeinshampoo das Problem nicht lösen. Geschwächte Follikel hingegen haucht Koffeinshampoo wieder neues Leben ein. Wichtig dabei ist, dass man Koffeinshampoos regelmäßig anwendet.

Tipps für die Anwendung

Wenn Sie ein Koffeinshampoo nur einmal pro Monat verwenden, wird es kaum eine Wirkung zeigen. Wichtig ist nämlich, die Haarwurzel regelmäßig mit dem Wirkstoff zu konfrontieren. Am besten wenden Sie das Produkt täglich oder zumindest mehrmals pro Woche an. Dafür müssen Sie nicht einmal besonders viel Zeit einplanen. Zunächst machen Sie Ihr Haar gründlich nass. Dann tragen Sie das Koffeinshampoo wie jedes andere Haarpflegeprodukt auf. Wichtig ist, dass Sie das Koffeinshampoo ungefähr zwei Minuten einwirken lassen. Somit erreicht das Koffein jede Haarwurzel. Wenn Sie es jedoch länger auf der Kopfhaut lassen, wird die Kopfhaut noch besser stimuliert.

Aufpassen sollten Sie allerdings, wenn Sie eine empfindliche Kopfhaut haben. Dann könnte es nämlich bei einer längeren Einwirkzeit zu einer Reizung der Kopfhaut kommen. Dem vorbeugen können Sie, wenn Sie zunächst bei einer kürzeren Einwirkzeit bleiben und diese bei guter Verträglichkeit steigern. Neben den Shampoos gibt es außerdem ein Coffein Liquid. Der Vorteil dabei ist, dass Sie es auch auf trockenem Haar anwenden können. Ebenso wie beim Shampoo ist es auch beim Liquid wichtig, nicht auf die besonders von Haarausfall gefährdete Stellen zu vergessen. Dazu zählen der Stirnansatz und die Geheimratsecken. Das Liquid tragen Sie nach jeder Haarwäsche auf die Kopfhaut auf. Zusätzlich wenden Sie das Liquid auch morgens an. Dieses Liquid müssen Sie nicht ausspülen. Sie lassen das Liquid auf der Kopfhaut einwirken und können das Haar danach ganz normal frisieren. Praktisch ist, dass Sie das Liquid nicht ausspülen müssen.

Fazit

Wenn Sie an beginnendem Haarausfall leiden, lohnt es sich Koffeinshampoos auszuprobieren. Sie wirken direkt an der Haarwurzel und regen sie zur Produktion an. Wenn Sie an empfindlicher Kopfhaut leiden, probieren Sie die Produkte zunächst vorsichtig aus. Lassen Sie das Shampoo nur kurz einwirken. Die volle Wirkung entfalten Koffeinshampoos ab einer Einwirkdauer von zwei Minuten. Als Alternative bieten sich Liquids an, die Sie nicht ausspülen müssen. Koffeinshampoos sind auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn Sie merken, dass das Haarkleid schwindet.

 

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